Marktbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten - Wacker Chemie fällt dramatisch ab

Die Anleger von MDax-Werten verzeichnen nach Börsenschluss des Dienstags klare Verluste. Die beste Performance erreichen Deutsche Pfandbriefbank, Evonik Industries und Wincor Nixdorf.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 19.551 Punkten und hat damit 1,26 Prozent verloren. 6 Prozent der Aktien zeigen aktuell eine positive und 94 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,72 Prozent als auch der TecDax mit 2,24 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Evonik Industries mit 37,89 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 27,38 Millionen Euro und Wacker Chemie mit 26,29 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien Deutsche Pfandbriefbank mit 2,52 Prozent, des Spezialchemieproduzenten Evonik Industries mit 2,50 Prozent und des Banken- und Einzelhandel-Zulieferers Wincor Nixdorf mit 0,02 Prozent Kursgewinn. Für wenig Begeisterung sorgen die Anteilsscheine des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 4,43 Prozent, Steinhoff International mit 4,00 Prozent und Kuka mit 3,25 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie Deutsche Pfandbriefbank, die beim letzten Börsenschluss mit 9,30 Euro notierte, zeigt mit 2,52 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 9,53 Euro eine positive Entwicklung. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank mit "Kaufen" und einem Kursziel von 13 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Institut könne eine überdurchschnittliche Kernkapitalquote vorweisen, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Dienstag. Da die wettbewerbsrechtlichen Unsicherheiten abnähmen, könnten in den nächsten fünf Jahren bis zu 3 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausgeschüttet werden - als Dividende oder über Aktienrückkäufe.

Um 2,5 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von Evonik Industries. Aktuell gewinnt der Wert des Chemieproduzenten klare 64 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 25,56 Euro. Zuletzt wird Evonik Industries mit 26,20 Euro gehandelt. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Evonik von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 29 auf 32 Euro angehoben. Beim Spezialchemiekonzern könne es nur noch besser werden, schrieb Analyst Paul Walsh in einer Studie vom Dienstag. Die angekündigte Übernahme des Spezialadditiv-Geschäfts von US-Konkurrent Air Products sollte die Zyklizität der Geschäfte von Evonik verringern, den Barmittelfluss verbessern und die Erträge steigern. Zudem sei die Aktie attraktiv bewertet.

Weder nach unten noch nach oben geht es für die Aktie der Wincor Nixdorf. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 51,39 Euro bewegt sich der Wert des IT-Dienstleisters nicht.

Flops

Die Aktie der Chemiefirma Wacker Chemie gehört mit einem Minus von 4,43 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortag von 82,22 Euro hat sie sich um 3,64 Euro auf 78,58 Euro verschlechtert. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Wacker Chemie von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft und das Kursziel von 94 auf 93 Euro gesenkt. Mit der rund 40-prozentigen Kurserholung von ihren Tiefs dürfte die Neubewertung der Aktie nun abgeschlossen sein, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Dienstag. Die Konsensschätzungen spiegelten die erholten Polysiliziumpreise wider, und das Chance-Risiko-Profil beim Spezialchemiekonzern erscheine nun weniger attraktiv.

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Steinhoff International. Bis zur Stunde verliert der Wert klare 21 Cent und notiert mit 4 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 5,15 Euro. Zuletzt wird Steinhoff International mit 4,94 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Kuka. Aktuell fällt die Aktie auf den Stand von 102,55 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 3,25 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

14.06.2016 Lampe startet Deutsche Pfandbriefbank mit 'Kaufen' - Ziel 13 Euro
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank mit "Kaufen" und einem Kursziel von 13 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Institut könne eine überdurchschnittliche Kernkapitalquote vorweisen, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Dienstag. Da die wettbewerbsrechtlichen Unsicherheiten abnähmen, könnten in den nächsten fünf Jahren bis zu 3 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausgeschüttet werden - als Dividende oder über Aktienrückkäufe./gl/tav

14.06.2016 Morgan Stanley hebt Evonik auf 'Overweight' und Ziel auf 32 Euro
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Evonik von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 29 auf 32 Euro angehoben. Beim Spezialchemiekonzern könne es nur noch besser werden, schrieb Analyst Paul Walsh in einer Studie vom Dienstag. Die angekündigte Übernahme des Spezialadditiv-Geschäfts von US-Konkurrent Air Products sollte die Zyklizität der Geschäfte von Evonik verringern, den Barmittelfluss verbessern und die Erträge steigern. Zudem sei die Aktie attraktiv bewertet./gl/tav

14.06.2016 Lampe hebt Hannover Rück auf 'Alpha Liste' - 'Kaufen'
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Hannover Rück in seine "Alpha Liste" aufgenommen und auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 114 Euro belassen. Der Rückversicherer verfüge über nachhaltige Wettbewerbsvorteile im Nichtlebensversicherungsgeschäft, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Zudem sollten die Margen in der Lebens- und Krankenrückversicherung steigen./gl/tav

14.06.2016 Lampe senkt Ziel für Fraport auf 57 Euro - 'Kaufen'
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Fraport von 68 auf 57 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der aktuelle Aktienkurs spiegele die Herausforderungen für den Flughafenbetreiber bereits wider, schrieb Analyst Stephan Bauer in einer Studie vom Dienstag. Er senkte mit Verweis auf die schwachen Mai-Passagierzahlen seine Ergebnisschätzungen. Die beibehaltene Kaufempfehlung begründete er mit der attraktiven Bewertung./gl/tav

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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