Börsenbericht MDax: Verhaltene Kauflaune bei MDax-Werten - Steinhoff International im Höhenflug

Börsenbericht MDax
Verhaltene Kauflaune bei MDax-Werten - Steinhoff International im Höhenflug

Nach Börsenschluss verbuchen die Aktionäre am Mittwoch im MDax unwesentliche Zuwächse. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Steinhoff International, Schaeffler und Leoni.

FrankfurtDer MDax liegt derzeit bei 22.578 Punkten und damit 0,5 Prozent im Plus. 70 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 30 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,90 Prozent als auch der TecDax mit 1,06 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Wacker Chemie mit 35,66 Millionen Euro Umsatz, Osram Licht mit 29,06 Millionen Euro und Metro mit 24,56 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Einzelhändlers Steinhoff International mit 3,52 Prozent, Schaeffler mit 2,44 Prozent und des Kabelspezialisten Leoni mit 2,08 Prozent Kursgewinn. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Medien- und Internetkonzerns Axel Springer mit 2,50 Prozent, des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 2,24 Prozent und des Duftstoff-Herstellers Symrise mit 1,60 Prozent Verlust.

Tops

Um 3,52 Prozent nach oben geht es heute mit dem Kurs von Steinhoff International. Aktuell gewinnt der Wert klare 16 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 4,44 Euro. Zuletzt wird Steinhoff International mit 4,59 Euro gehandelt.

Die Aktie Schaeffler, die beim letzten Börsenschluss mit 14,97 Euro notierte, zeigt mit 2,44 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 15,34 Euro eine positive Entwicklung.

Freude bei den Anlegern von Leoni. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Automobilzulieferers den aktuellen Stand von 37,84 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagswert um 2,08 Prozent verbessern.

Flops

Bergab geht es heute mit dem Wert von Axel Springer. Bis zur Stunde verliert der Wert des Medienkonzerns klare 1,22 Euro und notiert mit 2,5 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 48,72 Euro. Zuletzt wird Axel Springer mit 47,50 Euro gehandelt. Die Commerzbank hat die Einstufung für Axel Springer nach einer Aktienplatzierung durch den Großaktionär General Atlantic auf "Hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. An der Börse bleibe die Bewertung des Medienkonzerns trotz der Platzierung und den für 2017 erwarteten guten Unternehmensnachrichten wenig anspruchsvoll, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Mittwoch.

Enttäuschung bei den Anlegern von Wacker Chemie. Aktuell fällt die Aktie des Chemieunternehmens auf den Stand von 109,10 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 2,24 Prozent verschlechtert. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Wacker Chemie nach vorläufigen Zahlen zum Schlussquartal 2016 auf "Sell" mit einem Kursziel von 97 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern habe seine operativen Ergebniserwartungen (Ebitda) übertroffen, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings sei die Aktie schon anspruchsvoll bewertet.

Die Aktionäre von Symrise können sich nicht freuen. Bislang gibt der Anteilschein des Geschmacksstoff-Herstellers klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 54,76 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,6 Prozent verschlechtert. Die Schweizer Großbank UBS hat Symrise nach Zahlen von Konkurrent Givaudan auf "Buy" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der Kursrückgang bei der Aktie des Aromen- und Duftstoffherstellers nach den enttäuschenden Resultaten der Schweizer sei übertrieben, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Studie vom Mittwoch. Denn Symrise sei besser als diese positioniert, um ein hohes Wachstum aus eigener Kraft sowie eine Margenverbesserung zu erreichen. Zudem sie die Aktie attraktiv bewertet.

Analysten-Report

01.02.2017 Goldman belässt Fraport auf 'Neutral' - Ziel 57 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für die Aktie des Flughafenbetreibers Fraport auf "Neutral" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Er berücksichtige in seinem Bewertungsmodell nun die Umsatz- und Gewinnschätzungen für die erste und zweite Jahreshälfte 2017, schrieb Analyst Patrick Creuset in einer Studie vom Mittwoch./ajx/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

01.02.2017 UBS belässt Symrise auf 'Buy' - Ziel 72 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat Symrise nach Zahlen von Konkurrent Givaudan auf "Buy" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Der Kursrückgang bei der Aktie des Aromen- und Duftstoffherstellers nach den enttäuschenden Resultaten der Schweizer sei übertrieben, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Studie vom Mittwoch. Denn Symrise sei besser als diese positioniert, um ein hohes Wachstum aus eigener Kraft sowie eine Margenverbesserung zu erreichen. Zudem sie die Aktie attraktiv bewertet./gl/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

01.02.2017 UBS hebt Ziel für MTU Aero Engines AG auf 110 Euro - 'Neutral'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für MTU von 101 auf 110 Euro angehoben. Die Einstufung für die Aktie des Triebwerkherstellers wurde auf "Neutral" belassen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts hervor./ajx/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

01.02.2017 Deutsche Bank belässt RTL auf 'Buy' - Ziel 95 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für RTL auf "Buy" mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Analystin Laurie Davison verwies in einer Studie vom Mittwoch auf die Entscheidung des Fernsehkonzerns, seine Kaufoption für die restlichen Anteile an dem Online-Video-Unternehmen BroadbandTV (BBTV) nicht auszuüben. Die BBTV-Bewertung erscheine dem RTL-Konzern höchstwahrscheinlich zu hoch. Das nun eingesparte Geld dürfte aber auf Halde gehalten und nicht in einer Sonderausschüttung an die Aktionäre verteilt werden. Denn RTL habe ein hohes Interesse an der vollen Kontrolle über BBTV und dürfte auf ein Angebot von dritter Seite spekulieren, das dann mit einer Gegenofferte beantwortet würde./tav/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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