Börsenbericht SDax
SDax fast regungslos - Rational fällt dramatisch ab

Die Aktionäre von SDax-Werten registrieren nach Handelsschluss des Montags minimale Gewinne. Die beste Performance erreichen WASHTEC AG, Deutz und Heidelberger Druckmaschinen.

FrankfurtDer SDax liegt derzeit bei 9.340 Punkten und hat sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages unwesentlich verändert. Insgesamt sind 58 Prozent der Werte im Plus und 42 Prozent der Aktien im Minus. Während der MDax ebenfalls mit 0,28 Prozent zulegt, verliert der TecDax 0,25 Prozent. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina Kloeckner mit 7,62 Millionen Euro Umsatz, Grammer mit 4,86 Millionen Euro und Rational mit 4,18 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine WASHTEC AG mit 2,60 Prozent, des Motorenherstellers Deutz mit 2,57 Prozent und des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druckmaschinen mit 2,51 Prozent Kursgewinn. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Großküchenherstellers Rational mit 3,29 Prozent, des Dachspezialisten Braas Monier Building Group mit 2,83 Prozent und des Immobilienkonzerns Patrizia Immobilien mit 1,90 Prozent Verlust.

Tops

Um 2,6 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von WASHTEC AG. Aktuell gewinnt der Wert klare 93 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 36,01 Euro. Zuletzt wird WASHTEC AG mit 36,95 Euro gehandelt.

Die Aktie des Motorenherstellers Deutz, die beim letzten Börsenschluss mit 4,00 Euro notierte, zeigt mit 2,57 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 4,11 Euro eine positive Entwicklung. Die britische Investmentbank HSBC hat Deutz nach Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 5,00 auf 4,80 Euro gesenkt. Der Motorenbauer habe im ersten Halbjahr solide abgeschnitten und die Erwartungen beim operativen Ergebnis (Ebit) deutlich übertroffen, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Schramm begründete die Kaufempfehlung mit dem Erholungspotenzial der Aktien. Das Kursziel senkte er gleichwohl aus Bewertungsgründen leicht.

Freude bei den Anlegern von Heidelberger Druckmaschinen. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Spezialmaschinen-Produzenten den aktuellen Stand von 2,61 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortag um 2,51 Prozent verbessern.

Flops

Die Aktie des Großküchendienstleisters Rational gehört mit einem Minus von 3,29 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 436,00 Euro hat sie sich um 14,35 Euro auf 421,65 Euro verschlechtert. Die DZ Bank hat die Einstufung für Rational nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 425 Euro belassen. Nach einem "soliden" zweiten Quartal seien die Wachstumstreiber bei dem Großküchenausrüster weiterhin intakt, schrieb Analyst Thorsten Reigber in einer Studie vom Montag. Die hohe Wachstumsdynamik sei auf dem aktuellen Kursniveau aber schon weitgehend im Kurs eingepreist.

Bergab geht es heute mit dem Wert von Braas Monier Building Group. Bis zur Stunde verliert der Wert des Dachsystem-Produzenten deutliche 62 Cent und notiert mit 2,83 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 21,70 Euro. Zuletzt wird Braas Monier Building Group mit 21,09 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Patrizia Immobilien. Aktuell fällt die Aktie des Immobilienunternehmens auf den Stand von 23,24 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,9 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

08.08.2016 Deutsche Bank senkt Klöckner & Co auf 'Sell' - Ziel 9,50 Euro
Die Deutsche Bank hat Klöckner & Co von "Hold" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber von 9,00 auf 9,50 Euro angehoben. Die aktuelle Profitabilität sei für den Stahlhändler wohl nicht zu halten, schrieb Analyst Matthias Pfeifenberger in einer Studie vom Montag. Er rechnet zudem mit einer Wende bei den Stahlpreisen und hält die Bewertung der Papiere für überzogen./ag/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.08.2016 Deutsche Bank senkt Ziel für GfK auf 30 Euro - 'Hold'
Die Deutsche Bank hat das Kursziel für GfK nach einem vorsichtigen Jahresausblick von 35 auf 30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Warnung sei eher ein unternehmensspezifisches Problem massiver Marktanteilsverluste als eine Folge des schwierigen Marktumfelds, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Montag. Er schraubte seine Erwartungen herunter und monierte die zunehmend schwächere Erfolgsbilanz des Managements./ag/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.08.2016 Kepler Cheuvreux senkt GfK auf 'Reduce' und Ziel auf 26,50 Euro
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat GfK von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 26,50 Euro gesenkt. Es sei derzeit nur schwer vorherzusehen, wann sich im Bereich Consumer Experiences (CE) eine Stabilisierung des Wachstums aus eigener Kraft einstellen werde, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Montag. Er kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für das Marktforschungsunternehmen deutlich. Die Aktie könnte Marktteilnehmern als günstig bewertet erscheinen, doch dies könnte sich erneut als Wertefalle herausstellen./ajx/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.08.2016 Lampe hebt Grenke auf 'Kaufen' und Ziel auf 205 Euro
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Grenke von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 170 auf 205 Euro angehoben. Ein Ende des zweistelligen Wachstums bei dem Leasinganbieter sei nicht in Sicht, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen profitiere vom niedrigen Zinsniveau, den Problemen im europäischen Bankensektor und einer soliden IT-Nachfrage. Schäfer hob seine Gewinnschätzungen bis 2018 an und betonte, er liege damit über den Konsenserwartungen./tih/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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