Champions League
Traumtor von Perisic verhindert Dortmunds Fehlstart

Joker Ivan Perisic hat mit einem Traumtor Borussia Dortmund vor einem Fehlstart in der Champions League bewahrt. Gegen Arsenal London war der BVB über weite Strecken überlegen, vergaß aber das Tore schießen. das hätte sich fast gerächt.
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DortmundSo einfach war es lange nicht, gegen Arsenal London zu gewinnen – erst recht nicht in der Champions League. Und dennoch brauchte Borussia Dortmund bei seiner Rückkehr in die Fußball-Königsklasse nach achtjähriger Pause einen Kunstschuss von Ivan Perisic (88. Minute), um einen Fehlstart zu vermeiden. Der Kroate rettete dem deutschen Meister in der 88. Minute mit seinem ersten Pflichtspieltor ein 1:1 gegen den britischen Top-Club. Vor 65.590 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna-Park hatte der Niederländer Robin van Persie (42.) die Führung für die „Gunners“ erzielt, bei denen Neuzugang Per Mertesacker im zweiten Pflichtspiel eine ordentliche Partie ablieferte.

BVB-Trainer Jürgen Klopp sagte nach dem Schlusspfiff: „Das war supergerecht. Wir haben über 90, 95 Minuten ein richtig klasse Spiel gemacht. Wir waren frech, wir waren mutig und sind dann doch noch belohnt worden.“ Für Klopp war es die persönliche Champions League-Premiere.

Die Dortmunder zeigten am Dienstagabend drei Tage nach der 1:2-Heimpleite gegen Hertha BSC bei der Rückkehr in Europas Beletage die gewünschte Trotzreaktion: Nach der misslungenen Generalprobe in der Liga begannen die zuletzt schwächelnden BVB-Profis furchtlos und temperamentvoll. Mit hohem Aufwand und schnellem Umschaltspiel stürzten sie Arsenals unorganisierte Viererkette um Mertesacker gleich in der Anfangsphase mehrmals in Verlegenheit. Kevin Großkreutz (6.), Shinji Kagawa (8.) und Robert Lewandowski (12.) ließen vielversprechende Möglichkeiten aber fahrlässig liegen - bei letztgenannter Großchance musste Bacary Sagna sogar auf der Linie retten.

Dass dies die beste Phase des BVB war, lag weniger an den Künsten der durchaus verunsichert wirkenden Londoner, als an den eigenen Unzulänglichkeiten. Zwar zeigten sich die Borussen vor allem im Spiel gegen den Ball im 58. Champions League-Spiel der Vereinsgeschichte gegenüber den letzten Liga-Auftritten deutlich verbessert. Aber spielerisch blieb fortan vieles Stückwerk. Einige Akteure, allen voran Mario Götze und mit Abstrichen auch Shinji Kagawa sowie Mats Hummels, bewiesen ihre Tauglichkeit in der Champions League. Andere fielen dagegen spürbar ab und brachten eher Stückwerk zutage. Dazu gehörten zum Beispiel Marcel Schmelzer, Kevin Grosskreutz und Sebastian Kehl. Der rückte überraschen für Ilkay Gündogan ins defensive Mittelfeld – was Folgen haben sollte.

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Aussetzer von Kehl

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