Börsenbericht SDax
SDax trübt sich ein - GFK mit deutlichen Kursverlusten

Nach Börsenschluss notieren die Aktionäre am Montag im SDax unwesentliche Verluste. Die beste Performance erreichen Ferratum OYJ, Hornbach Holding und Biotest.

FrankfurtDer SDax liegt derzeit bei 8.878 Punkten und damit 0,83 Prozent im Minus. Insgesamt sind 36 Prozent der Werte im Plus und 64 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der TecDax mit 0,74 Prozent als auch der MDax mit 0,87 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im SDax erzielen heute Gerry Weber mit 3,78 Millionen Euro Umsatz, Patrizia Immobilien mit 2,90 Millionen Euro und Heidelberger Druckmaschinen mit 2,42 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien Ferratum OYJ mit 6,20 Prozent, Hornbach Holding mit 2,40 Prozent und des Blutplasma-Spezialisten Biotest mit 2,36 Prozent Anstieg. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Marktforschungsunternehmens GFK mit 11,76 Prozent, des Immobilienunternehmens Patrizia Immobilien mit 4,52 Prozent und des Immobilienkonzerns DIC Asset mit 3,86 Prozent Rückgang.

Tops

Aufwärts geht es heute mit dem Wert von Ferratum OYJ. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein 1,60 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 25,74 Euro und macht damit beträchtliche 6,20 Prozent gut. Zuletzt wurde Ferratum OYJ mit 27,33 Euro gehandelt.

Freude bei den Anlegern von Hornbach Holding. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index auch klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert den aktuellen Stand von 64,00 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagswert um 2,40 Prozent verbessern. Die Commerzbank hat die Einstufung für Hornbach Holding nach Details zur Geschäftsentwicklung auf " Buy" mit einem Kursziel von 86,70 Euro belassen. Wie bereits von ihm erwartet, habe der Baumarktkonzern unter der Preis-Aggressivität des Wettbewerbs in Deutschland gelitten, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Wie der Experte auf Nachfrage ergänzte, hätten darüber hinaus hohe Kosten im Online-Geschäft und die neuen, noch nicht ausgelasteten Distributionszentren für sperrige Güter belastet.

Die Aktie des Arzneimittel-Herstellers Biotest, die beim letzten Börsenschluss mit 15,23 Euro notierte, zeigt mit deutlichen 2,36 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 15,59 Euro ebenfalls eine positive Entwicklung.

Flops

Die Aktie des Marktforschungsinstituts GFK gehört mit einem Rückgang von 11,76 Prozent zu den sehr bemerkenswerten Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 35,30 Euro hat sie sich um 4,15 Euro auf 31,15 Euro verschlechtert. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für GfK nach einer Gewinnwarnung von 39 auf 36 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf " Neutral" belassen. Die gesenkten operativen Margen für 2015 und 2016 bestätigten die allgemein schleppende Geschäftsentwicklung der Marktforschungsunternehmen, schrieb Analyst Jean-Christophe Liaubet in einer Studie vom Montag. Die Gewinnwarnung könnte zudem die Glaubwürdigkeit des Managements beschädigen.

Abwärts geht es heute auch mit dem Wert von Patrizia Immobilien. Bis zur Stunde verliert der Wert des Immobilienkonzerns deutliche 1,27 Euro und notiert mit 4,52 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 27,97 Euro. Zuletzt wird Patrizia Immobilien mit 26,70 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von DIC Asset. Aktuell fällt die Aktie des Gewerbeimmobilien-Spezialisten auf den Stand von 8,92 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 3,86 Prozent verschlechtert. Die Privatbank Berenberg hat Dic Asset nach der Ausplatzierung einer Immobilie in einen Spezialfonds von " Buy" auf " Hold" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich auf 9 Euro belassen. Mit der Ausplatzierung treibe das auf Büroimmobilien spezialisierte Unternehmen seine Entschuldung zu einem hohen Preis voran, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Wegen des dadurch reduzierten Betriebsgewinns (FFO) rechnet er nun auch mit geringeren Dividenden. Klose senkte sein Votum auch deshalb, da der Aktienkurs sein Kursziel erreicht habe.

Analysten-Report

21.12.2015 Berenberg senkt Dic Asset auf 'Hold' - Ziel 9 Euro
Die Privatbank Berenberg hat Dic Asset nach der Ausplatzierung einer Immobilie in einen Spezialfonds von " Buy" auf " Hold" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich auf 9 Euro belassen. Mit der Ausplatzierung treibe das auf Büroimmobilien spezialisierte Unternehmen seine Entschuldung zu einem hohen Preis voran, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Wegen des dadurch reduzierten Betriebsgewinns (FFO) rechnet er nun auch mit geringeren Dividenden. Klose senkte sein Votum auch deshalb, da der Aktienkurs sein Kursziel erreicht habe./ck/tav

21.12.2015 Warburg Research belässt Hornbach Holding auf 'Buy'
Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hornbach Holding nach Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 81 Euro belassen. Die endgültigen Resultate hätten den vorläufigen Quartalszahlen entsprochen, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Montag. Den konkretisierten Gesamtjahresausblick sieht er positiv. Es werde dadurch deutlich, dass sich die enttäuschenden Ergebnistrends aus dem dritten Geschäftsjahresviertel im Schlussquartal nicht fortsetzten./ck/tav

21.12.2015 Berenberg nimmt WCM mit 'Buy' wieder auf - Ziel 2,90 Euro
Die Privatbank Berenberg hat WCM mit " Buy" wieder in die Bewertung aufgenommen. Das Kursziel hob Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag zugleich von 2,65 von 2,90 Euro an. Er habe seine Schätzungen nach der jüngsten Kapitalerhöhung der neu in den SDax aufgenommenen Beteiligungsgesellschaft angehoben. In seinen Schätzungen seien nun die jüngsten Zukäufe eines Baummarktes und zweier Fachmarktzentren enthalten./ck/tav

21.12.2015 Kepler Cheuvreux senkt Ziel für GfK auf 40,50 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für den Marktforscher GfK nach einer Gewinnwarnung von 43,50 auf 40,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Buy" belassen. Analyst Craig Abbott kürzte seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2015 und 2016 um 6 beziehungsweise 9,7 Prozent, wie er in einer Studie vom Montag schrieb./ajx/tav

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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