Börsenbericht SDax
SDax kommt nicht voran - Hamburger Hafen und Logistik legt dramatisch zu

Nach Börsenschluss registrieren die Anteilseigner am Montag im SDax unwesentliche Zuwächse. Die Liste der Tops wird angeführt von Hamburger Hafen und Logistik, Borussia Dortmund und Zeal Network.

FrankfurtZur Zeit steht der SDax bei 10.816 Punkten und damit auf dem Niveau des gestrigen Börsenschlusses. Insgesamt sind 50 Prozent der Werte im Plus und 50 Prozent der Aktien im Minus. Ebenso gewinnt der TecDax mit 0,13 Prozent, während der MDax 0,31 Prozent verliert. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina Kloeckner mit 10,02 Millionen Euro Umsatz, Heidelberger Druckmaschinen mit 9,61 Millionen Euro und mit 8,35 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Hafenbetreibers Hamburger Hafen und Logistik mit 5,56 Prozent, des Fußballvereins Borussia Dortmund mit 3,35 Prozent und des Lottospiel-Abwicklers Zeal Network mit 2,43 Prozent Zuwachs. Die größten Verlierer sind die Aktien des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druckmaschinen mit 3,80 Prozent, des Stahlindustrie-Lieferanten SGL Carbon mit 3,45 Prozent und des Maschinenbauers Deutz mit 2,83 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktionäre von Hamburger Hafen und Logistik können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Hafenbetreibers den aktuellen Stand von 18,70 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 5,56 Prozent zulegen. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für HHLA nach der Prognoseerhöhung von 14,30 auf 15,30 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Wie Analyst Nikolas Mauder in einer Studie vom Montag schrieb, stockte er seine Ergebnisschätzungen bis 2020 im Schnitt um 7 Prozent auf. In den Markterwartungen seien die höheren Ebit-Ziele aber bereits enthalten. Die Fusion zwischen Maersk und Hamburg Süd sowie zu viel Optimismus bezüglich der Elbvertiefung seien große Risiken.

Die Aktie des Fußballvereins Borussia Dortmund gehört heute mit einem Plus von 3,35 Prozent zu den Performance-Besten des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 5,91 Euro kann sich das Papier des Fußballvereins um klare 20 Cent auf 6,11 Euro verbessern.

Nach oben geht es heute mit dem Wert von Zeal Network. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie der Tippspiel-Plattform 65 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 26,70 Euro und macht damit deutliche 2,43 Prozent gut. Zuletzt wurde Zeal Network mit 27,35 Euro gehandelt.

Flops

Bergab um 3,80 Prozent geht es mit dem Kurs von Heidelberger Druckmaschinen. Aktuell verliert der Wert des Druckmaschinenherstellers, der am vorigen Börsentag mit 2,56 Euro aus dem Handel gegangen ist, 10 Cent (3,8 Prozent). Zuletzt wird Heidelberger Druckmaschinen mit 2,46 Euro notiert. Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Heidelberger Druck nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 3 Euro belassen. Die Eckdaten des Druckmaschinenherstellers für das abgelaufene Geschäftsjahr seien etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Ein positiver Barmittelfluss sorge aber für finanzielle Erleichterung.

Die Aktie des Stahlindustrie-Lieferanten SGL Carbon gehört mit einem Rückgang von 3,45 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 9,94 Euro hat sie sich um 34 Cent auf 9,60 Euro verschlechtert.

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Deutz. Bis zur Stunde verliert der Wert des Maschinenbauers deutliche 20 Cent und notiert mit 2,83 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 7,10 Euro. Zuletzt wird Deutz mit 6,90 Euro gehandelt.

Analysten-Report

08.05.2017 Baader Bank belässt Rhön-Klinikum auf 'Hold' - Ziel 24 Euro
Die Baader Bank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen für das erste Quartal und einer Telefonkonferenz auf "Hold" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Der Prozess zur Neupositionierung des Klinikbetreibers sei am Laufen, schrieb Analyst Christian Weiz in einer Studie vom Montag. Ein mittelfristiges Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent pro Jahr entspreche durchaus den Erwartungen. Allerdings habe es keine konkreten Aussagen zu den mittelfristigen Margenzielen gegeben./tih/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.05.2017 Kepler Cheuvreux hebt Ziel für HHLA auf 15,30 Euro - 'Reduce'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für HHLA nach der Prognoseerhöhung von 14,30 auf 15,30 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Wie Analyst Nikolas Mauder in einer Studie vom Montag schrieb, stockte er seine Ergebnisschätzungen bis 2020 im Schnitt um 7 Prozent auf. In den Markterwartungen seien die höheren Ebit-Ziele aber bereits enthalten. Die Fusion zwischen Maersk und Hamburg Süd sowie zu viel Optimismus bezüglich der Elbvertiefung seien große Risiken./ag/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.05.2017 HSBC belässt Heidelberger Druck auf 'Buy' - Ziel 3 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Heidelberger Druck nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 3 Euro belassen. Die Eckdaten des Druckmaschinenherstellers für das abgelaufene Geschäftsjahr seien etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Montag. Ein positiver Barmittelfluss sorge aber für finanzielle Erleichterung./tih/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.05.2017 Warburg Research belässt HHLA auf 'Hold' - Ziel 16 Euro
Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für HHLA auf "Hold" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Die neue Prognose für das Gesamtjahr decke sich mit seinen Erwartungen, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Montag. Alleine der Zeitpunkt für die Anhebung sei etwas überraschend gewesen./ag/mis Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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