Lufthansa-Aktie - WKN 823212
Lufthansa mit 5,6 Prozent Verlust im Sturzflug

Mit einem Minus von 5,6 Prozent gehört die Aktie der Fluglinie Lufthansa heute zu den Verlustbringern des Tages. Der Anteilschein notiert aktuell mit 10,47 Euro.

FrankfurtEnttäuschung bei den Anlegern von Lufthansa. Aktuell fällt die Aktie der Fluggesellschaft auf den Stand von 10,47 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um bemerkenswerte 5,63 Prozent verschlechtert.

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Lufthansa nach einer Gewinnwarnung von 13,80 auf 9,20 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Anand Date sieht nach dem reduzierten Ergebnisziel der Fluggesellschaft größeren Korrekturbedarf bei den Markterwartungen. Nun sei auch die Dividende erheblich bedroht, schrieb er in einer Studie vom Donnerstag.

Im Dax gehört das Wertpapier mit 5,63 Prozent Minus zu den Verlustbringern des Tages. Das Papier liegt auf Platz 30 am Ende der Performance-Rangliste. Der Dax liegt derzeit bei 10.169 Punkten (plus 0,27 Prozent). Daher entwickelt sich die Lufthansa-Aktie schwächer als der Index.

Mit einem Preis von 10,50 Euro ist die Aktie am Donnerstag in den Handel gegangen und erreichte zwischenzeitlich ein Tageshoch von 10,52 Euro.

Die Lufthansa-Aktie liegt mit 32,1 Prozent erheblich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 15,41 Euro beträgt. Es war am 6. Januar 2016 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 27. Juni 2016 und beträgt 9,90 Euro.

Bis um 17:45 Uhr belief sich der Umsatz mit der Aktie auf 161,62 Millionen Euro. Zu diesem Zeitpunkt waren am Vortag Papiere im Wert von 43,0 Millionen Euro gehandelt worden. Am 8. Juli 1998 wurde mit 26,64 Euro das Allzeit-Hoch der Lufthansa-Aktie erreicht. Mit 6,29 Euro wurde das Allzeit-Tief am 12. März 2003 erreicht.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

20.07.2016 Commerzbank belässt Lufthansa auf 'Hold' - Ziel 16 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa nach Medienspekulationen über einen Kauf von Air-Berlin-Vermögenswerten auf "Hold" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Dass die Fluggesellschaft wie berichtet die dezentralen Verkehre von Air Berlin übernehmen könnte, sei unwahrscheinlich, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Mittwoch. Er verwies auf mögliche regulatorische Widerstände. Zudem wolle Lufthansa durch Übernahmen nicht die Kosten- und Ergebnissituation der Tochter Eurowings verwässern./tav/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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