Börsenbericht SDax
Positiver Trend im SDax - SHW im Sturzflug

Nach Handelsschluss notiert der SDax am Dienstag unwesentliche Gewinne. Die beste Performance erreichen Puma, Borussia Dortmund und Ströer Media.

FrankfurtZur Zeit steht der SDax bei 8.170 Punkten und hat damit 0,32 Prozent zugelegt. Insgesamt sind 54 Prozent der Werte im Plus und 46 Prozent der Aktien im Minus. Auf der anderen Seite verlieren sowohl der TecDax mit 0,19 Prozent und der MDax mit 0,22 Prozent. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina Ströer Media mit 10,97 Millionen Euro Umsatz, Bertrandt mit 5,13 Millionen Euro und Gerry Weber mit 5,12 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Sportartikelherstellers Puma mit 4,15 Prozent, des Fußballvereins Borussia Dortmund mit 3,13 Prozent und des Werbeflächenvermarkters Ströer Media mit 3,12 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Automobilzulieferers SHW mit 7,91 Prozent, der Beteiligungsgesellschaft Deutsche Beteiligungs AG mit 3,91 Prozent und des Internethändlers Zooplus mit 3,04 Prozent Rückgang.

Tops

Die Anleger von Puma können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Sportartikelherstellers den aktuellen Stand von 181,90 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 4,15 Prozent zulegen.

Der Wert des Fußballvereins Borussia Dortmund gehört heute mit einem Plus von 3,13 Prozent gleichfalls zu den Performance-Besten des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 3,97 Euro kann sich das Papier des Fußballvereins um klare 12,40 Cent auf 4,09 Euro verbessern.

Nach oben geht es heute auch mit dem Wert von Ströer Media. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Außenwerbunganbieters 1,57 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 50,28 Euro und macht damit deutliche 3,12 Prozent gut. Zuletzt wurde Ströer Media mit 51,85 Euro gehandelt. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Ströer von 60 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf " Buy" belassen. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung habe das Management die Ziele für 2016 bestätigt und mitgeteilt, dass das Geschäft des Werbespezialisten im dritten Quartal solide verlaufe, schrieb Analyst Sascha Berresch in einer Studie vom Dienstag. Da Volkswagen weniger als 0,5 Prozent am Umsatz des Werbespezialisten ausmache, habe der Abgas-Skandal keinen Einfluss. Es sei zudem eher zu erwarten, dass Volkswagen als Konsequenz seine Werbeausgaben steigere.

Flops

Bergab um 7,91 Prozent geht es mit dem Kurs von SHW. Aktuell verliert der Wert des Bremsscheiben-Herstellers, der am vorigen Börsentag mit 22,52 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,78 Euro (7,91 Prozent). Zuletzt wird SHW mit 20,74 Euro notiert. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für SHW von 49 auf 31 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Buy" belassen. Der Autobranche drohe 2016 und 2017 möglicherweise ein Abschwung, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Dienstag. Bislang kalkuliert er aber noch mit einem Wachstum von bis zu 2,2 Prozent. In Nordamerika (NAFTA-Region) rechnet er allerdings bereits für 2017 mit dem ersten Rückfall in dieser Dekade. Seine vorsichtige Einschätzung der Branche behält er bei.

Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft Deutsche Beteiligungs AG gehört mit einer negativen Entwicklung von 3,91 Prozent gleichfalls zu den klaren Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 26,48 Euro hat sie sich um 1,04 Euro auf 25,44 Euro verschlechtert.

Abwärts geht es heute auch mit dem Wert von Zooplus. Bis zur Stunde verliert der Wert des Tierfutterhändlers deutliche 3,40 Euro und notiert mit 3,04 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 111,70 Euro. Zuletzt wird Zooplus mit 108,30 Euro gehandelt.

Analysten-Report

29.09.2015 Kepler Cheuvreux senkt Ziel für SHW auf 31 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für SHW von 49 auf 31 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Buy" belassen. Der Autobranche drohe 2016 und 2017 möglicherweise ein Abschwung, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Dienstag. Bislang kalkuliert er aber noch mit einem Wachstum von bis zu 2,2 Prozent. In Nordamerika (NAFTA-Region) rechnet er allerdings bereits für 2017 mit dem ersten Rückfall in dieser Dekade. Seine vorsichtige Einschätzung der Branche behält er bei./ag/tav

29.09.2015 DZ Bank belässt Hornbach Holding auf 'Kaufen' - Ziel 77 Euro
Die DZ Bank hat die Einstufung für Hornbach Holding nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf " Kaufen" mit einem Kursziel von 77 Euro belassen. Die Kennziffern der Baumarkt-Dachgesellschaft seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Der Umsatz habe der durchschnittlichen Markterwartung entsprochen, das operative Ergebnis habe diese leicht übertroffen./edh/ag

29.09.2015 Hauck & Aufhäuser hebt Ziel für Ströer auf 62 Euro - 'Buy'
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Ströer von 60 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf " Buy" belassen. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung habe das Management die Ziele für 2016 bestätigt und mitgeteilt, dass das Geschäft des Werbespezialisten im dritten Quartal solide verlaufe, schrieb Analyst Sascha Berresch in einer Studie vom Dienstag. Da Volkswagen weniger als 0,5 Prozent am Umsatz des Werbespezialisten ausmache, habe der Abgas-Skandal keinen Einfluss. Es sei zudem eher zu erwarten, dass Volkswagen als Konsequenz seine Werbeausgaben steigere./mzs/das

29.09.2015 Lampe setzt Bertrandt auf 'Alpha Liste' - 'Kaufen'
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Bertrandt auf die " Alpha Liste" aufgenommen und die Einstufung auf " Kaufen" mit einem Kursziel von 145 Euro belassen. Die jüngste Kursschwäche beim Autozulieferer wegen der China-Sorgen sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Dienstag. Schließlich sei das Unternehmen in China nicht präsent und hänge auch nicht vom Auto-Absatz ab. Zudem sei der VW-Abgasskandal ein Katalyst für die Aktie. Denn sollte es künftig mehr Forschungs- und Entwicklungsaufwand zur Erfüllung höherer Emissionsstandards geben, könnte Bertrandt hiervon profitieren./tav/ag

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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