Börsenbericht MDax
MDax-Werte laufen schlechter

Die Aktionäre von MDax-Werten registrieren nach Handelsschluss des Dienstags minimale Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Leoni, MTU Aero und Hugo Boss.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 25.214 Punkten und hat damit 0,27 Prozent verloren. 50 Prozent der Aktien zeigen gegenwärtig eine positive und 50 Prozent eine negative Entwicklung. Ebenso verliert der SDax mit 0,04 Prozent, während der TecDax 0,29 Prozent gewinnt. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Lanxess mit 53,23 Millionen Euro Umsatz, Gea Group mit 17,13 Millionen Euro und Kion Group mit 17,06 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Kabelspezialisten Leoni mit 1,75 Prozent, des Triebwerkherstellers MTU Aero mit 1,37 Prozent und des Modeunternehmens Hugo Boss mit 1,11 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger Steinhoff International mit 2,13 Prozent, des Baukonzerns Bilfinger mit 1,76 Prozent und des Duftstoff-Produzenten Symrise mit 1,75 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Kabelspezialisten Leoni, die beim letzten Börsenschluss mit 49,43 Euro notierte, zeigt mit 1,75 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 50,29 Euro eine positive Entwicklung.

Freude bei den Anlegern von MTU Aero. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Turbinenherstellers den aktuellen Stand von 125,40 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um 1,37 Prozent verbessern.

Nach oben geht es heute mit dem Wert von Hugo Boss. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie der Modefirma 74 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 66,73 Euro und macht damit deutliche 1,11 Prozent gut. Zuletzt wurde Hugo Boss mit 67,47 Euro gehandelt. Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Hugo Boss nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Der Luxusgütersektor rechne mit einer dramatischen Verlangsamung des Umsatzwachstums im zweiten Halbjahr 2017, schrieb Analyst Erwan Rambourg in einer Branchenstudie vom Dienstag. Nach der soliden Erholung im ersten Quartal sehe er aber noch keine Anzeichen dafür. Denn die Nachfrage aus China und Russland habe zuletzt merklich angezogen.

Flops

Die Aktie Steinhoff International gehört mit einem Rückgang von 2,13 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortag von 5,02 Euro hat sie sich um 11 Cent auf 4,92 Euro verschlechtert.

Bergab geht es heute mit dem Wert von Bilfinger. Bis zur Stunde verliert der Wert des Baukonzerns klare 63 Cent und notiert mit 1,76 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 35,42 Euro. Zuletzt wird Bilfinger mit 34,80 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Symrise. Aktuell fällt die Aktie des Geschmacksstoff-Herstellers auf den Stand von 63,33 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 1,75 Prozent verschlechtert. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Symrise auf "Neutral" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Im Vergleich zum ersten Quartal dürfte sich das bereinigte Umsatzwachstum im zweiten und dritten Jahresviertel verlangsamen, schrieb der neu zuständige Analyst Chetan Udeshi in einer Studie vom Dienstag. Grund dafür seien die relativ hohen Vorjahreserlöse des Duftstoff- und Aromenherstellers.

Analysten-Report

30.05.2017 HSBC hebt Uniper auf 'Hold' und Ziel auf 17,30 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Uniper von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 13,10 auf 17,30 Euro angehoben. Die Aussichten für die europäischen Stromerzeuger hätten sich stetig verbessert, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Studie vom Dienstag. Dies mache den Versorger zunehmend attraktiv als Übernahmeziel ab 2018, wenn Eon seinen 47-Prozent-Anteil versilbern dürfte. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen (EPS) für 2018 und 2019./edh/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

30.05.2017 HSBC belässt Hugo Boss auf 'Hold' - Ziel 61 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Hugo Boss nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Der Luxusgütersektor rechne mit einer dramatischen Verlangsamung des Umsatzwachstums im zweiten Halbjahr 2017, schrieb Analyst Erwan Rambourg in einer Branchenstudie vom Dienstag. Nach der soliden Erholung im ersten Quartal sehe er aber noch keine Anzeichen dafür. Denn die Nachfrage aus China und Russland habe zuletzt merklich angezogen./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

30.05.2017 Jefferies belässt Lanxess auf 'Hold' - Ziel 69 Euro
Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Lanxess nach dem Einstieg von Warren Buffett auf "Hold" mit einem Kursziel von 69 Euro belassen. Dies sei positiv für die Wahrnehmung durch die Aktionäre, schrieb Analyst Laurence Alexander in einer Studie vom Dienstag. Der Experte schätzt das Rückschlagrisiko für die Papiere des Spezialchemiekonzerns nun geringer ein./ag/fbr Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

30.05.2017 Credit Suisse hebt Ziel für Zalando auf 47,50 Euro - 'Outperform'
Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Zalando vor dem anstehenden Kapitalmarkttag von 44,00 auf 47,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Nach einer Analyse der unterschiedlichen Margenentwicklung im deutschsprachigen und nicht-deutschsprachigen Raum, einer neuen Logistikstrategie und von Wachstumsinitiativen glaube er weiterhin daran, dass der Online-Modehändler seine Margen in den kommenden beiden Jahren um jeweils einen Prozentpunkt ausbauen könne, schrieb Analyst Simon Irwin in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen verfüge im Online-Bereich über ein von ihm bevorzugtes Geschäftsmodell./tih/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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