Marktbericht MDax
MDax trübt sich ein - Deutsche Pfandbriefbank bricht ein

Geringfügige Rückgänge registrieren die Anleger im MDax nach Börsenschluss des Mittwochs. Die Liste der Tops wird angeführt von Metro, Wacker Chemie und Kion Group.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 21.665 Punkten und hat damit 0,48 Prozent nachgegeben. Insgesamt sind 36 Prozent der Werte im Plus und 64 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,09 Prozent als auch der TecDax mit 0,47 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Metro mit 72,19 Millionen Euro Umsatz, Steinhoff International mit 35,98 Millionen Euro und Covestro mit 32,19 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Handelskonzerns Metro mit 4,11 Prozent, der Chemiefirma Wacker Chemie mit 3,54 Prozent und des Lagertechnik-Spezialisten Kion Group mit 1,79 Prozent Kursgewinn. Am meisten unter Druck sind die Aktien Deutsche Pfandbriefbank mit 7,60 Prozent, Steinhoff International mit 6,62 Prozent und der Büroimmobilien-Firma alstria office REIT mit 2,89 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Supermarktbetreibers Metro, die beim letzten Börsenschluss mit 30,18 Euro notierte, zeigt mit 4,11 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 31,42 Euro eine positive Entwicklung. Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Metro AG nach Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Handelskonzerns sei besser als erwartet ausgefallen, gehe aber größtenteils auf Einmalposten und Immobiliengewinne zurück, schrieb Analyst Bruno Monteyne in einer Studie vom Mittwoch.

Um 3,54 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Wacker Chemie. Aktuell gewinnt der Wert des Chemieunternehmens klare 3,14 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 88,81 Euro. Zuletzt wird Wacker Chemie mit 91,95 Euro gehandelt.

Die Anleger von Kion Group können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Gabelstapler-Produzenten den aktuellen Stand von 51,21 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,79 Prozent zulegen.

Flops

Die Aktie Deutsche Pfandbriefbank gehört mit einer negativen Entwicklung von 7,6 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 9,80 Euro hat sie sich um 75 Cent auf 9,05 Euro verschlechtert. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank nach der Meldung über eine mögliche Haftung für Altlasten der Hypo Real Estate (HRE) auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 11,30 Euro belassen. Dass die Rechtsnachfolgerin der HRE möglicherweise für Verluste von rund 130 Millionen Euro durch ausgelagerte HRE-Kredite haften müsse, sei eine böse Überraschung, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Dies könnte zu einer Kürzung der regulären Dividende und einem Wegfall der erwarteten Sonderausschüttung führen.

Nach unten geht es heute mit dem Wert von Steinhoff International. Bis zur Stunde verliert der Wert retailer bemerkenswerte 34 Cent und notiert mit 6,62 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 5,20 Euro. Zuletzt wird Steinhoff International mit 4,86 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von alstria office REIT. Aktuell fällt die Aktie des Immobilienunternehmens auf den Stand von 11,25 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 2,89 Prozent verschlechtert. Die US-Bank JPMorgan hat Alstria Office von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 14,50 auf 13,00 Euro gesenkt. Seine Kursziele für europäische Immobilienunternehmen habe er unter Berücksichtigung der steigenden Zinsen überarbeitet und zudem den Bewertungshorizont nach vorne verschoben, schrieb Analyst Tim Leckie in einer Branchenstudie vom Mittwoch.

Analysten-Report

14.12.2016 Bernstein senkt Ziel für Evonik auf 32 Euro - 'Outperform'
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Evonik nach dem Kauf des Kieselsäure-Geschäfts von JM Huber von 33 auf 32 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Er habe die Transaktion nun in seine Schätzungen eingearbeitet, schrieb Analyst Gunther Zechmann in einer Studie vom Mittwoch. Mit dem Schritt stärke der Spezialchemiekonzern die Rolle des Geschäftsbereichs als zweitgrößter Gewinnbringer nach Methionin. Der Zukauf sei zu einem sehr vernünftigen Preis erfolgt./tih/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.12.2016 Commerzbank belässt Aurubis auf 'Hold' - Ziel 43 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Aurubis nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Die Kupferhütte habe ein ordentliches viertes Geschäftsquartal hinter sich, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Mittwoch. Die Dividendenkürzung enttäusche jedoch./ajx/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.12.2016 Berenberg belässt Aurubis auf 'Buy' - Ziel 60 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Aurubis nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die Resultate für das vierte Geschäftsquartal hätten die Erwartungen insgesamt erfüllt, schrieb Analyst Fawzi Hanano in einer Studie vom Mittwoch. Außerdem stelle die Kupferhütte ein bedeutend stärkeres neues Geschäftsjahr 2016/2017 in Aussicht./tih/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

14.12.2016 Bernstein belässt Metro auf 'Market-Perform' - Ziel 27 Euro
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Metro AG nach Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Handelskonzerns sei besser als erwartet ausgefallen, gehe aber größtenteils auf Einmalposten und Immobiliengewinne zurück, schrieb Analyst Bruno Monteyne in einer Studie vom Mittwoch./ajx/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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