Börsenbericht SDax
SDax-Werte laufen schlechter - SGL Carbon bricht ein

Die Anleger von SDax-Werten verzeichnen nach Börsenschluss des Montags minimale Verluste. Die beste Performance erreichen Heidelberger Druckmaschinen, Tele Columbus und Ado Properties.

FrankfurtDer SDax liegt derzeit bei 9.299 Punkten und damit 0,43 Prozent im Minus. Insgesamt sind 46 Prozent der Werte im Plus und 54 Prozent der Aktien im Minus. Während der MDax ebenfalls mit 0,04 Prozent verliert, gewinnt der TecDax 0,11 Prozent. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina SGL Carbon mit 8,68 Millionen Euro Umsatz, Schaeffler mit 7,45 Millionen Euro und Heidelberger Druckmaschinen mit 5,73 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Spezialmaschinen-Herstellers Heidelberger Druckmaschinen mit 4,67 Prozent, des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus mit 2,51 Prozent und Ado Properties mit 1,79 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Carbonherstellers SGL Carbon mit 15,58 Prozent, Ferratum OYJ mit 4,55 Prozent und des Druckmaschinenherstellers König & Bauer mit 3,62 Prozent Verlust.

Tops

Der Anteilschein des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druckmaschinen gehört heute mit einer positiven Entwicklung von 4,67 Prozent zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 2,46 Euro kann sich das Papier des Druckmaschinenherstellers um klare 12 Cent auf 2,58 Euro verbessern. Das Analysehaus Warburg Research hat Heidelberger Druck vor der Branchenmesse Drupa auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,55 Euro belassen. Der Druckmaschinenhersteller habe dank umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich die Trendwende geschafft und stehe vor weiteren Verbesserungen, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Branchenstudie vom Montag. Dazu sei die Aktie attraktiv bewertet.

Die Aktionäre von Tele Columbus können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Kabelnetzbetreibers den aktuellen Stand von 8,82 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 2,51 Prozent zulegen.

Um 1,79 Prozent nach oben geht es heute mit dem Kurs von Ado Properties. Aktuell gewinnt der Wert klare 57 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 31,48 Euro. Zuletzt wird Ado Properties mit 32,05 Euro gehandelt.

Flops

Abwärts geht es heute mit dem Wert von SGL Carbon. Bis zur Stunde verliert der Wert des Stahlindustrie-Lieferanten dramatische 2,09 Euro und notiert mit 15,58 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 13,42 Euro. Zuletzt wird SGL Carbon mit 11,33 Euro gehandelt. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat SGL Group nach dem kolportierten Kaufinteresse von ChemChina auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 7 Euro belassen. Analyst Marc Gabriel bezweifelte in einer Studie vom Montag, dass der angeschlagene Kohlenstoffspezialist komplett verkauft wird. Denn die Hauptanteilseigner Skion, BMW und VW hätten kein Interesse am Verlust eines wichtigen Technologieträgers der deutschen Autoindustrie, schrieb er in einer Studie vom Montag. Vielmehr sei mit einer baldigen Veräußerung des Graphitelektroden-Geschäfts zu rechnen.

Enttäuschung bei den Anlegern von Ferratum OYJ. Aktuell fällt die Aktie auf den Stand von 20,33 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 4,55 Prozent verschlechtert.

Die Aktionäre von König & Bauer können sich nicht freuen. Bislang gibt die Aktie des Druckmaschinenherstellers klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 42,56 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,62 Prozent verschlechtert. Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Koenig & Bauer vor der Branchenmesse Drupa von 47,20 auf 50,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Auch nach dem jüngst starken Lauf habe die Aktie des Druckmaschinenherstellers noch rund 15 Prozent Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Branchenstudie vom Montag. Der Jahresausblick werde sich wohl als zu niedrig erweisen, und 2017 könnte das Unternehmen die mittelfristigen Ziele anheben.

Analysten-Report

30.05.2016 Deutsche Bank hebt Ziel für Rational auf 410 Euro - 'Hold'
Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Rational von 340 auf 410 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Im gegenwärtigen Umfeld seien die Anleger bereit, für Qualität und Wachstum mehr zu bezahlen, schrieb Analystin Felicitas von Bismarck in einer Studie vom Montag. Allerdings sei das Risiko-Rendite-Profil bei den Aktien des Herstellers von Großküchengeräten ausgeglichen, so dass es bei der "Hold"-Einschätzung bleibe./la/gl

30.05.2016 Commerzbank belässt VTG auf 'Hold' - Ziel 30 Euro
Die Commerzbank hat VTG nach einem Interview von Finanzvorstand Kai Kleeberg vor der Hauptversammlung auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Waggonvermieter scheine sich angesichts des gestiegenen Wettbewerbs stärker auf die Profitabilität als auf das Umsatzwachstum zu fokussieren, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Deshalb schätze er die Umsatzentwicklung vorsichtig ein. Das für 2016 angestrebte operative Ergebnis (Ebitda) dürfte VGT erreichen. Nach dem Einstieg des Logistikunternehmers und Investors Klaus-Michael Kühne sei keine Übernahme des Unternehmens zu erwarten./gl/edh

30.05.2016 Oddo Seydler hebt Ziel für WCM auf 3,40 Euro - 'Buy'
Die Investmentbank Oddo Seydler hat das Kursziel für WCM nach Zahlen von 3,10 auf 3,40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Immobiliengesellschaft habe im ersten Quartal gut abgeschnitten, schrieb Analyst Manuel Martin in einer Studie vom Montag. Das Portfolio sei weiter gewachsen und der Ausblick für die operative Kennzahl FFO erscheine angesichts dessen konservativ. Das höhere Kursziel begründete der Experte mit seinen Erwartungen für 2018./gl/fat

30.05.2016 DZ Bank lässt Capital Stage auf 'Kaufen' - Fairer Wert 10,40 Euro
Die DZ Bank hat Capital Stage nach einem Übernahmeangebot für Chorus Clean Energy auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 10,40 Euro belassen. Fundamental sei die Offerte des Solarpark- und Windkraftanlagenbetreibers angesichts vergleichbarer Geschäftsmodelle und einer ähnlich hohen Profitabilität sinnvoll, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Montag. Der im angebotenen Aktientausch implizierte Preis erscheine nicht zu hoch./gl/edh

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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