Marktbericht MDax: MDax auf leichtem Abwärtstrend - Wincor Nixdorf im Höhenflug

Marktbericht MDax
MDax auf leichtem Abwärtstrend - Wincor Nixdorf im Höhenflug

Geringfügige Rückgänge realisieren die Anleger im MDax nach Börsenschluss des Donnerstags. Die beste Performance erreichen Wincor Nixdorf, Ströer Media und Rheinmetall.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 20.005 Punkten und hat damit 1,24 Prozent nachgegeben. Insgesamt sind 14 Prozent der Werte im Plus und 86 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 1,18 Prozent als auch der TecDax mit 0,95 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Wincor Nixdorf mit 73,14 Millionen Euro Umsatz, Deutsche Wohnen mit 18,39 Millionen Euro und Hugo Boss mit 18,31 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des IT-Dienstleisters Wincor Nixdorf mit 19,91 Prozent, des Außenwerbunganbieters Ströer Media mit 2,33 Prozent und des Automobilzulieferers Rheinmetall mit 1,01 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Kabelspezialisten Leoni mit 4,00 Prozent, des Lackiermaschinen-Produzenten Dürr mit 3,26 Prozent und des Internetunternehmens Zalando mit 3,20 Prozent Rückgang.

Tops

Die Anleger von Wincor Nixdorf können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Geldautomaten-Herstellers den aktuellen Stand von 52,70 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 19,91 Prozent zulegen.

Um 2,33 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Ströer Media. Aktuell gewinnt der Wert des Werbe- und Internetunternehmens klare 1,23 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 52,86 Euro. Zuletzt wird Ströer Media mit 54,09 Euro gehandelt. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Ströer auf " Buy" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Es zeichne sich eine Neubewertung der Aktie des Außenwerbe-Konzerns ab, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Donnerstag. Das Aufwärtspotenzial liege bei mehr als 30 Prozent.

Die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall, die beim letzten Börsenschluss mit 68,12 Euro notierte, zeigt mit unwesentlichen 1,01 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 68,81 Euro ebenso eine positive Entwicklung. Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Rheinmetall von 69 auf 75 Euro angehoben und die Einstufung auf " Buy" belassen. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer zeige eine starke Auftragsdynamik in beiden Geschäftsstandbeinen auf Rekordniveau, schrieb Analyst Andrew Gollan in einer Studie vom Donnerstag. Auch nach der guten Kursentwicklung rate er daher weiter zum Kauf.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Leoni. Aktuell fällt die Aktie des Automobilzulieferers auf den Stand von 28,08 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 4,00 Prozent verschlechtert. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Leoni nach einer Analystenkonferenz zur Bilanzvorlage auf " Hold" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Analyst Christoph Laskawi lobte in einer Studie vom Donnerstag, dass der Konzern nach den Schwierigkeiten in der Bordnetzsparte nun mit zahlreichen Maßnahmen gegensteuere. Diese seien dringend notwendig, um den Autozulieferer wieder profitabel zu machen. Es habe sich aber auch gezeigt, dass viele Problemquellen jahrelang nicht angegangen worden seien. Nun müsse sich zeigen, wie schnell die Optimierungsmaßnahmen nun griffen.

Die Aktionäre von Dürr können sich gleichermaßen nicht freuen. Bislang gibt der Anteilschein des Spezialmaschinenbauers deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 67,28 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,26 Prozent verschlechtert.

Nach unten um 3,20 Prozent geht es mit dem Kurs von Zalando. Aktuell verliert der Wert des Internethändlers, der am vorigen Börsentag mit 29,36 Euro aus dem Handel gegangen ist, 94,00 Cent (3,20 Prozent). Zuletzt wird Zalando mit 28,42 Euro notiert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Zalando nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf " Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Er sehe beim Online-Modehändler weiter langfristiges Aufwärtspotenzial für die Margen, schrieb Analyst Carl Hazeley in einer Studie vom Donnerstag.

Analysten-Report

24.03.2016 Goldman hebt Ziel für Hochtief auf 112,60 Euro - 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hochtief von 106,50 auf 112,60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf " Neutral" belassen. Nach einem starken Schlussquartal 2015 sei die Erholung des europäischen Baugeschäfts auf einem guten Weg, schrieb Analyst Eshan Toorabally in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Allerdings hätten die Aktien seit Jahresbeginn schon die beste Entwicklung unter den Baukonzerntiteln hingelegt./gl/fbr des Baukonzerns unter den Titeln

24.03.2016 Deutsche Bank belässt Leoni auf 'Hold' - Ziel 27 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Leoni nach einer Analystenkonferenz zur Bilanzvorlage auf " Hold" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Analyst Christoph Laskawi lobte in einer Studie vom Donnerstag, dass der Konzern nach den Schwierigkeiten in der Bordnetzsparte nun mit zahlreichen Maßnahmen gegensteuere. Diese seien dringend notwendig, um den Autozulieferer wieder profitabel zu machen. Es habe sich aber auch gezeigt, dass viele Problemquellen jahrelang nicht angegangen worden seien. Nun müsse sich zeigen, wie schnell die Optimierungsmaßnahmen nun griffen./tav/fbr

24.03.2016 Deutsche Bank belässt Salzgitter AG auf 'Hold' - Ziel 25 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Salzgitter AG nach einem Treffen mit Vorstandschef Jörg Fuhrmann auf " Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die endgültigen Jahreszahlen hätten keine Überraschungen mehr gebracht, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einer Studie vom Donnerstag. Mit Blick auf die Stahlpreisentwicklung habe sich Fuhrmann optimistischer gegeben./ajx/fbr

24.03.2016 Deutsche Bank belässt Ströer auf 'Buy' - Ziel 70 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Ströer auf " Buy" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Es zeichne sich eine Neubewertung der Aktie des Außenwerbe-Konzerns ab, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Donnerstag. Das Aufwärtspotenzial liege bei mehr als 30 Prozent./ajx/fbr

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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