ZÜRICHPositiv sei indes, dass die Airline wegen Absicherungsmaßnahmen (Hedging) vergleichsweise wenig von den gestiegenen Treibstoffkosten betroffen sei. Nichtsdestotrotz sollten die Kosten hier jedoch von rund 1,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen sein. Darüber hinaus geht Castle davon aus, dass sich die Durchschnittserlöse im Frachtgeschäft etwas besser entwickelt haben als die im Passagierbereich.
Er rechne damit, dass der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 14 Prozent gestiegen sei. Das Vorsteuerergebnis (EBIT) sieht Castle indes bei 349 Millionen Euro nach 159 Millionen im zweiten Quartal des Vorjahres. Das operative Ergebnis dürfte nun um fast 200 Millionen Euro höher liegen, auch wenn die Katastrophe in Japan sowie die Tochter British Midland (BMI) mit ihren vielen Verbindungen in den von Unruhen erschütterten Nahen Osten belastet haben sollten.
Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt.
Analysierendes Institut UBS.