DÜSSELDORFAlstria hatte am Mittwochmorgen knapp 7,2 Millionen Aktien zum Preis von 8,50 Euro platziert und so rund 61 Millionen Euro eingesammelt. Die Kapitalerhöhung dient zur Finanzierung des Eigenanteils bei der jüngst angekündigten Übernahme von Büroimmobilien in mehreren deutschen Metropolen. Für den Zukauf zahlt das Hamburger Unternehmen 95 Millionen Euro. Kanders passte auf Basis der von Alstria präsentierten Jahreszahlen auch seine Prognosen für die wichtigsten Kennzahlen für 2012, den FFO je Aktie und den NAV, nach unten an. Der FFO (Funds from Operations) wird zur Ermittlung des tatsächlich ausschüttungsfähigen Gewinns herangezogen. Der Nettovermögenswert (NAV) dient der Ermittlung einer Unter- oder Überbewertung der Aktie. Ob die Aktie die Marke von 11 Euro tatsächlich erreichen kann, wird nach Einschätzung des Analysten von der weiteren Wertentwicklung des Immobilienportfolios abhängen. Mit der Einstufung "Buy" geht die WestLB davon aus, dass die gesamte Wertentwicklung der Aktie in den nächsten zwölf Monaten über plus 20 Prozent liegen wird. Analysierendes Institut WestLB. Analysierendes Institut WestLB.