Deutsche Bank-Aktie - WKN 514000
Deutsche Bank fällt deutliche 3,6 Prozent

Der Wert des Finanzdienstleisters Deutsche Bank gehört heute mit einem Minus von 3,6 Prozent zu den Verlierern des Tages. Zuletzt notiert der Wert mit 11,28 Euro.

FrankfurtDie Anteilseigner von Deutsche Bank haben keinen Grund zur Freude. Bislang gibt der Wert der Bank klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 11,28 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,63 Prozent verschlechtert.

Die NordLB hat das Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank von 14 auf 11 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Eine mögliche hohe Vergleichszahlung in den USA mache eine Kapitalerhöhung wahrscheinlicher, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Dienstag.

Im Dax gehört das Wertpapier mit 3,63 Prozent Minus zu den Verlustbringern des Tages. Der Wert liegt auf Rang 30 am Ende des Index. Der Dax liegt derzeit bei 10.408 Punkten (plus 0,33 Prozent). Damit entwickelt sich die Deutsche Bank-Aktie schlechter als der Index.

Mit einem Preis von 11,62 Euro ist der Anteilschein am Dienstag in den Handel gegangen und erreichte zwischenzeitlich ein Tageshoch von 11,70 Euro.

Die Deutsche Bank-Aktie liegt mit 59,7 Prozent erheblich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 27,98 Euro beträgt. Es war am 23. Oktober 2015 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 3. August 2016 und beträgt 11,06 Euro.

Auf 151,82 Millionen Euro Umsatz kam die Aktie bis um 17:45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren am Vortag Papiere im Wert von 155,0 Millionen Euro gehandelt worden. Am 14. Mai 2007 wurde mit 108,14 Euro das Allzeit-Hoch der Deutsche Bank-Aktie erreicht. Das Allzeit-Tief seit dem Börsengang am 3. August 2016 liegt bei 11,06 Euro.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

19.09.2016 SocGen belässt Deutsche Bank auf 'Sell' - Ziel 10,50 Euro
Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Sell" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die Vergleichsforderung des US-Justizministeriums wegen dubioser Hypothekengeschäfte liege mit 14 Milliarden Dollar deutlich höher als die von ihm erwartete Summe von rund 5 Milliarden, schrieb Analyst Andrew Lim in einer Studie vom Montag. Da die Kapitalausstattung schon vor Bekanntwerden der Nachricht aus seiner Sicht eine Lücke von rund 12,5 Milliarden Euro aufgewiesen habe, könnte bei einer hohen Bußgeld-Summe eine Kapitalerhöhung nötig werden./tav/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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