Marktbericht MDax: MDax kann sich nicht behaupten - Leoni im Sturzflug

Marktbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten - Leoni im Sturzflug

Nach Börsenschluss realisieren die Aktionäre am Dienstag im MDax unwesentliche Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Hugo Boss, Deutsche Pfandbriefbank und Evonik Industries.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 19.418 Punkten und hat damit 1,34 Prozent nachgegeben. 12 Prozent der Aktien zeigen zur Stunde eine positive und 88 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,65 Prozent als auch der TecDax mit 2,31 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Symrise mit 33,24 Millionen Euro Umsatz, ProSiebenSat.1 Media mit 28,47 Millionen Euro und Metro mit 28,06 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine der Modefirma Hugo Boss mit 1,67 Prozent, Deutsche Pfandbriefbank mit 1,60 Prozent und des Chemiekonzerns Evonik Industries mit 0,99 Prozent Kursgewinn. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Kabelspezialisten Leoni mit 5,43 Prozent, des Abfüllanlagenherstellers Krones mit 4,60 Prozent und des Chemiekonzerns Wacker Chemie mit 4,30 Prozent Verlust.

Tops

Freude bei den Anlegern von Hugo Boss. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert der Modefirma den aktuellen Stand von 54,77 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortag um 1,67 Prozent verbessern.

Bergauf geht es heute gleichermaßen mit dem Wert von Deutsche Pfandbriefbank. Bis zur Stunde gewinnt der Wert 14,60 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 9,13 Euro und macht damit deutliche 1,60 Prozent gut. Zuletzt wurde Deutsche Pfandbriefbank mit 9,27 Euro gehandelt.

Der Anteilschein des Spezialchemieproduzenten Evonik Industries gehört mit einem Zuwachs von 0,99 Prozent ebenso zu den nahezu konstanten Werten des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 24,84 Euro kann sie sich unmerklich um 24,50 Cent auf 25,08 Euro verbessern. Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Evonik nach Zahlen von 35 auf 30 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf " Buy" belassen. Der Ausblick des Spezialchemiekonzerns auf 2016 habe deutlich enttäuscht, schrieb Analyst John Klein in einer Studie vom Dienstag. Der Mittelwert der angegebenen Spanne von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro für das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) liege um etwa 300 Millionen Euro unter der Konsensschätzung. Es sei aber anzunehmen, dass Evonik konservativ prognostiziere. Klein bleibt wegen der starken Margen und der Renditechancen bei seinem Anlageurteil.

Flops

Bergab geht es heute mit dem Wert von Leoni. Bis zur Stunde verliert der Wert des Kabelspezialisten bemerkenswerte 1,66 Euro und notiert mit 5,43 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 30,50 Euro. Zuletzt wird Leoni mit 28,85 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Krones. Aktuell fällt die Aktie des Abfüllanlagenherstellers auf den Stand von 99,17 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 4,60 Prozent verschlechtert. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Krones vor vorläufigen Zahlen für 2015 von 107 auf 100 Euro gesenkt und die Einstufung auf " Hold" belassen. Die starke Dynamik des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen dürfte sich abschwächen, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer Studie vom Dienstag. Vor allem wegen der Wirtschaftssorgen werde er vorsichtiger und senke seine Gewinnschätzungen bis 2017. Er bevorzuge weiterhin die Aktie des Anlagenbauers Gea.

Die Anleger von Wacker Chemie können sich gleichermaßen nicht freuen. Bislang gibt die Aktie der Chemiefirma klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 75,30 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,30 Prozent verschlechtert. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Wacker Chemie vor Zahlen für das vierte Quartal von " Hold" auf " Sell" abgestuft und das Kursziel von 68 auf 59 Euro gesenkt. Wegen des Abschwungs der Polysilizium-Preise habe er seine Schätzungen für den Chemiekonzern gesenkt, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Dienstag. Das sich eintrübende Umfeld sei noch nicht angemessen in den Konsensschätzungen enthalten, daher bestehe zur Veröffentlichung des Gewinnausblicks (Ebitda) für 2016 Enttäuschungspotenzial.

Analysten-Report

08.03.2016 Equinet belässt DMG Mori auf 'Buy' - Ziel 37 Euro
Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für DMG Mori vor Zahlen für 2015 auf " Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Der Maschinenbauer sollte für das vergangene Jahr einen leichten Umsatzanstieg, aber einen moderaten Rückgang beim Auftragseingang ausweisen, schrieb schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Damit sollte sich das Unternehmen aber besser geschlagen haben als der Gesamtmarkt. Die Spekulationen auf eine mögliche Komplettübernahme stützten weiter die Aktie und rechtfertigten eine überdurchschnittliche Bewertung./mzs/tav

08.03.2016 Lampe belässt Symrise auf 'Kaufen' - Ziel 66 Euro
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Symrise auf " Kaufen" mit einem Kursziel von 66 Euro belassen. Die Resultate des Aromen- und Duftstoffherstellers hätten seine Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Dienstag. Eine negative Kursreaktion sei eine Kaufgelegenheit./mzs/das

08.03.2016 Morgan Stanley senkt Fraport-Ziel auf 53 Euro - 'Equal-weight'
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktie des Flughafenbetreibers Fraport vor Zahlen von 55 auf 53 Euro gesenkt und die Einstufung auf " Equal-weight" belassen. Analystin Suzanne Todd passte in einer Studie vom Dienstag ihre Schätzungen an die neuesten Tarif- und Verkehrsaussichten an./ajx/tav

08.03.2016 Deutsche Bank senkt Ziel für Axel Springer auf 50 Euro - 'Hold'
Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Axel Springer von 56 auf 50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Hold" belassen. Es sei fraglich, ob die deutlich steigenden Investitionen des Medienkonzerns sich auszahlten, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Dienstag. Der Experte kürzte wegen der höheren Ausgaben seine Schätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie der Jahre 2016 und 2017. 2016 sei ein Übergangsjahr mit lediglich begrenztem Spielraum für positive Kurstreiber./ajx/tav

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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