Marktbericht MDax
Zurückhaltende Kaufimpulse beim MDax - Salzgitter verliert deutlich

Die Anleger von MDax-Werten verzeichnen nach Handelsschluss des Dienstags klare Zuwächse. Die Liste der Tops wird angeführt von Deutsche Pfandbriefbank, Hugo Boss und Stada.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 19.269 Punkten und hat damit 1,84 Prozent zugelegt. 94 Prozent der Aktien zeigen gegenwärtig eine positive und 6 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,18 Prozent als auch der TecDax mit 2,24 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina K+S mit 62,87 Millionen Euro Umsatz, Hugo Boss mit 28,40 Millionen Euro und Covestro mit 21,46 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien Deutsche Pfandbriefbank mit 4,62 Prozent, des Modekonzerns Hugo Boss mit 4,23 Prozent und des Pharmaunternehmens Stada mit 3,77 Prozent Zuwachs. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Stahlkochers Salzgitter mit 4,82 Prozent, des Chemiekonzerns K+S mit 3,43 Prozent und des Gabelstapler-Produzenten Kion Group mit 0,83 Prozent Verlust.

Tops

Die Anleger von Deutsche Pfandbriefbank können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein den aktuellen Stand von 8,85 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 4,62 Prozent zulegen.

Der Anteilschein des Modeunternehmens Hugo Boss gehört heute mit einem Zuwachs von 4,23 Prozent zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 46,73 Euro kann sich das Papier der Modefirma um klare 1,98 Euro auf 48,70 Euro verbessern.

Nach oben geht es heute mit dem Wert von Stada. Bis zur Stunde gewinnt der Wert des Pharmaunternehmens 1,60 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 42,27 Euro und macht damit deutliche 3,77 Prozent gut. Zuletzt wurde Stada mit 43,87 Euro gehandelt. Die DZ Bank hat Stada nach einem Bericht über den Einstieg des US-Investors Guy Wyser-Pratte bei dem Arzneihersteller von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft. Analyst Thomas Maul hob zudem den fairen Wert von 48 auf 50 Euro an. Angesichts des zunehmenden Einflusses aktivistischer Investoren sei die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme oder Aufspaltung von Stada gestiegen, schrieb er in einer Studie vom Dienstag. Sollte die Hauptversammlung am 26. August die vorgeschlagene Abschaffung der vinkulierten Namensaktien beschließen, dürfte dies die Spekulationen um eine mögliche Transaktion weiter anheizen.

Flops

Die Anteilseigner von Salzgitter können sich nicht freuen. Bislang gibt der Anteilschein des Stahlunternehmens deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 23,21 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,82 Prozent verschlechtert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Salzgitter AG nach einem Analystenwechsel von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 29 auf 22 Euro gesenkt. Analyst Eugene King verwies in einer Studie vom Dienstag auf gestiegene Stahlexporte Chinas sowie die wirtschaftlichen Risiken durch den Brexit, die die Papiere des Stahlkochers unter Druck setzen könnten. Der Experte senkte zudem seine Annahmen zu den Stahlpreisen und entsprechend seine Prognosen für Salzgitter.

Nach unten um 3,43 Prozent geht es mit dem Kurs von K+S. Aktuell verliert der Wert des Auftausalzproduzenten, der am vorigen Börsentag mit 18,53 Euro aus dem Handel gegangen ist, 64 Cent (3,43 Prozent). Zuletzt wird K+S mit 17,89 Euro notiert. Die Commerzbank hat K+S nach einer Gewinnwarnung für das zweite Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 29,00 auf 19,50 Euro gesenkt. Angesichts des vom Salz-und Düngerherstellers in Aussicht gestellten Gewinneinbruchs senke er seine Schätzungen (Ebit 1) deutlich und liege damit unter dem Konsens, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Dienstag. Trotz des jüngsten Kursverfalls seien die anhaltenden regulatorischen Unsicherheiten noch nicht voll in der Aktie eingepreist.

Die Aktie des Lagertechnik-Spezialisten Kion Group gehört mit einer negativen Entwicklung von 0,83 Prozent auf der anderen Seite zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 43,47 Euro hat sie sich um 36 Cent geringfügig auf 43,11 Euro geringfügig verschlechtert.

Analysten-Report

28.06.2016 Barclays hebt Ziel für Kuka auf 110 Euro - 'Equal Weight'
Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für die Aktie des Roboterherstellers Kuka von 80 auf 110 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Equal Weight" belassen. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Branchenstudie von Analyst James Stettler hervor./ajx/ag

28.06.2016 Goldman senkt Salzgitter auf 'Sell' und Ziel auf 22 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Salzgitter AG nach einem Analystenwechsel von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 29 auf 22 Euro gesenkt. Analyst Eugene King verwies in einer Studie vom Dienstag auf gestiegene Stahlexporte Chinas sowie die wirtschaftlichen Risiken durch den Brexit, die die Papiere des Stahlkochers unter Druck setzen könnten. Der Experte senkte zudem seine Annahmen zu den Stahlpreisen und entsprechend seine Prognosen für Salzgitter./mis/tav

28.06.2016 Barclays senkt Ziel für Gea Group auf 44 Euro - 'Equal Weight'
Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Gea Group nach dem Brexit-Votum von 45 auf 44 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die mit dem Brexit einhergehenden hohen Unsicherheiten hinsichtlich der Wirtschaftsaussichten für Europa hätten ihn nun zur Kürzung seiner Wachstumsannahmen und Anpassung seiner Kursziele an die neue Realität gezwungen, schrieb Analyst James Stettler in einer am Dienstag veröffentlichten Studie zur europäischen Investitionsgüterbranche. Er senkte seine Gewinnschätzungen für den Sektor./ajx/ag

28.06.2016 Goldman hebt Ziel für Südzucker auf 22 Euro - 'Buy'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Südzucker nach dem Brexit-Votum von 19,70 auf 22,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Schätzungen für die Konsumgüterindustrie an ein schwächeres Wirtschaftswachstum und die Wechselkurseffekte angepasst, schrieb Analyst Mitch Collett in einer Branchenstudie vom Dienstag./men/fbr

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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