Börsenbericht SDax
Zurückhaltende Kaufimpulse beim SDax - Bilfinger mit deutlichen Kursgewinnen

Beim Handelsende notierte der SDax-Index am Dienstag wenige Zuwächse. Die Liste der Top-Performer wurde angeführt von Bilfinger, Scout24 und Bertrandt.

FrankfurtDer SDax lag bei Börsenschluss bei 11.698 Punkten und damit 0,92 Prozent im Plus. 72 Prozent der Aktien zeigten bei Handelsende eine positive und 28 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der TecDax mit 0,89 Prozent als auch der MDax mit 0,31 Prozent verbuchten bei Börsenschluss ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina Bilfinger mit 32,87 Millionen Euro Umsatz, Heidelberger Druckmaschinen mit 22,96 Millionen Euro und Patrizia Immobilien mit 18,23 Millionen Euro.

Am meisten gewannen bei Handelsende die Anteilscheine des Baukonzerns Bilfinger mit 7,28 Prozent, Scout24 mit 6,29 Prozent und des Autozulieferers Bertrandt mit 3,55 Prozent Anstieg. Am meisten unter Druck sind die Aktien des Pharmaunternehmens Biotest mit 3,41 Prozent, des Bahntechnik-Unternehmens Vossloh mit 3,30 Prozent und Hapag-Lloyd mit 1,65 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Bau- und Industriedienstleisters Bilfinger, die beim letzten Börsenschluss mit 35,01 Euro notierte, zeigte mit 7,28 Prozent Plus und einem Kurswert von 37,12 Euro eine positive Entwicklung. Die Commerzbank hat die Einstufung für Bilfinger nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Es sehe bei dem Baudienstleister nach einer Wende zum Positiven aus, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Die unveränderten Gewinnziele dürften aber den Markt vor verfrühter Euphorie schützen.

Um 6,29 Prozent nach oben ging es bis zum Ende des Parketthandels mit dem Scout24-Kurs. Bei Handelsschluss gewann der Wert hervorragende 2,08 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 33,76 Euro. Zuletzt wurde Scout24 mit 35,13 Euro gehandelt.

Die Anteilseigner von Bertrandt-Aktien konnten sich freuen. Bei Börsenschluss erreichte das Papier des Automobil- und Luftfahrtzulieferers den Stand von 84,00 Euro und konnte damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 3,55 Prozent zulegen. Die Privatbank Berenberg hat Bertrandt mit "Hold" und einem Kursziel von 89 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die für den Ingenieurdienstleister relevanten Märkte dürften angesichts neuer Technologien in der Autoindustrie mittelfristig zulegen, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Dienstag. Der Experte zieht derzeit aber die Aktien von Konkurrent EDAG vor, der stärker international aufgestellt sei, ein höheres Gewinnpotenzial vorzuweisen habe und günstiger bewertet sei.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern des Biotest-Wertpapieres. Bis zum Handelsschluss fiel die Aktie des Arzneimittel-Herstellers auf den Stand von 19,00 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 3,41 Prozent verschlechtert.

Die Anleger des Vossloh-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Handelsende gab der Anteilschein des Lokomotiv-Produzenten deutlich nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 46,60 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,3 Prozent verschlechtert.

Bergab ging es heute mit dem Hapag-Lloyd-Kurs. Bis zum Handelsende verlor der Wert klare 52 Cent und registrierte mit 1,65 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 32,81 Euro. Zuletzt wurde Hapag-Lloyd mit 30,74 Euro gehandelt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Hapag-Lloyd vor Zahlen zum dritten Quartal mit "Buy" und einem Kursziel von 40,00 Euro in die Bewertung wieder aufgenommen. In den Zahlen seien erstmals die Beiträge der übernommenen Großreederei UASC enthalten, schrieb der Analyst Johan Eliason in einer Studie am Dienstag. Das Gesamtvolumen der beförderten Güter dürfte um 45 Prozent gestiegen sein im Vergleich zum Vorjahr.

Analysten-Report

14.11.2017 Berenberg startet Bertrandt mit 'Hold' - Ziel 89 Euro
Die Privatbank Berenberg hat Bertrandt mit "Hold" und einem Kursziel von 89 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die für den Ingenieurdienstleister relevanten Märkte dürften angesichts neuer Technologien in der Autoindustrie mittelfristig zulegen, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Dienstag. Der Experte zieht derzeit aber die Aktien von Konkurrent EDAG vor, der stärker international aufgestellt sei, ein höheres Gewinnpotenzial vorzuweisen habe und günstiger bewertet sei./ajx/gl Datum der Analyse: 14.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.11.2017 HSBC hebt Hamborner Reit auf 'Buy' und Ziel auf 11,30 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Hamborner Reit von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 11,00 auf 11,30 Euro angehoben. Die Gesellschaft zeichne sich durch ein stetig wachsendes Immobilienportfolio aus, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Dienstag./edh/gl Datum der Analyse: 14.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.11.2017 DZ Bank senkt fairen Wert für ElringKlinger auf 16 Euro; 'Kaufen'
Die DZ Bank hat den fairen Wert für ElringKlinger nach Zahlen zum dritten Quartal von 17,50 auf 16,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Während der Umsatz des Autozulieferers die Markterwartungen übertroffen habe, sei die operative Entwicklung dahinter zurückgeblieben, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Dienstag. Er geht weiterhin nicht davon aus, dass ElringKlinger sein Margenziel von 13 Prozent in den kommenden 3 bis 5 Jahren erreichen kann, erwartet jedoch eine sukzessive Verbesserung in den kommenden Quartalen./gl Datum der Analyse: 14.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.11.2017 DZ Bank belässt Grammer auf 'Halten' - Fairer Wert 50 Euro
Die DZ Bank hat die Aktie des Autozulieferers Grammer nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Halten" mit einem fairen Wert von 50 Euro belassen. Die positive operative Entwicklung werde durch die Unsicherheit über die weitere Auftragsentwicklung überschattet, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Dienstag. Ohne eine deutliche Reduzierung des Anteilsbesitzes der Unternehmensgruppe Hastor dürfte diese Unsicherheit weiterhin den Kurs der Aktie belasten./gl/jha/ Datum der Analyse: 14.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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