Marktbericht MDax: MDax kommt nicht voran - Gea Group fällt dramatisch ab

Marktbericht MDax
MDax kommt nicht voran - Gea Group fällt dramatisch ab

Nach Handelsschluss verzeichnen die Anteilseigner am Montag im MDax unwesentliche Verluste. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Metro, Zalando und Aurubis.

FrankfurtDer MDax liegt derzeit bei 25.144 Punkten und hat sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages unwesentlich verändert. Insgesamt sind 54 Prozent der Werte im Plus und 46 Prozent der Aktien im Minus. Auf der anderen Seite gewinnen sowohl der SDax mit 0,08 Prozent als auch der TecDax mit 0,36 Prozent. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Gea Group mit 68,08 Millionen Euro Umsatz, Metro mit 37,10 Millionen Euro und Zalando mit 19,20 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Groß- und Einzelhändlers Metro mit 3,69 Prozent, des Internethändlers Zalando mit 2,81 Prozent und des Kupferherstellers Aurubis mit 2,00 Prozent Kursgewinn. Für wenig Begeisterung sorgen die Anteilsscheine des Anlagenkonzerns Gea Group mit 5,54 Prozent, des Wohnimmobilien-Konzerns Deutsche Wohnen mit 1,29 Prozent und des Lebensmittelkonzerns Südzucker mit 1,22 Prozent Rückgang.

Tops

Um 3,69 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von Metro. Aktuell gewinnt der Wert des Handelskonzerns klare 37 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 9,88 Euro. Zuletzt wird Metro mit 10,25 Euro gehandelt.

Die Anteilseigner von Zalando können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Internetunternehmens den aktuellen Stand von 42,85 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 2,81 Prozent zulegen.

Die Aktie des Rohstoffkonzerns Aurubis gehört heute mit einem Plus von 2 Prozent zu den Bestplatzierten des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 72,41 Euro kann sich das Papier des Kuperproduzenten um klare 1,45 Euro auf 73,86 Euro verbessern.

Flops

Abwärts um 5,54 Prozent geht es mit dem Kurs von Gea Group. Aktuell verliert der Wert des Anlagenherstellers, der am vorigen Börsentag mit 38,79 Euro aus dem Handel gegangen ist, 2,15 Euro (5,54 Prozent). Zuletzt wird Gea Group mit 36,64 Euro notiert. Das Analysehaus S&P Global hat die Einstufung für Gea Group nach der gesenkten Gewinnprognose auf "Strong Sell" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die Gewinnwarnung zeige einmal mehr, mit welchen Problemen das Unternehmen zu kämpfen habe, vor allem im Geschäft mit Anlagen zur Milchverarbeitung, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Montag. Der operative Gewinn im zweiten Quartal liege um rund ein Sechstel unter der Konsensschätzung. Der Analyst hat die Gewinnschätzungen für Gea für das laufende und das kommende Jahr um jeweils 2 Prozent gesenkt.

Die Aktie des Immobilienunternehmens Deutsche Wohnen gehört mit einer negativen Entwicklung von 1,29 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 33,66 Euro hat sie sich um 44 Cent auf 33,22 Euro verschlechtert.

Bergab geht es heute mit dem Wert von Südzucker. Bis zur Stunde verliert der Wert des Zuckerproduzenten klare 23 Cent und notiert mit 1,22 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 18,43 Euro. Zuletzt wird Südzucker mit 18,21 Euro gehandelt.

Analysten-Report

17.07.2017 Berenberg belässt Gerresheimer auf 'Buy' - Ziel 83 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Buy" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen. Der Verpackungsspezialist stehe wieder vor besseren Zeiten, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Montag. Das Glas sei halb voll, nicht mehr halb leer. Gerresheimer sei ein starkes Unternehmen mit branchenführender Position im Pharma-Verpackungsmarkt, der sich durch hohe Eintrittsbarrieren charakterisiere. Die Aktie erscheine günstig bewertet./ajx/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.07.2017 S&P Global belässt Gea Group auf 'Strong Sell' - Ziel 30 Euro
Das Analysehaus S&P Global hat die Einstufung für Gea Group nach der gesenkten Gewinnprognose auf "Strong Sell" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die Gewinnwarnung zeige einmal mehr, mit welchen Problemen das Unternehmen zu kämpfen habe, vor allem im Geschäft mit Anlagen zur Milchverarbeitung, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Montag. Der operative Gewinn im zweiten Quartal liege um rund ein Sechstel unter der Konsensschätzung. Der Analyst hat die Gewinnschätzungen für Gea für das laufende und das kommende Jahr um jeweils 2 Prozent gesenkt./bek/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.07.2017 HSBC hebt Ziel für Norma Group auf 59 Euro - 'Buy'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Norma Group nach optimistischeren Aussagen zu den Jahreszielen des Autozulieferers von 54 auf 59 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der angehobene Ausblick für den Umsatz aus eigener Kraft unterstütze seinen positiven Blick auf die Aktie des Herstellers von Verbindungstechnik, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Freitag. Er habe schon vorher auf die als konservativ einzuschätzenden Ziele hingewiesen. Da seine bisherige Prognose für die Kennziffer nur am unteren Ende der neuen Zielspanne lag, passte er diese nun nach oben an./tih/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.07.2017 Goldman hebt Evonik auf 'Neutral' und erhöht Ziel auf 28 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Evonik von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 26 auf 28 Euro angehoben. Für die europäischen Chemieunternehmen erwarte er nach einem sehr starken ersten Quartal nun ein robustes zweites Quartal, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Branchenstudie vom Freitag. Evonik habe großes Potential durch eine Restrukturierung oder Verkäufe von Unternehmensteilen. Dies könnte dann als Katalysator für den Aktienkurs wirken./stk/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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