LONDONNicht gefallen hat dem Experten der Bereich Windenergie, der den Löwenanteil dazu beigetragen habe, dass der Sektorgewinn zum Jahresauftakt die Schätzungen um 400 Millionen Euro verfehlte. Zudem sei die bereinigte Marge in den Bereichen Antriebstechnik sowie Energieübertragung enttäuschend ausgefallen und Einmaleffekte hätten sich negativ ausgewirkt. Nicht überbewerten wollte er indes schwache Auftragseingänge aus Asien und den niedrigen Cashflow. Positiv erwähnte er hingegen die Auftragseingänge insgesamt sowie die Geschäfte mit fossilen Brennstoffen.
Insgesamt verleiteten ihn die Ergebnisse nun dazu, seine am oberen Ende der Konsenserwartungen liegenden Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) um 4 bis 5 Prozent zu reduzieren. Kurzfristig dürfte die Siemens-Aktie unter dem Problem leiden, dass sich die Geschäfte eher im zweiten Halbjahr verbessern werden, was der Aktie kurzfristig die Möglichkeit auf eine überdurchschnittliche Kursentwicklung nehmen könnte.
Mit der Einstufung "Buy" sagt Citigroup der Aktie für die kommenden zwölf Monate je nach Volatilität einen Gesamtertrag von 10 bis 35 Prozent voraus.
Analysierendes Institut Citigroup.