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Economy, Business & Finance: ANALYSE: Sondereffekte bremsen deutsches Wachstum - Commerzbank

Das deutsche Wachstum ist im zweiten Quartal laut Commerzbank vor allem durch Sondereffekte gebremst worden. "Ohne diese Effekte wäre das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,6 bis 0,7 Prozent gestiegen", heißt es in einem Kommentar vom Donnerstag. Tatsächlich lag das Wachstum aber bei 0,1 Prozent und damit nur leicht über Stagnation. Trotz rückläufiger Simmungsindikatoren dürfte die Wirtschaft im zweiten Halbjahr weiter wachsen. Die Hauptträger des Aufschwungs, Exporte und Investitionen, seien intakt, so die Commerzbank.

FRANKFURTDie Experten verweisen speziell auf zwei Sonderfaktoren, die das Wachstum im zweiten Quartal unterzeichneten. Zum einen habe die Bautätigkeit zu Jahresbeginn viel stärker als üblich zugelegt, was die Aktivität am Bau im zweiten Quartal belastet habe. Zudem habe der vermehrte Stromimport wegen des Atomausstiegs den Außenbeitrag belastet. Insgesamt veranschlagt die Commerzbank die dämpfenden Effekte beider Faktoren auf rund 0,5 Prozentpunkte des Gesamtwachstums.

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Quelle: dpa
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