Marktbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten - Stada legt dramatisch zu

Nach Börsenschluss realisieren die Aktionäre am Montag im MDax unwesentliche Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Stada, Metro und alstria office REIT.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 24.694 Punkten und hat damit 0,54 Prozent verloren. Insgesamt sind 20 Prozent der Werte im Plus und 80 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,66 Prozent als auch der TecDax mit 0,67 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Stada mit 74,91 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 19,86 Millionen Euro und Covestro mit 16,75 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Arzneimittel-Herstellers Stada mit 3,42 Prozent, des Supermarktbetreibers Metro mit 0,60 Prozent und des Immobilienkonzerns alstria office REIT mit 0,49 Prozent Kursgewinn. Die größten Verlierer sind die Aktien des Beleuchtungsmittelherstellers Osram Licht mit 2,28 Prozent, des Lagertechnik-Spezialisten Jungheinrich mit 1,85 Prozent und des Außenwerbunganbieters Ströer Media mit 1,57 Prozent Rückgang.

Tops

Um 3,42 Prozent nach oben geht es heute mit dem Kurs von Stada. Aktuell gewinnt der Wert des Pharmaunternehmens klare 2,48 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 72,55 Euro. Zuletzt wird Stada mit 75,03 Euro gehandelt. Das Analysehaus Independent Research hat Stada nach dem erfolgreichen Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Bain und Cinven von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber von 66,25 auf 70,00 Euro angehoben. Die Aktie des Arzneimittelherstellers dürfte durch den Angebotspreis von 66,25 Euro je Aktie nach unten abgesichert sein, schrieb Analyst Bernhard Weininger in einer Studie vom Montag. Die neuen Eigentümer dürften nun versuchen, sich zunächst über 75 Prozent der Aktien zu sichern und so einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag durchzusetzen und dann ihren Anteil über 95 Prozent zu steigern, um die Minderheitsaktionäre hinauszudrängen. Weininger hält den Kursanstieg indes für nicht nachhaltig und rechnet mit zunächst mit einer Korrektur.

Die Aktie des Groß- und Einzelhändlers Metro zeigt mit einem Plus von 0,60 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 9,32 Euro ebenfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 9,27 Euro.

Keine große Freude bei den Anlegern von alstria office REIT. Bisher behauptet sich der Wert des Immobilienkonzerns im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Aktuell erreicht die Aktie den Stand von 12,39 Euro und kann sich damit im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss um kaum spürbare 0,49 Prozent verbessern.

Flops

Die Aktie des Lichtspezialisten Osram Licht gehört mit einer negativen Entwicklung von 2,28 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 70,60 Euro hat sie sich um 1,61 Euro auf 68,99 Euro verschlechtert.

Nach unten geht es heute mit dem Wert von Jungheinrich. Bis zur Stunde verliert der Wert des Lagertechnik-Herstellers deutliche 66 Cent und notiert mit 1,85 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 35,36 Euro. Zuletzt wird Jungheinrich mit 34,70 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Ströer Media. Aktuell fällt die Aktie des Außenwerbunganbieters auf den Stand von 55,89 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,57 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

21.08.2017 Goldman hebt Ziel für Uniper auf 21,20 Euro - 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Uniper von 18,50 auf 21,20 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Eine geringere Verschuldung als zunächst gedacht sowie voraussichtlich höhere Strompreise von 2019 bis 2025 angesichts anhaltend steigender Kohlepreise seien die Gründe für das neue Kursziel, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings scheine der Aktienkurs sämtliche fundamentalen Verbesserungen schon einzupreisen./ajx/gl Datum der Analyse: 21.08.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

21.08.2017 Goldman hebt Ziel für Innogy auf 42 Euro - 'Buy'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie der RWE-Ökostromtochter Innogy von 41,50 auf 42,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Günstige Refinanzierungen seien der Grund für die Anhebung seiner Gewinnprognosen je Aktie, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Montag. Die soliden langfristigen Wachstumsaussichten, eine etwa fünfprozentige Dividendenrendite und Zukaufmöglichkeiten unterstützten seine Kaufempfehlung./ajx Datum der Analyse: 21.08.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

21.08.2017 Commerzbank belässt Covestro auf 'Hold' - Ziel 75 Euro
Die Commerzbank hat die Aktie des Chemiekonzerns Covestro auf "Hold" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Angesichts der Produktionsprobleme des ungarischen Konkurrenten BorsodChem beim Hartschaum MDI sollte sich die Preisnormalisierung hier weiter verzögern, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Dies beinhalte Aufwärtspotenzial für seine Covestro-Schätzungen. MDI dämmt Kühlschränke und Gebäude und sorgt für leichte Autoteile./gl/ajx Datum der Analyse: 21.08.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

21.08.2017 Independent senkt Stada auf 'Verkaufen' - Hebt Ziel auf 70 Euro
Das Analysehaus Independent Research hat Stada nach dem erfolgreichen Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Bain und Cinven von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft, das Kursziel aber von 66,25 auf 70,00 Euro angehoben. Die Aktie des Arzneimittelherstellers dürfte durch den Angebotspreis von 66,25 Euro je Aktie nach unten abgesichert sein, schrieb Analyst Bernhard Weininger in einer Studie vom Montag. Die neuen Eigentümer dürften nun versuchen, sich zunächst über 75 Prozent der Aktien zu sichern und so einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag durchzusetzen und dann ihren Anteil über 95 Prozent zu steigern, um die Minderheitsaktionäre hinauszudrängen. Weininger hält den Kursanstieg indes für nicht nachhaltig und rechnet mit zunächst mit einer Korrektur./gl/ajx Datum der Analyse: 21.08.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenle

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%