NEW YORKNSN fokussiere sich ausschließlich auf mobile Breitbandlösungen und trenne sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Geschäftsbereichen. Daraus seien bis Ende 2013 Einsparungen von einer Milliarde Euro angepeilt. Weitere Kostensenkungen habe er bereits berücksichtigt, schrieb der Analyst, so dass hier nur noch wenig eingerechnet werden müsse. Der wegen der wahrscheinlichen Unterbrechung der Restrukturierung zu erwartende Umsatzrückgang wiege den Einsparungseffekt aber mehr als auf. Der Analyst rechnet zudem mit einem abnehmenden Zahlungsmittelbestand und steigenden Schulden. Damit dürfte NSN gezwungen sein, entweder die Zinslast zu drücken oder seine Gesellschafter um eine weitere Geldspritze zu bitten. Gemäß der Einstufung "Neutral" geht Nomura davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten sechs Monaten im Vergleich zum Gesamtmarkt um bis zu fünf Prozent besser oder schlechter entwickeln wird. Analysierendes Institut Nomura.