Börsenbericht SDax
SDax kann sich nicht behaupten - Hypoport bricht ein

Nach Börsenschluss registrieren die Aktionäre am Donnerstag im SDax deutliche Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Vossloh, Cewe und Grammer.

FrankfurtZur Zeit steht der SDax bei 8.728 Punkten und hat damit 1,96 Prozent nachgegeben. 8 Prozent der Aktien zeigen zur Stunde eine positive und 92 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der TecDax mit 1,16 Prozent als auch der MDax mit 0,87 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina Schaeffler mit 6,09 Millionen Euro Umsatz, Kloeckner mit 5,83 Millionen Euro und Heidelberger Druckmaschinen mit 5,20 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Lokomotiv-Herstellers Vossloh mit 1,63 Prozent, des Digitalfotokonzerns Cewe mit 1,00 Prozent und des Autositz-Spezialisten Grammer mit 0,45 Prozent Anstieg. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Finanzdienstleisters Hypoport mit 5,19 Prozent, des Blutplasma-Spezialisten Biotest mit 5,10 Prozent und des Stahlhändlers Kloeckner mit 4,16 Prozent Rückgang.

Tops

Bergauf geht es heute mit dem Wert von Vossloh. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Eisenbahndienstleisters 90 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 55,17 Euro und macht damit deutliche 1,63 Prozent gut. Zuletzt wurde Vossloh mit 56,07 Euro gehandelt. Die britische Investmentbank HSBC hat Vossloh von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 52,75 auf 64,00 Euro angehoben. Die Kapitalerhöhung markiere einen Wendepunkt, schrieb Analyst Philip Saliba in einer Studie vom Donnerstag. Der Anlagehintergrund für den Verkehrstechnikkonzern bewege sich weg von der Restrukturierungsstory hin zum Treiber Fusionen- und Übernahmen. Bei seinem Umbau und der Konzentration auf sein Kerngeschäft sei das Unternehmen zudem auf einem guten Weg. Der Experte hob seine Prognosen an.

Der Wert des Fotokonzerns Cewe gehört mit einem Anstieg von 1 Prozent auch zu den im Großen und Ganzen gleichbleibenden Werten des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 60,19 Euro kann sie sich minimal um 60 Cent auf 60,79 Euro verbessern.

Die Anleger von Grammer können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Bisher kann der Anteilschein geringfügig zulegen. Aktuell erreicht der Anteilschein des Autositz-Spezialisten den Stand von 38,90 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,45 Prozent.

Flops

Die Anleger von Hypoport können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Finanzdienstleisters sehr deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 80,49 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 5,19 Prozent verschlechtert.

Nach unten um 5,10 Prozent geht es mit dem Kurs von Biotest. Aktuell verliert der Wert des Blutplasma-Spezialisten, der am vorigen Börsentag mit 14,12 Euro aus dem Handel gegangen ist, 72 Cent (5,1 Prozent). Zuletzt wird Biotest mit 13,40 Euro notiert.

Die Aktie des Stahlhändlers Kloeckner gehört mit einer negativen Entwicklung von 4,16 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 10,95 Euro hat sie sich um 46 Cent auf 10,49 Euro verschlechtert.

Analysten-Report

16.06.2016 Goldman belässt Tele Columbus auf 'Buy'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Tele Columbus nach einem Treffen mit dem Finanzvorstand auf "Buy" belassen. Seine positive Einschätzung des Kabelnetzbetreibers habe sich bestätigt, schrieb Analyst Andrew Lee in einer Studie vom Donnerstag. Dies gelte auch für den deutschen Festnetzmarkt generell./ag/tav

16.06.2016 HSBC hebt Vossloh auf 'Buy' und Ziel auf 64 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Vossloh von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 52,75 auf 64,00 Euro angehoben. Die Kapitalerhöhung markiere einen Wendepunkt, schrieb Analyst Philip Saliba in einer Studie vom Donnerstag. Der Anlagehintergrund für den Verkehrstechnikkonzern bewege sich weg von der Restrukturierungsstory hin zum Treiber Fusionen- und Übernahmen. Bei seinem Umbau und der Konzentration auf sein Kerngeschäft sei das Unternehmen zudem auf einem guten Weg. Der Experte hob seine Prognosen an./mzs/tav

16.06.2016 Hauck & Aufhäuser belässt Gerry Weber auf 'Hold' - Ziel 11 Euro
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Gerry Weber auf "Hold" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Die Fortschritte des Modekonzerns angesichts der Selbsthilfmaßnahmen bestätigten seine Sicht, dass sich die Profitabilität im Geschäftsjahr 2016/17 stabilisieren dürfte, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Donnerstag. Der anhaltende Abschwung auf flächenbereinigter Basis des Kerngeschäfts begrenze aber die Einschätzbarkeit./mzs/ck

16.06.2016 DZ Bank hebt Gerry Weber auf 'Halten' - Fairer Wert 10,40 Euro
Die DZ Bank hat Gerry Weber von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, aber den fairen Wert auf 10,40 Euro belassen. Nach den seit Anfang Juni zu verzeichnenden kräftigen Kursrückschlägen dürfte das weitere Abwärtspotenzial begrenzt sein, schrieb Analyst Herbert Sturm in einer Studie vom Donnerstag. Aus dem für das Geschäftsjahr 2016/17 erwarteten Gewinn je Aktie ergebe sich ein unveränderter fairer Wert./mzs/ck

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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