Börsenbericht MDax
Positiver Trend im MDax - Gea Group legt dramatisch zu

Nach Handelsschluss registrieren die Anteilseigner am Mittwoch im MDax unwesentliche Zuwächse. Die beste Performance erreichen Gea Group, Jungheinrich und Metro.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 24.753 Punkten und hat damit 0,49 Prozent gewonnen. 70 Prozent der Aktien zeigen gegenwärtig eine positive und 30 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,50 Prozent als auch der TecDax mit 0,78 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Stada mit 41,72 Millionen Euro Umsatz, Metro mit 29,95 Millionen Euro und Gea Group mit 27,65 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Spezialmaschinenbauers Gea Group mit 3,14 Prozent, des Lagertechnik-Spezialisten Jungheinrich mit 3,06 Prozent und des Groß- und Einzelhändlers Metro mit 1,91 Prozent Anstieg. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter mit 1,30 Prozent, Deutsche Pfandbriefbank mit 1,04 Prozent und des Kreditinstituts Aareal Bank mit 0,94 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie des Spezialmaschinenbauers Gea Group gehört heute mit einem Plus von 3,14 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 36,43 Euro kann sich das Papier des Anlagenherstellers um klare 1,15 Euro auf 37,57 Euro verbessern. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Gea Group vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte für den Anlagenbauer knifflig gewesen sein, schrieb Analystin Lucie Carrier in einer Studie vom Mittwoch. Sie rechnet mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und einem Auftragseingang von 1,18 Milliarden Euro.

Aufwärts geht es heute mit dem Wert von Jungheinrich. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Nutzfahrzeugherstellers 99 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 32,32 Euro und macht damit deutliche 3,06 Prozent gut. Zuletzt wurde Jungheinrich mit 33,31 Euro gehandelt.

Freude bei den Anlegern von Metro. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Groß- und Einzelhändlers den aktuellen Stand von 29,89 Euro und kann sich damit im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss um 1,91 Prozent verbessern. Die britische Investmentbank HSBC hat die Aktien der Metro AG als einen "Top Pick" unter deutschen und österreichischen Werten für das zweite Halbjahr 2017 genannt. Analyst Jörg-Andre Finke beließ die Aktien in einer Studie vom Mittwoch auf "Buy" mit einem Kursziel von 36 Euro. Die anstehende Konzernaufspaltung sollte zu steigenden Aktienkursen führen. Vor allem für die mittelfristigen Aussichten des Unterhaltungselektronikgeschäfts sei er fundamental optimistisch.

Flops

Die Aktie des Stahlkochers Salzgitter gehört mit einem Rückgang von 1,3 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 36,80 Euro hat sie sich um 48 Cent auf 36,32 Euro verschlechtert. Die DZ Bank hat Salzgitter AG nach der starken Kursentwicklung von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, aber den fairen Wert auf 40 Euro belassen. Er rechne nach dem starken ersten Quartal im zweiten mit einem Gewinnrückgang des Stahlkonzerns, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Mittwoch. Salzgitter könnte zwar die Untergrenze der Jahresergebnis-Zielspanne etwas anheben. Nach dem jüngsten Kursanstieg habe die Aktie aber nur noch ein Potenzial von weniger als 10 Prozent.

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Deutsche Pfandbriefbank. Bis zur Stunde verliert der Wert klare 12 Cent und notiert mit 1,04 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 11,02 Euro. Zuletzt wird Deutsche Pfandbriefbank mit 10,91 Euro gehandelt. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank nach einer Informationsveranstaltung auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Die Veranstaltung habe seine positive Einschätzung bestätigt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Die Pfandbriefbank biete eine gute Investmentstory bei geringem Risiko sowie eine attraktive Dividendenrendite. Die Bewertung spreche ebenfalls für die Aktie.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern von Aareal Bank. Bisher fällt die Aktie der Bank geringfügig auf den aktuellen Stand von 35,21 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,94 Prozent unbedeutend verschlechtert. Die britische Investmentbank HSBC hat Aareal Bank auf "Buy" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Die Aktie des Immobilienfinanzierers sei einer seiner 6 "Top Picks" aus Deutschland und Österreich für das zweite Halbjahr, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Mittwoch. Die Aareal Bank sei wahrscheinlich das profitabelste und am besten kapitalisierte deutsche Finanzinstitut und biete eine attraktive Dividendenrendite. Zudem sehe er wie in schon vielen der vergangenen Jahre Potenzial für eine Anhebung der Jahresziele. Seine Gewinn- und Dividendenschätzungen lägen deutlich über den Konsensprognosen.

Analysten-Report

05.07.2017 HSBC startet Evonik mit 'Buy' - Ziel 33 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Aktie des Chemiekonzerns Evonik mit "Buy" und einem Kursziel von 33 Euro in die Bewertung aufgenommen. Christian Kullman sei energisch als neuer Vorstandschef gestartet und habe den Fokus auf den Aktienkurs verstärkt, der noch immer geringer sei als zum Zeitpunkt des Börsengangs 2013, schrieb Analyst James Richards in einer Studie vom Mittwoch. Aktuell stehe er einem zu komplex aufgebauten Unternehmen mit zu hohen Kosten, aber einer guten Ausgangslage in den Schwellenländermärkten vor. Es gebe erhebliche Werte freizusetzen./gl/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

05.07.2017 Goldman senkt Zalando auf 'Neutral' und Ziel auf 43 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Zalando von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 48 auf 43 Euro gesenkt. Er habe seine operativen Ergebnismargen (Ebit) sowie seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) für die Jahre bis 2020 gesenkt und trage damit den in diesem Zeitraum geplanten Investitionen des Online-Modehändlers Rechnung, schrieb Analyst Richard Edwards in einer Studie vom Dienstag. Zudem sei die Aktie seit seiner erstmaligen Kaufempfehlung im November 2014 stark gestiegen./gl/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

05.07.2017 Goldman hebt Ziel für Aurubis auf 52 Euro - 'Sell'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Aurubis von 51 auf 52 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Er bleibe leicht pessimistisch für die Bergbauunternehmen, schrieb Analyst Eugene King in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Im zweiten Quartal seien die Rohstoffpreise angesichts der Konjunkturdaten aus China volatil gewesen. Dies dürfte kurzfristig auch so bleiben - entscheidend für deren weitere Entwicklung sei die chinesische Geldpolitik./gl/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

05.07.2017 HSBC belässt Aareal Bank auf 'Buy' - Ziel 41 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Aareal Bank auf "Buy" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Die Aktie des Immobilienfinanzierers sei einer seiner 6 "Top Picks" aus Deutschland und Österreich für das zweite Halbjahr, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Mittwoch. Die Aareal Bank sei wahrscheinlich das profitabelste und am besten kapitalisierte deutsche Finanzinstitut und biete eine attraktive Dividendenrendite. Zudem sehe er wie in schon vielen der vergangenen Jahre Potenzial für eine Anhebung der Jahresziele. Seine Gewinn- und Dividendenschätzungen lägen deutlich über den Konsensprognosen./gl/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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