Börsenbericht SDax
SDax konnte sich nicht behaupten - Hapag-Lloyd im Höhenflug

Am Ende des Handelstages notierte der SDax-Index am Mittwoch unwesentliche Verluste. Die besten Kursentwicklungen verbuchten Hapag-Lloyd, Bertrandt und Rocket Internet.

FrankfurtDer SDax notierte bei Handelsschluss bei 11.643 Punkten und hatte damit 0,47 Prozent verloren. 20 Prozent der Aktien zeigten bei Handelsschluss eine positive und 80 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der TecDax mit 1,32 Prozent als auch der MDax mit 0,64 Prozent notierten bei Handelsschluss ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina Hapag-Lloyd mit 36,30 Millionen Euro Umsatz, Scout24 mit 7,70 Millionen Euro und Bilfinger mit 7,26 Millionen Euro.

Die größten Gewinner waren bei Handelsende die Aktien Hapag-Lloyd mit 13,74 Prozent, des Automobil- und Luftfahrtzulieferers Bertrandt mit 4,49 Prozent und des Internetinvestors Rocket Internet mit 3,31 Prozent Zuwachs. Für wenig Begeisterung sorgen die Anteilsscheine des Modekonzerns Gerry Weber mit 9,37 Prozent, des Online-Tierfutterhändlers Zooplus mit 4,99 Prozent und des Autovermieters Sixt mit 2,99 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie der Reederei Hapag-Lloyd, die beim letzten Börsenschluss mit 30,90 Euro notierte, zeigte mit 13,74 Prozent Plus und einem Kurswert von 35,15 Euro eine positive Entwicklung. Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Hapag-Lloyd auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die Aktien hätten rund 12 Prozent an Wert verloren seit der Vorlage von schwach ausgefallenen Zahlen von Konkurrent Maersk Anfang November, schrieb Analyst Joel Spungin in einer Studie vom Mittwoch. Da Hapag-Lloyd nun aber seine Prognose für 2017 bestätigt habe, dürfte sich am Markt eine positivere Sicht durchsetzen.

Freude bei den Anlegern des Bertrandt-Anteilscheines. Beim Handelsende konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des Entwicklungsdienstleisters den Stand von 88,24 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vortag um 4,49 Prozent verbessern. Die DZ Bank hat den fairen Wert für Bertrandt von 75 auf 80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Er sehe den Ingenieurdienstleister weiter gut positioniert, um von den Themen E-Mobilität, autonomes Fahren sowie Emissionen zu profitieren, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Mittwoch. Das anspruchsvolle Marktumfeld sowie Unsicherheiten bezüglich der weiteren Ausrichtung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf Herstellerebene dürften jedoch die Entwicklung kurzfristig belasten.

Nach oben ging es mit dem Rocket Internet-Wertpapier. Am Ende des Handelstages gewann die Aktie des Internetinvestors 65 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 19,51 Euro und machte damit klare 3,31 Prozent gut. Zuletzt wurde Rocket Internet mit 20,15 Euro gehandelt.

Flops

Abwärts um 9,37 Prozent ging es mit dem Kurs von Gerry Weber-Aktien. Bis zum Börsenschluss verlor der Wert des Bekleidungskonzerns, der am vorigen Börsentag mit 10,06 Euro aus dem Handel gegangen ist, 94 Cent (9,37 Prozent). Zuletzt wurde Gerry Weber mit 9,12 Euro notiert. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Gerry Weber auf "Reduce" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Anlass für die am Mittwoch veröffentlichte Studie des Analysten Mark Josefson ist die Mitteilung, dass der Aufsichtsrat des Modekonzerns kurzfristig über ein Ausscheiden des Vorstandsmitglieds David Frink beraten wird. Dem Analysten zufolge könnte das zu Spekulationen über eine weitere Gewinnwarnung des Unternehmens führen.

Enttäuschung bei den Anlegern des Zooplus-Wertpapieres. Bis zum Handelsende fiel die Aktie des Online-Tierfutterhändlers auf den Stand von 136,00 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 4,99 Prozent verschlechtert. Die Commerzbank hat die Einstufung für Zooplus nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 145 Euro belassen. Das Ergebnis vor Steuern des Online-Händlers für Haustierbedarf sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch. Das Umsatzziel für 2017 werde nur schwer erreichbar sein.

Die Aktionäre des Sixt-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Börsenschluss gab die Aktie des Autovermieters deutlich nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 73,68 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,99 Prozent verschlechtert. Die Commerzbank hat die Einstufung für Sixt nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Der Umsatz habe seine Prognose und die Konsensschätzung exakt getroffen, schrieb Analystin Sabrina Taneja in einer Studie vom Mittwoch. Der Vorsteuergewinn des Autovermieters sei letztlich etwas über der vorläufigen Verlautbarung ausgefallen.

Analysten-Report

15.11.2017 Commerzbank belässt Sixt auf 'Buy' - Ziel 80 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Sixt nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Der Umsatz habe seine Prognose und die Konsensschätzung exakt getroffen, schrieb Analystin Sabrina Taneja in einer Studie vom Mittwoch. Der Vorsteuergewinn des Autovermieters sei letztlich etwas über der vorläufigen Verlautbarung ausgefallen./edh/jha/ Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

15.11.2017 Commerzbank belässt Indus Holding auf 'Buy' - Ziel 78 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Indus Holding nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Die Resultate der Beteiligungsgesellschaft hätten seine hohen Erwartungen erfüllt und dürften als Kurstreiber fungieren, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch./edh/jha/ Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

15.11.2017 DZ Bank hebt Hornbach Holding auf 'Kaufen'
Die DZ Bank hat Hornbach Holding von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 82 auf 85 Euro angehoben. Nach dem Kursrückgang der letzten Wochen sehe er eine gute Einstiegsgelegenheit bei der Baumarkt-Holdinggesellschaft, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Mittwoch. Das Marktumfeld für die Branche sei attraktiv./gl/zb Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

15.11.2017 Commerzbank belässt Zooplus auf 'Hold' - Ziel 145 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Zooplus nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 145 Euro belassen. Das Ergebnis vor Steuern des Online-Händlers für Haustierbedarf sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch. Das Umsatzziel für 2017 werde nur schwer erreichbar sein./edh/mis Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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