Marktbericht SDax
SDax fast regungslos - Deutz gewinnt deutlich

Die Anteilseigner von SDax-Werten verzeichnen nach Handelsschluss des Freitags minimale Gewinne. Die Liste der Tops wird angeführt von Deutz, Vossloh und Hamburger Hafen und Logistik.

FrankfurtDer SDax liegt derzeit bei 8.669 Punkten und damit 0,18 Prozent im Plus. Insgesamt sind 58 Prozent der Werte im Plus und 42 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der TecDax mit 0,74 Prozent als auch der MDax mit 0,31 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im SDax die größten Handelsvolumina alstria office REIT mit 4,08 Millionen Euro Umsatz, Rational mit 3,93 Millionen Euro und Deutz mit 3,77 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Motorenherstellers Deutz mit 5,81 Prozent, des Lokomotiv-Produzenten Vossloh mit 3,85 Prozent und des Hafenkonzerns Hamburger Hafen und Logistik mit 2,80 Prozent Anstieg. Die größten Verlierer sind die Aktien des Gasdruckfederspezialisten Stabilus mit 4,10 Prozent, des Sportartikelherstellers Puma mit 2,65 Prozent und des Solar- und Windparkbetreibers Capital Stage mit 1,78 Prozent Verlust.

Tops

Freude bei den Anlegern von Deutz. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index hervorragend zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Maschinenbauers den aktuellen Stand von 3,86 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagswert um 5,81 Prozent verbessern. Die National-Bank hat die Einstufung für Deutz nach Zahlen für 2015 auf " Verkaufen" belassen. Der Motorenhersteller blicke auf ein schwieriges Gesamtjahr 2015 zurück, schrieb Analyst Ekkehard Link in einer Studie vom Freitag. Zwar habe sich die Bewertung der Deutz-Aktie während der vergangenen zwei Jahre deutlich reduziert, aber es seien keine Umstände erkennbar, die in naher Zukunft eine deutliche Höherbewertung wahrscheinlich machten.

Bergauf geht es heute gleichfalls mit dem Wert von Vossloh. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Lokomotiv-Herstellers 2,06 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 53,56 Euro und macht damit deutliche 3,85 Prozent gut. Zuletzt wurde Vossloh mit 55,62 Euro gehandelt. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Vossloh nach Zahlen für das vierte Quartal von 66 auf 59 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf " Hold" belassen. Der Eisenbahntechnik-Konzern habe auf der Umsatzseite seine und auch die Konsensschätzung überboten, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Freitag. Der operative Gewinn (Ebit) habe seine Erwartung hingegen leicht verfehlt. Die Aktie verfüge über ein begrenztes Aufwärtspotenzial.

Der Anteilschein des Hafenlogistikkonzerns Hamburger Hafen und Logistik gehört heute mit einer Steigerung von 2,80 Prozent auch zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 13,41 Euro kann sich das Papier des Hafenkonzerns um klare 37,50 Cent auf 13,78 Euro verbessern.

Flops

Abwärts um 4,10 Prozent geht es mit dem Kurs von Stabilus. Aktuell verliert der Wert des Gasdruckfederspezialisten, der am vorigen Börsentag mit 44,68 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,83 Euro (4,10 Prozent). Zuletzt wird Stabilus mit 42,85 Euro notiert.

Die Aktie des Sportartikelherstellers Puma gehört mit einem Rückgang von 2,65 Prozent gleichfalls zu den deutlichen Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortag von 194,20 Euro hat sie sich um 5,15 Euro auf 189,05 Euro verschlechtert. Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Puma SE von 202 auf 218 Euro angehoben, aber die Einstufung auf " Hold" belassen. Die Vorteile der 2014 gestarteten Vermarktungskampagne " Forever Faster" dürften in diesem und den folgenden Jahren noch sichtbarer werden, schrieb Analystin Anne-Laure Bismuth in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel reflektiere geringere Kapitalkosten-Schätzungen sowie höhere Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit).

Bergab geht es heute auch mit dem Wert von Capital Stage. Bis zur Stunde verliert der Wert des Solar- und Windparkspezialisten klare 13,00 Cent und notiert mit 1,78 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 7,30 Euro. Zuletzt wird Capital Stage mit 7,17 Euro gehandelt.

Analysten-Report

18.03.2016 HSBC hebt Ziel für Puma SE auf 218 Euro - 'Hold'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Puma SE von 202 auf 218 Euro angehoben, aber die Einstufung auf " Hold" belassen. Die Vorteile der 2014 gestarteten Vermarktungskampagne " Forever Faster" dürften in diesem und den folgenden Jahren noch sichtbarer werden, schrieb Analystin Anne-Laure Bismuth in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel reflektiere geringere Kapitalkosten-Schätzungen sowie höhere Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit)./ck/mis

18.03.2016 HSBC hebt Ziel für Schaeffler auf 18 Euro - 'Buy'
Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Schaeffler nach Zahlen zum vierten Quartal von 16 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf " Buy" belassen. Der Autozulieferer habe mit seinem operativen Ergebnis (Ebit) die durchschnittliche Analystenschätzung übertroffen, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Freitag. Weitere Kurstreiber dürften die wahrscheinliche Erhöhung des Streubesitzanteils sowie der Kapitalmarkttag im Sommer sein./edh/ck

18.03.2016 Hauck & Aufhäuser senkt Ziel für Vossloh auf 59 Euro - 'Hold'
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Vossloh nach Zahlen für das vierte Quartal von 66 auf 59 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf " Hold" belassen. Der Eisenbahntechnik-Konzern habe auf der Umsatzseite seine und auch die Konsensschätzung überboten, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Freitag. Der operative Gewinn (Ebit) habe seine Erwartung hingegen leicht verfehlt. Die Aktie verfüge über ein begrenztes Aufwärtspotenzial./mzs/ck

18.03.2016 National-Bank belässt Deutz auf 'Verkaufen'
Die National-Bank hat die Einstufung für Deutz nach Zahlen für 2015 auf " Verkaufen" belassen. Der Motorenhersteller blicke auf ein schwieriges Gesamtjahr 2015 zurück, schrieb Analyst Ekkehard Link in einer Studie vom Freitag. Zwar habe sich die Bewertung der Deutz-Aktie während der vergangenen zwei Jahre deutlich reduziert, aber es seien keine Umstände erkennbar, die in naher Zukunft eine deutliche Höherbewertung wahrscheinlich machten./mzs/mis

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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