Börsenbericht MDax
Zurückhaltende Kaufimpulse beim MDax - Zalando verliert deutlich

Nach Börsenschluss realisieren die Anteilseigner am Montag im MDax deutliche Zuwächse. Die beste Performance erreichen Jungheinrich, Leoni und Salzgitter.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 20.663 Punkten und hat damit 1,15 Prozent gewonnen. Insgesamt sind 88 Prozent der Werte im Plus und 12 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,90 Prozent als auch der TecDax mit 1,77 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Evonik Industries mit 35,23 Millionen Euro Umsatz, Zalando mit 25,79 Millionen Euro und Fielmann mit 24,04 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Lagertechnik-Spezialisten Jungheinrich mit 3,39 Prozent, des Automobilzulieferers Leoni mit 2,90 Prozent und des Stahlkochers Salzgitter mit 2,66 Prozent Kursgewinn. Die größten Verlierer sind die Aktien des Internethändlers Zalando mit 3,74 Prozent, des Brillenhändlers Fielmann mit 3,46 Prozent und des Chemieherstellers Evonik Industries mit 2,37 Prozent Rückgang.

Tops

Die Anleger von Jungheinrich können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Nutzfahrzeugherstellers den aktuellen Stand von 26,65 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 3,39 Prozent zulegen.

Um 2,9 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Leoni. Aktuell gewinnt der Wert des Automobilzulieferers klare 97 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 33,43 Euro. Zuletzt wird Leoni mit 34,40 Euro gehandelt.

Die Aktie des Stahlunternehmens Salzgitter, die beim letzten Börsenschluss mit 27,49 Euro notierte, zeigt mit 2,66 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 28,22 Euro eine positive Entwicklung. Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Salzgitter AG von 31 auf 29 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe seine Ergebnisschätzungen für europäische Stahlunternehmen gesenkt, schrieb Analyst Fraser Jamieson in einer Branchenstudie vom Montag. Zwar geht er für 2017 von einer steigenden Nachfrage nach Rohstoffen aus, die auch die Preise von Stahlkonzernen stützen sollte. Er rechnet jedoch bei diesen Unternehmen mit Margendruck.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Zalando. Aktuell fällt die Aktie des Internetunternehmens auf den Stand von 36,98 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 3,74 Prozent verschlechtert. Die Schweizer Großbank UBS hat Zalando von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 38 auf 35 Euro gesenkt. Das Risiko durch die Marktoffensive von Amazon sei im Kurs der Aktie nicht berücksichtigt, schrieb Analyst Adam Cochrane in einer Studie vom Montag. Er rechnet bei dem Online-Textilhändler mit steigenden Vermarktungskosten und gibt sich deshalb weniger optimistisch, was die Umsatzpotenziale und die operative Marge für die nächsten drei Jahre betrifft. Cochrane kürzte seine Schätzungen für die Profitabilität bis 2018.

Die Anteilseigner von Fielmann können sich nicht freuen. Bislang gibt die Aktie des Optikers deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 60,03 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,46 Prozent verschlechtert. Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Fielmann nach Zahlen und einer Gewinnwarnung von 62,50 auf 59,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das dritte Quartal sei schwach verlaufen, schrieb Analyst Thomas Teetz in einer Studie vom Montag. Zusammen mit der Gewinnwarnung werde der Anlagehintergrund für die Aktie der Optikerkette nun etwas ungewisser. Der Experte reduzierte seine Gewinnprognosen für 2016 bis 2018 um bis zu zehn Prozent.

Nach unten um 2,37 Prozent geht es mit dem Kurs von Evonik Industries. Aktuell verliert der Wert der Chemiefirma, der am vorigen Börsentag mit 27,04 Euro aus dem Handel gegangen ist, 64 Cent (2,37 Prozent). Zuletzt wird Evonik Industries mit 26,40 Euro notiert. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Evonik nach Zahlen zum dritten Quartal von 31 auf 29 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Preisdruck beim Tierfuttereiweiß Methionin habe dem Spezialchemiekonzern zugesetzt, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Montag. Er reduzierte seine Gesinnschätzungen (EPS) für die Jahre 2016 bis 2018 um bis zu 8 Prozent.

Analysten-Report

07.11.2016 JPMorgan senkt Ziel für Salzgitter auf 29 Euro - 'Neutral'
Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Salzgitter AG von 31 auf 29 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe seine Ergebnisschätzungen für europäische Stahlunternehmen gesenkt, schrieb Analyst Fraser Jamieson in einer Branchenstudie vom Montag. Zwar geht er für 2017 von einer steigenden Nachfrage nach Rohstoffen aus, die auch die Preise von Stahlkonzernen stützen sollte. Er rechnet jedoch bei diesen Unternehmen mit Margendruck./ck/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

07.11.2016 Deutsche Bank senkt Ziel für Evonik auf 29 Euro - 'Hold'
Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Evonik nach Zahlen zum dritten Quartal von 31 auf 29 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Preisdruck beim Tierfuttereiweiß Methionin habe dem Spezialchemiekonzern zugesetzt, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Montag. Er reduzierte seine Gesinnschätzungen (EPS) für die Jahre 2016 bis 2018 um bis zu 8 Prozent./edh/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

07.11.2016 SocGen senkt Hochtief auf 'Sell' - Ziel steigt auf 113,40 Euro
Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Hochtief von "Hold" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber von 112,20 auf 113,40 Euro angehoben. Nach dem starken dritten Quartal des Baukonzerns sei mit der Kursrally die gute fundamentale Geschäftsentwicklung mittlerweile eingepreist, weshalb Anleger nun Gewinne mitnehmen sollten, empfahl Analyst Victor Acitores in einer Studie vom Montag./tav/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

07.11.2016 HSBC senkt Ziel für K+S auf 15 Euro - 'Reduce'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für K+S von 15,50 auf 15,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Produktionsunterbrechungen in der Kali-Sparte zusammen mit einer ungewissen Nachfrage im Salz-Geschäft hätten ihn zu einer deutlichen Kürzung seiner Gewinnprognosen je Aktie für 2016 und 2017 veranlasst, schrieb Analyst Yonah Weisz in einer Studie vom Montag./ajx/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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