ZÜRICHAuslöser für das enttäuschende Ergebnis seien hauptsächlich der höhere Verlust bei Steel Americas und die Material Services-Sparte gewesen. Zudem zeigte sich der Experte irritiert von dem "unklaren" Ausblick, speziell weil es ThyssenKrupp vermieden habe für das zweite Quartal eine sequentielle Verbesserung in Aussicht zu stellen. Es gebe zwar noch keinen unmittelbaren Grund, seine Prognose für das operative Ergebnis in Höhe von 264 Millionen Euro für das zweite Quartal und von 1,2 Milliarden Euro für das Gesamtjahr anzupassen, so Brauneiser. Der Marktkonsens von 1,5 Milliarden sei weiterhin gefährdet.
Gemäß der Einstufung "Hold" rechnet Kepler Capital Markets auf Sicht der nächsten zwölf Monate mit einem absoluten Aufwärtspotenzial der Aktie von weniger als 10 Prozent.
Analysierendes Institut Kepler Capital Markets.