Börsenbericht TecDax
Verhaltene Kauflaune bei TecDax-Werten - RIB verbesserte sich deutlich

Wenige Gewinne verzeichnete der TecDax zum Handelsschluss des Donnerstags. Die Liste der Top-Performer wurde angeführt von RIB, Dräger und Siltronic.

FrankfurtDer TecDax notierte bei Börsenschluss bei 2.523 Punkten und hatte damit 0,54 Prozent gewonnen. 77 Prozent der Aktien zeigten bei Börsenschluss eine positive und 23 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der MDax mit 0,50 Prozent als auch der SDax mit 0,39 Prozent notierten bei Handelsschluss ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im TecDax die größten Handelsvolumina Siltronic mit 26,81 Millionen Euro Umsatz, Wirecard mit 23,00 Millionen Euro und Drillisch mit 18,22 Millionen Euro.

Am meisten gewannen bei Handelsschluss die Anteilscheine des Software-Unternehmens RIB mit 6,46 Prozent, des Medizintechnikunternehmens Dräger mit 4,12 Prozent und Siltronic mit 2,38 Prozent Anstieg. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Biotechnologie-Unternehmen MEDIGENE mit 2,34 Prozent, des Windrad-Produzenten Nordex mit 1,61 Prozent und des TK-Anbieters Telefónica mit 1,33 Prozent Verlust.

Tops

Der Wert des Softwareentwicklers RIB gehörte bei Handelsschluss mit einem Plus von 6,46 Prozent zu den Gewinnern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 18,73 Euro konnte sich das Papier des Software-Unternehmens um sehr klare 1,21 Euro auf 19,94 Euro verbessern. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für RIB Software von 18 auf 22 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Kerngeschäft des Software-Herstellers habe sich seit Jahresbeginn bislang gut entwickelt, schrieb Analyst Martin Jungfleisch in einer Studie vom Donnerstag. Das Wachstum dürfte sich fortsetzen, die Liste großer Kunden werde länger.

Die Anteilseigner von Dräger-Aktien konnten sich freuen. Beim Handelsende erreichte das Papier des Medizin- und Sicherheitstechnikherstellers den Stand von 99,15 Euro und konnte damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 4,12 Prozent zulegen. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Drägerwerk von 114 auf 116 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Erholung sei intakt, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Donnerstag. Möglicherweise unterschätzten die Konsensprognosen für 2017 erneut einen niedrigen Basiseffekt, denn das Umsatzwachstum aus eigener Kraft habe sich im vergangenen Jahr ungewöhnlich schwach gezeigt.

Um 2,38 Prozent bergauf ging es bis zum Handelsschluss mit dem Siltronic-Kurs. Bei Börsenschluss gewann der Wert klare 2,50 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 105,00 Euro. Zuletzt wurde Siltronic mit 107,50 Euro gehandelt.

Flops

Die Anteilseigner des MEDIGENE-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Börsenschluss gab der Anteilschein des Biotechnologie-Unternehmen klar nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 12,74 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,34 Prozent verschlechtert.

Bergab ging es heute mit dem Nordex-Kurs. Bis zum Handelsende verlor der Wert des Windrad-Herstellers deutliche 16 Cent und verzeichnete mit 1,61 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 9,98 Euro. Zuletzt wurde Nordex mit 9,82 Euro gehandelt.

Die Aktie des Mobilfunkunternehmens Telefónica gehörte mit einer negativen Entwicklung von 1,33 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 4,67 Euro hatte sie sich um 6 Cent auf 4,61 Euro verschlechtert.

Analysten-Report

12.10.2017 Barclays belässt Software AG auf 'Underweight' - Ziel 31 Euro
Die britische Investmentbank Barclays hat die Aktie der Software AG vor Zahlen für das dritte Quartal auf "Underweight" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Nach einer Pause im zweiten Quartal hätten europäische Technologieaktien in diesem Zeitraum wieder Fahrt aufgenommen und sich besser als der Markt entwickelt, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Angesichts der hohen Bewertungen bleibe er mit seinen "Overweight"-Empfehlungen für Werte wie SAP selektiv. Während die Walldorfer mit ihren Resultaten positiv überraschen dürften, sollte die Software AG zu kämpfen gehabt haben./gl/bek Datum der Analyse: 12.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

12.10.2017 Barclays belässt Dialog Semiconductor auf 'Overweight'
Die britische Investmentbank Barclays hat Dialog Semiconductor vor Zahlen für das dritte Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Technologieaktien hätten in diesem Zeitraum ihre Rally fortgesetzt und sich besser als der Markt entwickelt, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Er empfehle weiterhin die Titel von Unternehmen mit einem starken Wachstum wie die Halbleiterkonzerne ASML und Dialog - letztere seien klar unterbewertet./gl/bek Datum der Analyse: 12.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

12.10.2017 Commerzbank hebt Ziel für Cancom auf 63 Euro - 'Hold'
Die Commerzbank hat das Kursziel für Cancom von 45 auf 63 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Das Gewinnprofil des IT-Dienstleisters sei attraktiv, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem das Geschäft mit Cloud-basierten Angeboten treibe den operativen Gewinn (Ebitda) dank hoher Margen an./bek/ajx Datum der Analyse: 12.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

12.10.2017 Kepler Cheuvreux hebt Ziel für RIB Software auf 22 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für RIB Software von 18 auf 22 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Kerngeschäft des Software-Herstellers habe sich seit Jahresbeginn bislang gut entwickelt, schrieb Analyst Martin Jungfleisch in einer Studie vom Donnerstag. Das Wachstum dürfte sich fortsetzen, die Liste großer Kunden werde länger./bek/gl Datum der Analyse: 12.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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