Börsenbericht MDax
Positiver Trend im MDax - Wacker Chemie gewinnt deutlich

Die Anleger von MDax-Werten verzeichnen nach Börsenschluss des Montags klare Gewinne. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Wacker Chemie, Zalando und K+S.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 25.535 Punkten und hat damit 1,21 Prozent gewonnen. Insgesamt sind 86 Prozent der Werte im Plus und 14 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,41 Prozent als auch der TecDax mit 0,93 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Covestro mit 27,99 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 19,87 Millionen Euro und Steinhoff International mit 17,14 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 3,58 Prozent, des Internethändlers Zalando mit 2,99 Prozent und des Auftausalzproduzenten K+S mit 2,78 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Immobilienunternehmens Deutsche Euroshop mit 1,17 Prozent, des Pharmaunternehmens Stada mit 0,78 Prozent und des Wohnimmobilien-Konzerns Deutsche Wohnen mit 0,61 Prozent Verlust.

Tops

Um 3,58 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Wacker Chemie. Aktuell gewinnt der Wert des Chemieunternehmens klare 3,27 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 91,34 Euro. Zuletzt wird Wacker Chemie mit 94,61 Euro gehandelt. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Overweight" mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Der jüngste Kursrückgang biete eine attraktive Kaufchance, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer Studie vom Montag.

Die Aktie des Internethändlers Zalando, die beim letzten Börsenschluss mit 43,44 Euro notierte, zeigt mit 2,99 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 44,74 Euro eine positive Entwicklung. Das Analysehaus RBC Capital hat die Einstufung für Zalando auf "Sector Perform" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die Aktien der Modebranche sollten sich weiterhin wegen der Trendwende hin zum Onlinehandel sehr unterschiedlich entwickeln, schrieb Analyst Richard Chamberlain in einer Sektorstudie vom Montag. Die Markterwartungen an den Onlinehändler Zalando hält der Experte jedoch für zu hoch - es dürfte für das Unternehmen schwierig werden, diese im laufenden Jahr auf Umsatz- und Margenebene zu treffen. Chamberlain zieht deshalb die Anteile am Konkurrenten Asos vor.

Freude bei den Anlegern von K+S. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Düngemittelherstellers den aktuellen Stand von 24,00 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um 2,78 Prozent verbessern.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Deutsche Euroshop. Aktuell fällt die Aktie des Gewerbeimmobilien-Spezialisten auf den Stand von 37,19 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,17 Prozent verschlechtert.

Die Anleger von Stada haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bisher gibt die Aktie des Arzneimittel-Herstellers im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Der Anteilschein erreicht den aktuellen Stand von 63,85 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,78 Prozent verschlechtert.

Minimal abwärts geht es ebenso mit dem Kurs der Deutsche Wohnen. Derzeit verliert der Wert des Immobilienkonzerns, der beim letzten Börsenschluss mit 35,22 Euro notierte, 22 Cent (0,61 Prozent). Zuletzt wird Deutsche Wohnen mit 35,00 Euro gehandelt.

Analysten-Report

19.06.2017 HSBC hebt Ziel für Fraport auf 82 Euro - 'Buy'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Fraport von 80 auf 82 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Europäische Airports hätten im ersten Halbjahr eine starke Verkehrsentwicklung verzeichnet, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Branchenstudie vom Montag. Der Frankfurter Flughafen dürfte auch ein sehr gutes Sommergeschäft verbuchen. Seine Kaufempfehlung für den Flughafenbetreiber gründet sich auf die im Branchenvergleich weniger anspruchsvolle Bewertung bei einer anhaltend hohen Geschäftsdynamik./ajx/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

19.06.2017 Goldman hebt Ziel für Lanxess auf 71 Euro - 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Chemiekonzerns Lanxess von 70 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Stephen Benson passte seine Schätzungen laut einer Studie vom Montag an buchhalterische Änderungen mit Blick auf das Kautschuk-Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco und die unerwartet früh abgeschlossene Akquisition von Chemtura an./ajx/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

19.06.2017 Morgan Stanley hebt Ziel für Uniper auf 19,70 Euro - 'Overweight'
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Uniper von 16,50 auf 19,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aktie der Eon-Abspaltung sei zuletzt zwar gut gelaufen, schrieb Analyst Nicholas Ashworth in einer Branchenstudie vom Montag. Der Kraftwerksbetreiber dürfte aber auch weiterhin positive Nachrichten produzieren. In puncto Free Cashflow bleibe Uniper die interessanteste Aktie im Sektor./ag/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

19.06.2017 Morgan Stanley belässt Innogy auf 'Underweight' - Ziel 32 Euro
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Innogy auf "Underweight" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Übernahmespekulationen hielten die Aktie der Ökostromtochter von RWE am Laufen, schrieb Analyst Nicholas Ashworth in einer Branchenstudie vom Montag. Das Papier sei aber inzwischen recht ambitioniert bewertet. Angesichts der Probleme in Großbritannien und einer schwachen US-Präsenz sieht der Experte auch Probleme beim Gewinnwachstum./ag/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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