E.on-Aktie - WKN ENAG99
E.on nahezu konstant

Der Wert des Energiekonzerns E.on zeigt wenig Änderung. Zuletzt wird die Aktie mit 6,81 Euro gehandelt.

FrankfurtDie Anteilseigner von E.on haben keinen richtigen Grund zur Freude. Bisher kann der Anteilschein unwesentlich zulegen. Aktuell erreicht der Anteilschein des Ölversorgers den Stand von 6,81 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,18 Prozent.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Eon nach den Beschlüssen der Bundesregierung zum Atomausstieg auf "Overweight" belassen. Die erste Reaktion auf die Entscheidungen sei positiv, schrieb Analyst Javier Garrido in einer Studie vom Donnerstag. Seiner Rechnung nach werden sich die Zahlungen für Eon auf 9,8 Milliarden Euro belaufen. Da die meisten Details in den vergangenen Tagen schon durchgesickert seien, hätten sich Anleger aber schon längst für die Ankündigungen positioniert.

Das Wertpapier gehört im Dax mit 0,18 Prozent Plus zu den Gewinnbringern des Tages. Der Wert liegt auf Platz 20 im Mittelfeld des Index. Der Dax liegt derzeit bei 10.698 Punkten (plus 0,49 Prozent). Damit entwickelt sich die E.on-Aktie schwächer als der Index.

Am Donnerstag ist die E.on-Aktie zum Preis von 6,81 Euro in den Handel gestartet. Das Tageshoch beträgt 6,84 Euro.

Die E.on-Aktie liegt mit 22,3 Prozent erheblich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 8,77 Euro beträgt. Es war am 26. Oktober 2015 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 6. Oktober 2016 und beträgt 6,05 Euro.

Bis um 17:45 Uhr belief sich der Umsatz mit der Aktie auf 61,35 Millionen Euro. Am vorausgehenden Handelstag wurden zur gleichen Zeit Papiere im Wert von 67,1 Millionen Euro gehandelt. Am 11. Januar 2008 wurde mit 51,36 Euro das Allzeit-Hoch der E.on-Aktie erreicht. Mit 6,05 Euro wurde das Allzeit-Tief am 6. Oktober 2016 erreicht.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

19.10.2016 UBS senkt Ziel für Eon auf 7 Euro - 'Neutral'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Eon von 8,30 auf 7,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Bei dem Energiekonzern sei es an der Zeit für eine neue Strategie, schrieb Analyst Sam Arie in einer Studie vom Mittwoch. Ein möglicher Börsengang von weiteren Geschäftsbereichen könne eine Lösung sein, ohne den Gewinn zusätzlich zu verwässern. Eine andere Option sei der Verkauf des Netzgeschäfts. In seinem Modell geht er aber von einer Kapitalerhöhung aus, die er nun gemeinsam mit der Abspaltung der Kraftwerkssparte Uniper in seine Schätzungen einbezog./tih/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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