DÜSSELDORFZudem liege der Auftragsbestand zum Jahresende dank einer starken Entwicklung des Geschäftsfeldes Systems auf einem Rekordniveau, fuhr der WestLB-Experte fort. Allerdings sehe der Auftragseingang in der Robotersparte im Schlussquartal vergleichsweise schwach aus.
Noch schwerer wiegt Henke zufolge, dass Finanzvorstand Stephan Schulak, der exzellente Arbeit geleistet habe, seinen Ende September auslaufenden Vertrag nicht verlängere. Nun müsse Kuka nach zwei Jahren schon wieder einen Finanzchef suchen. Diese Aufgabe aber sollte das Unternehmen relativ einfach erledigen können. Insgesamt rechnet der Analyst angesichts der aktuellen Auftragslage mit einer soliden Entwicklung des Roboter- und Anlagenbauers in diesem Jahr.
Mit der Einstufung "Add" geht die WestLB davon aus, dass die gesamte Wertentwicklung der Aktie in den nächsten zwölf Monaten zwischen plus 10 und plus 20 Prozent liegen wird.
Analysierendes Institut WestLB.