RWE-Aktie - WKN 703712
RWE verliert überdeutlich mit 5,2 Prozent

Die Aktie des Energiekonzerns RWE gehörte mit einer negativen Entwicklung von 5,2 Prozent zu den Verlierern des Tages. Am Ende des Handelstages wurde der Anteilschein mit 19,17 Euro notiert.

FrankfurtDie Aktionäre des RWE-Papieres haben keinen Grund zur Freude. Bis zum Ende des Handelstages gab der Wert des Energiekonzerns bemerkenswert nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 19,17 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 5,24 Prozent verschlechtert.

Im Dax gehörte der Anteilschein mit 5,24 Prozent Minus zu den Verlustbringern des Tages. Der Schein lag bei Handelsschluss auf Rang 30 am Ende des Performance-Index. Der Dax schloss bei 12.595 Punkten (unverändert 0,02 Prozent). Deshalb entwickelte sich die RWE-Aktie schwächer als der Index, der sich um 3 Punkte und 0,02 Prozent verbesserte.

Mit einem Preis von 19,85 Euro war die Aktie am Montag den 25.09.2017 in den Handel gegangen und erreichte zwischenzeitlich ein Tageshoch von 19,89 Euro.

Die RWE-Aktie lag bei Handelsschluss mit 11,6 Prozent deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 21,69 Euro beträgt. Es war am 12. September 2017 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 15. Dezember 2016 und beträgt 11,02 Euro.

Bis um 17:45 Uhr belief sich der Umsatz mit der Aktie auf 147,14 Millionen Euro. Zu diesem Zeitpunkt waren am Vortag Papiere im Wert von 44,4 Millionen Euro gehandelt worden. Das Allzeit-Hoch der RWE-Aktie betrug 102,20 Euro und war am 7. Januar 2008 erreicht worden. Mit 9,13 Euro wurde das Allzeit-Tief am 29. September 2015 erreicht.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

21.09.2017 Goldman belässt RWE auf 'Buy' - Ziel 23,70 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat RWE vor der Bundestagswahl auf "Buy" mit einem Kursziel von 23,70 Euro belassen. Eine Fortsetzung der großen Koalition unter CDU und SPD würde die Energiewende unterstreichen und könnte positiv auf Eon und Innogy wirken, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Eine Koalition mit CDU, FDP und den Grünen wäre indes für RWE riskanter, da die Grünen den frühzeitigen Ausstieg aus der Kohlenutzung planten. Nach der Wahl dürften zudem Übernahmespekulationen wieder hochkochen. Innogy sieht Gandolfi dabei im Mittelpunkt der Konsolidierungswelle unter den europäischen Versorgern. Dies sei wiederum gut sowohl für den Aktienkurs von Innogy als auch den des Mutterkonzerns RWE./ajx/ag Datum der Analyse: 21.09.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegung

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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