Börsenbericht SDax
SDax fast regungslos - Elringklinger mit deutlichen Kursverlusten

Nach Börsenschluss verbuchen die Anteilseigner am Freitag im SDax unwesentliche Gewinne. Die Liste der Tops wird angeführt von Amadeus FiRe, WASHTEC AG und DIC Asset.

FrankfurtZur Zeit steht der SDax bei 9.107 Punkten und damit auf dem Niveau des gestrigen Börsenschlusses. 60 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 40 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der TecDax mit 0,39 Prozent als auch der MDax mit 0,11 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Die größten Handelsvolumina im SDax erzielen heute Elringklinger mit 40,21 Millionen Euro Umsatz, Kloeckner mit 4,92 Millionen Euro und Heidelberger Druckmaschinen mit 4,12 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Personaldienstleisters Amadeus FiRe mit 3,59 Prozent, WASHTEC AG mit 3,46 Prozent und des Gewerbeimmobilien-Spezialisten DIC Asset mit 2,99 Prozent Anstieg. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Automobilzulieferers Elringklinger mit 12,80 Prozent, Ado Properties mit 2,08 Prozent und des Gasdruckfederspezialisten Stabilus mit 2,05 Prozent Rückgang.

Tops

Um 3,59 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Amadeus FiRe. Aktuell gewinnt der Wert des Personaldienstleisters klare 2,32 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 64,58 Euro. Zuletzt wird Amadeus FiRe mit 66,90 Euro gehandelt. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Amadeus Fire nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Die Ergebniserwartungen seien im zweiten Quartal etwas übertroffen worden, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Freitag. Die Nachfrage nach Personalvermittlung sei weiterhin stark.

Die Aktie WASHTEC AG, die beim letzten Börsenschluss mit 34,70 Euro notierte, zeigt mit 3,46 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 35,90 Euro eine positive Entwicklung.

Freude bei den Anlegern von DIC Asset. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Gewerbeimmobilien-Spezialisten den aktuellen Stand von 8,60 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortag um 2,99 Prozent verbessern.

Flops

Die Aktie des Automobilzulieferers Elringklinger gehört mit einer negativen Entwicklung von 12,8 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 18,40 Euro hat sie sich um 2,36 Euro auf 16,05 Euro verschlechtert. Die Deutsche Bank hat ElringKlinger nach einer Prognosesenkung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 24 auf 19 Euro gesenkt. Der Autozulieferer setze seine Serie von Gewinnwarnungen zu ungünstigen Zeitpunkten fort, schrieb Analyst Christoph Laskawi in einer Studie vom Freitag. Denn drei Vorabberichte aus der Branche sprächen eigentlich für eine positive Gewinndynamik im zweiten Quartal in Europa. Für den neuen Finanzvorstand werde eine Trendwende nun noch schwieriger. Laskawi reduzierte seine Schätzungen deutlich.

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Ado Properties. Bis zur Stunde verliert der Wert deutliche 75 Cent und notiert mit 2,08 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 36,01 Euro. Zuletzt wird Ado Properties mit 35,26 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Stabilus. Aktuell fällt die Aktie des Gasdruckfederspezialisten auf den Stand von 44,72 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 2,05 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

22.07.2016 Berenberg senkt ElringKlinger auf 'Hold' - Ziel 18 Euro
Die Privatbank Berenberg hat ElringKlinger nach Prognosesenkung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 28 auf 18 Euro gesenkt. Analyst Paul Kratz schraubte seine operativen Gewinnerwartungen (Ebit vor vor Kaufpreisallokation) in einer Studie vom Freitag um bis zu 16 Prozent zurück. Der Experte ist nun deutlich weniger optimistisch, dass der Autozulieferer seine Margen wieder über das Niveau von 2014 bei etwa 12 Prozent steigern kann./ag/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

22.07.2016 Deutsche Bank senkt ElringKlinger auf 'Hold' - Ziel 19 Euro
Die Deutsche Bank hat ElringKlinger nach einer Prognosesenkung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 24 auf 19 Euro gesenkt. Der Autozulieferer setze seine Serie von Gewinnwarnungen zu ungünstigen Zeitpunkten fort, schrieb Analyst Christoph Laskawi in einer Studie vom Freitag. Denn drei Vorabberichte aus der Branche sprächen eigentlich für eine positive Gewinndynamik im zweiten Quartal in Europa. Für den neuen Finanzvorstand werde eine Trendwende nun noch schwieriger. Laskawi reduzierte seine Schätzungen deutlich./ag/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

22.07.2016 UBS senkt Ziel für Braas Monier auf 26 Euro - 'Buy'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Braas Monier von 28 auf 26 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Gregor Kuglitsch schraubte seine Erwartungen für die Bauaktivitäten in Großbritannien in einer Branchenstudie vom Freitag deutlich zurück. Die Risiken in UK dürften den Baustoffsektor jedoch nicht aus der Spur bringen, glaubt er. Er bevorzugt weiterhin Unternehmen mit starker Position in den USA. Den Dachziegelhersteller empfiehlt er wegen des Einstiegs der Beteiligungsgesellschaft 40 North Management und der Free-Cashflow-Rendite zum Kauf./ag/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

22.07.2016 Warburg Research senkt Ziel für Hapag-Lloyd auf 30 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Hapag-Lloyd nach einer Gewinnwarnung von 31,50 auf 30,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die reduzierten Geschäftsziele und die niedrigen Frachtraten der Container-Reederei im zweiten Quartal hätten ihn negativ überrascht, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Freitag. Positiv wertete er hingegen die langerwartete Unterzeichnung des Fusionsvertrags mit der United Arab Shipping Company (UASC)./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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