Marktbericht TecDax
TecDax fast regungslos - Wirecard gewinnt deutlich

Geringfügige Gewinne registrieren die Anteilseigner im TecDax nach Handelsschluss des Dienstags. Die Liste der Tops wird angeführt von Wirecard, Nordex und Cancom.

FrankfurtDer TecDax liegt derzeit bei 2.211 Punkten und damit 0,16 Prozent im Plus. 27 Prozent der Aktien zeigen gegenwärtig eine positive und 73 Prozent eine negative Entwicklung. Während der SDax ebenfalls mit 0,07 Prozent zulegt, verliert der MDax 0,14 Prozent. Bisher erzielen im TecDax die größten Handelsvolumina Wirecard mit 84,05 Millionen Euro Umsatz, Dialog mit 13,37 Millionen Euro und Drillisch mit 10,52 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Zahlungsspezialisten Wirecard mit 6,99 Prozent, des Windanlagen-Produzenten Nordex mit 1,89 Prozent und des IT-Infrastrukturunternehmens Cancom mit 1,28 Prozent Anstieg. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Medizin- und Sicherheitstechnikherstellers Dräger mit 3,26 Prozent, des Biotechnologieunternehmens MorphoSys mit 3,00 Prozent und des Netzwerkausrüsters ADVA mit 2,78 Prozent Verlust.

Tops

Bergauf geht es heute mit dem Wert von Wirecard. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Zahlungsabwicklers 4,01 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 57,40 Euro und macht damit sehr klare 6,99 Prozent gut. Zuletzt wurde Wirecard mit 61,41 Euro gehandelt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Wirecard von 68 auf 80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Sebastien Sztabowicz sieht auch nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Monate noch großes Potenzial für die Aktie. Die Vorwürfe gegen den Zahlungsabwickler erwiesen sich zunehmend als haltlos und die Attacken der Leerverkäufer dürfte nachlassen, schrieb er in einer Studie vom Dienstag. Er lobte die "fantastische Wachstumsstory" und sieht die Marge bis 2020 in Richtung 31 Prozent tendieren.

Die Aktie des Windanlagen-Produzenten Nordex gehört heute mit einem Plus von 1,89 Prozent zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 11,35 Euro kann sich das Papier des Windanlagen-Herstellers um klare 22 Cent auf 11,57 Euro verbessern.

Die Aktionäre von Cancom können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des IT-Dienstleisters den aktuellen Stand von 53,91 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,28 Prozent zulegen.

Flops

Bergab um 3,26 Prozent geht es mit dem Kurs von Dräger. Aktuell verliert der Wert des Medizintechnikunternehmens, der am vorigen Börsentag mit 92,91 Euro aus dem Handel gegangen ist, 3,03 Euro (3,26 Prozent). Zuletzt wird Dräger mit 89,88 Euro notiert.

Die Aktie des Biotechnologieunternehmens MorphoSys gehört mit einer negativen Entwicklung von 3 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 62,94 Euro hat sie sich um 1,89 Euro auf 61,05 Euro verschlechtert.

Bergab geht es heute mit dem Wert von ADVA. Bis zur Stunde verliert der Wert des Telekomausrüsters klare 25 Cent und notiert mit 2,78 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 9,05 Euro. Zuletzt wird ADVA mit 8,80 Euro gehandelt.

Analysten-Report

04.07.2017 Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Wirecard auf 80 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Wirecard von 68 auf 80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Sebastien Sztabowicz sieht auch nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Monate noch großes Potenzial für die Aktie. Die Vorwürfe gegen den Zahlungsabwickler erwiesen sich zunehmend als haltlos und die Attacken der Leerverkäufer dürfte nachlassen, schrieb er in einer Studie vom Dienstag. Er lobte die "fantastische Wachstumsstory" und sieht die Marge bis 2020 in Richtung 31 Prozent tendieren./ag/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.07.2017 Commerzbank belässt Pfeiffer Vacuum auf 'Buy' - Ziel 146 Euro
Die Commerzbank hat Pfeiffer Vacuum auf "Buy" mit einem Kursziel von 146 Euro belassen. Die Investitionspläne von Samsung, vor allem mit Blick auf die neue Halbleiterfabrik im südkoreanischen Pyeongtaek, stimmten ihn zuversichtlich, dass die Nachfrage des wichtigsten Pfeiffer-Vacuum-Kunden in den nächsten Jahren hoch bleiben dürfte, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Zudem verwies er auf das dank einer starken Entwicklung im Halbleiterbereich signifikante Umsatzwachstum des jüngst zugekauften US-Vakuum-Komponentenanbieters Nor-Cal Products Inc. in den vergangenen Jahren./ck/mis Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

03.07.2017 Commerzbank belässt Sartorius auf 'Hold' - Ziel 87 Euro
Die Commerzbank hat Sartorius vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Der Labor- und Pharmazulieferer dürfte im zweiten Quartal den Umsatz erwartungsgemäß solide gesteigert haben, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Montag. Auch die operative Ergebnnismarge (Ebitda) sollte gestiegen sein - hier sei er allerdings etwas vorsichtiger als das Unternehmen./gl/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

03.07.2017 Hauck & Aufhäuser belässt GFT Technologies auf 'Hold'
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für GFT Technologies nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Es sei noch zu früh, die Aktien des auf die Finanzbranche ausgerichteten IT-Anbieters zu kaufen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen sei zwar gut aufgestellt. Allerdings hätten die Deutsche Bank und Barclays angesichts des Brexit größere IT-Ausgaben zurückgestellt. Zudem entwickelten sich die Wechselkurse ungünstig, vor allem mit Blick auf das britische Pfund./mis/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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