Marktbericht MDax
TecDax auf Talfahrt - Hugo Boss verliert deutlich

Nach Börsenschluss verbuchen die Anteilseigner am Mittwoch im MDax deutliche Rückgänge. Die beste Performance erreichen Südzucker, DMG Mori Seiki und Wincor Nixdorf.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 18.584 Punkten und hat damit 2,48 Prozent verloren. Nur ein einziger Anteilschein im Index kann bisher Zunahmen verbuchen. Sowohl der SDax mit 1,70 Prozent als auch der TecDax mit 5,30 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Hugo Boss mit 108,73 Millionen Euro Umsatz, Metro mit 35,99 Millionen Euro und ProSiebenSat.1 Media mit 24,09 Millionen Euro.

Allein die Aktie des Lebensmittelkonzerns Südzucker mit 2,79 Prozent kann Kursgewinne verbuchen, während die Aktien des Maschinenbauers DMG Mori Seiki mit 0,16 Prozent und des Geldautomaten-Produzenten Wincor Nixdorf mit 0,20 Prozent schon zu den Verlieren zählen. Am meisten verlieren die Anteilscheine der Modefirma Hugo Boss mit 8,48 Prozent, des Kabelspezialisten Leoni mit 6,56 Prozent und des Stahlunternehmens Salzgitter mit 5,88 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Zuckerproduzenten Südzucker gehört heute mit einer Steigerung von 2,79 Prozent zu den Gewinnern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 13,28 Euro kann sich das Papier des Lebensmittelkonzerns um klare 37,00 Cent auf 13,65 Euro verbessern.

Die Aktionäre von DMG Mori Seiki haben hingegen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bisher gibt die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index unmerklich nach. Der Anteilschein erreicht den aktuellen Stand von 37,03 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,16 Prozent verschlechtert.

Unbedeutend bergab geht es ebenso mit dem Kurs der Wincor Nixdorf. Derzeit verliert der Wert des Geldautomaten-Herstellers, der beim letzten Börsenschluss mit 45,92 Euro notierte, 9,00 Cent (0,20 Prozent). Zuletzt wird Wincor Nixdorf mit 45,83 Euro gehandelt.

Flops

Die Anteilseigner von Hugo Boss können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Bekleidungsherstellers bemerkenswert nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 51,25 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 8,48 Prozent verschlechtert. Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Hugo Boss nach der Warnung vor einem deutlichen Gewinnrückgang im Jahr 2016 von " Hold" auf " Sell" abgestuft und das Kursziel von 72 auf 45 Euro gekappt. Er habe seine Schätzungen vor dem Hintergrund der niedrigen Umsatz- und Gewinnziele angepasst, schrieb Analyst Thierry Cota in einer Studie vom Mittwoch. Der Modehersteller befinde sich in einem strategischen Dilemma, aus dem er endlich herausfinden müsse.

Nach unten um 6,56 Prozent geht es mit dem Kurs von Leoni. Aktuell verliert der Wert des Kabelspezialisten, der am vorigen Börsentag mit 25,31 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,66 Euro (6,56 Prozent). Zuletzt wird Leoni mit 23,65 Euro notiert. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Leoni nach Zahlen von 35 auf 27 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Hold" belassen. Die vorläufige Bilanz für 2015 sei schwach ausgefallen, ebenso wie der Ausblick, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie vom Mittwoch. Letzterer liege deutlich unter den Markterwartungen. Die Berechenbarkeit der künftigen operativen Entwicklung des Autozulieferers bleibe schwierig.

Die Aktie des Stahlkochers Salzgitter gehört mit einem Rückgang von 5,88 Prozent gleichfalls zu den sehr klaren Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortag von 21,09 Euro hat sie sich um 1,24 Euro auf 19,85 Euro verschlechtert. Die Privatbank Berenberg hat Salzgitter AG von " Buy" auf " Hold" abgestuft und das Kursziel von 31 auf 25 Euro gesenkt. Analyst Alessandro Abate begründete die Abstufung in einer Studie vom Mittwoch vor allem mit der ins erste Halbjahr 2016 hinein anhaltenden Schwäche des Marktes für Grobblech-Stähle. Abate reduzierte seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) und den Gewinn je Aktie in diesem Jahr. Gleichwohl gebe es einige Kurstreiber wie etwa mögliche Anti-Dumping-Zölle auf billige chinesische Importe.

Analysten-Report

24.02.2016 Commerzbank belässt Airbus auf 'Buy' - Ziel 62 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Airbus nach Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Auf bereinigter Basis hätten das vierte Quartal des Flugzeugbauers und der Ausblick für 2016 den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch. Die vorsichtigen Aussagen zum A400M-Programm sollten nicht weiter enttäuschen./ajx/edh

24.02.2016 Hauck & Aufhäuser senkt Ziel für Leoni auf 27 Euro - 'Hold'
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Leoni nach Zahlen von 35 auf 27 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Hold" belassen. Die vorläufige Bilanz für 2015 sei schwach ausgefallen, ebenso wie der Ausblick, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie vom Mittwoch. Letzterer liege deutlich unter den Markterwartungen. Die Berechenbarkeit der künftigen operativen Entwicklung des Autozulieferers bleibe schwierig./ck/mis

24.02.2016 Kepler Cheuvreux belässt Rheinmetall auf 'Buy' - Ziel 75 Euro
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Rheinmetall vor Jahreszahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern dürfte sein Umsatzziel für 2015 problemlos erreicht haben, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Mittwoch. Im vierten Quartal sollte sich zudem die Profitabilität besser als vom Markt erwartet entwickelt haben./edh/tav

24.02.2016 Deutsche Bank senkt Ziel für Hugo Boss auf 85 Euro - 'Buy'
Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Hugo Boss angesichts des Ausblicks auf 2016 von 105 auf 85 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Buy" belassen. Die Ziele des Modeherstellers dürften die von den Analysten im Durchschnitt ermittelte Gewinnprognose um etwa 10 Prozent schmälern, schrieb Analyst Warwick Okines in einer Studie vom Mittwoch. Das Umfeld habe sich zuletzt verschlechtert und Boss investiere derzeit in verstärktem Maß. Nach einem miserablen Jahr für die Aktie sieht der Experte vorerst kein Licht am Ende des Tunnels. Er kürzte seine Prognosen deutlich, hält es jedoch für wahrscheinlich, dass die Dividende bei 3,62 Euro je Aktie beibehalten wird. Das Papier sei für wertorientierte Anleger nun sehr attraktiv./ajx/ck

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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