Börsenbericht SDax SDax gewinnt leicht - Hapag-Lloyd im Höhenflug

Bei Börsenschluss realisierte der SDax-Index am Donnerstag geringfügige Gewinne. Die besten Kursentwicklungen verbuchten Hapag-Lloyd, Deutz und Grenkeleasing.
Update: 04.01.2018 - 17:45 Uhr
SDax bewegt sich seitwärts

FrankfurtBei Handelsende schloss der SDax bei 12.165 Punkten und hatte damit 0,8 Prozent zugelegt. 68 Prozent der Aktien zeigten bei Handelsende eine positive und 32 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der TecDax mit 0,83 Prozent als auch der MDax mit 1,29 Prozent realisierten bei Handelsschluss ebenfalls Gewinne. Die größten Handelsvolumina im SDax erzielen heute Rocket Internet mit 12,60 Millionen Euro Umsatz, AROUNDTOWN EO-,01 mit 7,88 Millionen Euro und Bilfinger mit 5,21 Millionen Euro.

Die größten Gewinner waren bei Handelsende die Aktien Hapag-Lloyd mit 5,49 Prozent, des Motorenproduzenten Deutz mit 4,01 Prozent und des IT-Leasingunternehmens Grenkeleasing mit 3,47 Prozent Anstieg. Die größten Verlierer sind die Aktien des Kohlenstoffspezialisten SGL Carbon mit 3,27 Prozent, des Modekonzerns Gerry Weber mit 3,05 Prozent und des Eisenbahndienstleisters Vossloh mit 2,14 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktionäre von Hapag-Lloyd-Aktien konnten sich freuen. Beim Handelsende erreichte das Papier den Stand von 35,00 Euro und konnte damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 5,49 Prozent zulegen.

Um 4,01 Prozent aufwärts ging es bis zum Handelsende mit dem Deutz-Kurs. Bei Börsenschluss gewann der Wert des Motorenherstellers deutliche 31 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 7,61 Euro. Zuletzt wurde Deutz mit 7,91 Euro gehandelt.

Die Aktie des IT-Leasingunternehmens Grenkeleasing, die beim letzten Börsenschluss mit 87,95 Euro notierte, zeigte mit 3,47 Prozent Plus und einem Kurswert von 91,00 Euro eine positive Entwicklung.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern des SGL Carbon-Wertpapieres. Bis zum Börsenschluss fiel die Aktie des Kohlenstoffspezialisten auf den Stand von 12,42 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 3,27 Prozent verschlechtert.

Die Aktionäre des Gerry Weber-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Handelsschluss gab der Anteilschein der Modefirma klar nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 9,23 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,05 Prozent verschlechtert. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Gerry Weber von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 8,90 Euro gesenkt. Das Profil von Chancen und Risiken sei bei dem Modeunternehmen unattraktiv, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Er verwies dabei auf schwache Umsätze im deutschen Mode-Einzelhandel im November und Dezember. Von daher sei auch 2018 kein Rückenwind zu erwarten, zumal Gerry Weber auch nicht über ausreichende Markenstärke verfüge, um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen.

Abwärts ging es heute mit dem Vossloh-Kurs. Bis zum Handelsschluss verlor der Wert des Bahntechnik-Herstellers deutliche 1,05 Euro und verbuchte mit 2,14 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 49,00 Euro. Zuletzt wurde Vossloh mit 47,95 Euro gehandelt.

Analysten-Report

04.01.2018 DZ hebt fairen Wert für ElringKlinger auf 18,50 Euro - 'Halten'
Die DZ Bank hat den fairen Wert für ElringKlinger von 16,00 auf 18,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Analyst Michael Punzet verwies in einer am Donnerstag vorliegenden Studie auf den vor Weihnachten angekündigten Verkauf der Hug-Gruppe, deren Geschäft die Abgasnachbehandlung ist. Der Autozulieferer fokussiere sich damit zunehmend auf Leichtbau und Elektromobilität. Neue Aufträge aus diesem Bereich könnten die Stimmung für die Aktie verbessern. Er rechne aber weiter damit, dass ElringKlinger leicht unter dem konzerneigenen Ergebnisziel für 2017 bleiben werde./ck/tih Datum der Analyse: 04.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.01.2018 Kepler Cheuvreux senkt Gerry Weber auf 'Reduce' - Ziel 8,90 Euro
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Gerry Weber von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 8,90 Euro gesenkt. Das Profil von Chancen und Risiken sei bei dem Modeunternehmen unattraktiv, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Er verwies dabei auf schwache Umsätze im deutschen Mode-Einzelhandel im November und Dezember. Von daher sei auch 2018 kein Rückenwind zu erwarten, zumal Gerry Weber auch nicht über ausreichende Markenstärke verfüge, um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen./ck/tih Datum der Analyse: 04.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.01.2018 Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Bilfinger auf 38 Euro - 'Hold'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Bilfinger von 37 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Nach dem Bericht zum dritten Quartal und den noch davor bekannt gegebenen Rückstellungen habe er nun sein Bewertungsmodell für den Industriedienstleister angepasst, schrieb Analyst Craig Abbott in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Zudem habe er den Bewertungszeitraum weiter in die Zukunft verschoben. Die strukturelle Wende sei, wenn auch noch in einem frühen Stadium, bereits im Aktienkurs enthalten./ck/jsl Datum der Analyse: 04.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.01.2018 UBS belässt Ado Properties auf 'Buy' - Ziel 50 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Ado Properties auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das Jahr 2017 habe für die globale Immobilienbranche mit zahlreichen Zukäufen und angekündigten Restrukturierungen ereignisreich geendet, schrieb Analystin Kim Wright in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie. In Europa bleibt es dabei, dass sie Ado Properties und Aroundtown zu den Favoriten zählt./tih/gl Datum der Analyse: 03.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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