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Champions League: Bayer-Coach Dutt verlangt keine „Ehrfurcht“ vor Barca

Nichts ist unmöglich! Bayer Leverkusens Trainer Robin Dutt hat das Weiterkommen im Achtelfinale der Champions League gegen Titelverteidiger FC Barcelona nicht abgeschrieben.

Motivator Quelle: dpa
Motivator Quelle: dpa

Leverkusen„Überhaupt nicht“, sagte der 46-Jährige vor dem Fußball-Hit gegen die beste Vereinsmannschaft der Welt. Dutt weiß aber auch: „Ein Fußball-Wunder wäre es schon, wenn wir uns in zwei Spielen gegen Barcelona durchsetzen würden.“

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Die 2:3-Niederlage von Messi und Co. bei CA Osasuna, nach der der Rückstand von „Barca“ in der spanischen Primera Division auf Real Madrid nun schon zehn Punkte beträgt, erhöht die Erfolgschance des deutschen Vizemeisters aber kaum. „In der Liga lassen sie immer mal wieder einen Punkt liegen, in der Champions League kaum einen“, meint Dutt. Gegen Osasuna hat Trainer Pep Guardiola Stars wie Iniesta, Villa oder Xavi geschont und Fabregas nur eingewechselt. „In der Liga haben wir keine großen Optionen mehr, jetzt fahren wir nach Leverkusen, um die Champions League zu verteidigen“, sagte Guardiola.

Nicht gerade gestiegen ist das Selbstvertrauen beim zuletzt eher biederen deutschen Vizemeister durch das 0:1 in Dortmund, mit dem der Champions-League-Platz für die nächste Saison kaum noch erreichbar ist. „Die Vorfreude ist dadurch etwas gedämpft“, bekannte Innenverteidiger Daniel Schwaab und warnte: „Wir dürfen auf keinen Fall Harakiri spielen, sondern müssen strukturiert sein und mit Härte in die Zweikämpfe gehen.“

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In der Gruppenphase hat Bayer 04 alle drei Heimspielen gewonnen, darunter auch das gegen den FC Chelsea (2:1). „Es kann passieren, dass Barcelona schwächelt. Im Fußball gab es immer Dinge, die unmöglich waren“, sagt Verteidiger Michal Kadlec. „Das Kribbeln ist da. Es ist ein Riesenereignis gegen diese Weltauswahl spielen zu dürfen. Wir müssen nicht in Ehrfurcht erstarren“, meinte Lars Bender.

„Wir spielen gegen die beste Mannschaft der Welt, die sogar besser als die spanische Nationalmannschaft ist“, erklärte Bayer-Clubchef Wolfgang Holzhäuser.„Rein theoretisch haben wir keine Chance. Wenn wir aber eine bekommen, werden wir sie nutzen. Das ist eine schöne Theorie.“ Sollte dem Werksverein ein Mirakel gelingen, würde die Kasse ordentlich klingeln. „Dann hätten wir einen satten Gewinn, doch auch so schreiben wir schwarze Zahlen“, sagte Holzhäuser, der Einnahmen aus der Champions League von bis zu 23 Millionen Euro erwartet.

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