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Economy, Business & Finance: dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 04.02.2013 bis 08.02.2013

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 04.02.2013 bis 08.02.2013:

FRANKFURTMONTAG HANNOVER RÜCK FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hannover Rück nach Aussagen zur jüngsten Prämien-Erneuerungsrunde auf "Hold" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Wie von ihm erwartet habe der Rückversicherer eine kleine Prämienerhöhung durchsetzen können, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Dass der Versicherer außerdem an der Zielsetzung für 2013 festhält, wertete der Experte positiv. Er bezeichnete die Titel als fair bewertet, zumal in den kommenden Wochen nicht mit positiven Nachrichten zu rechnen sei. LINDE LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Linde von 132,00 auf 139,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die Aktien der europäischen Chemiekonzerne könnten von enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal und vorsichtigen Ausblicken für 2013 noch kurzfristig belastet werden, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Sektorstudie vom Montag. Dies sei jedoch eher eine günstige Kaufgelegenheit für Anleger, als ein längerfristig negativer Einflussfaktor. Sollten die zuletzt positiven Frühindikatoren in den kommenden Monaten von weiteren Daten untermauert werden, dürfte sich der Markt bereits frühzeitig auf die freundlicheren Perspektiven der Branche für 2014 fokussieren. SOFTWARE AG LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Software AG nach Zahlen von 25,00 auf 26,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Deutschlands zweitgrößter Software-Konzern habe mit seinem Ergebnis je Aktie (EPS) im vierten Quartal 2012 und mit der Prognosespanne für das EPS 2013 die Konsensschätzungen verfehlt, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Montag. Daher habe sie ihre EPS-Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Im Vergleich zu den Wettbewerber-Titeln würden die Aktien der Software AG im Mittel mit einem Abschlag gehandelt. Daran habe sie das Kursziels angepasst. Zudem gelte das Ziel nun für Ende März 2014, nicht mehr für Ende März 2013. DIENSTAG AURUBIS FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aurubis nach überraschend vorgelegten Eckdaten zum ersten Geschäftsquartal 2012/13 auf "Hold" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der berichtete Vorsteuergewinn nach IFRS-Rechnungslegung sei wegen niedrigerer Metallpreise deutlich gesunken, entspreche aber seiner Schätzung, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag. Die Kennziffer zeige zudem, dass der Kupferkonzern bereits rund 25 Prozent des für das aktuelle Geschäftsjahr prognostizierten operativen Gewinns vor Sondereffekten eingefahren habe. COMMERZBANK PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Commerzbank nach vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal von 1,20 auf 1,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Das Geldhaus habe auf bereinigter Basis gerade mal die Gewinnzone geschafft, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Studie vom Dienstag. Der Ausblick auf das laufende Jahr bleibe trübe. Die Aktie sei zwar günstig, der Umstrukturierungsprozess jedoch langwierig. Entscheidend für den Anlagehintergrund der Bankaktie bleibe das Thema Bonität. GAGFAH HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Gagfah nach dem angekündigten Stopp für den Verkauf des Dresdner Immobilienportfolios von 7,30 auf 9,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Besonders überrascht habe ihn die Ankündigung nicht, denn es habe bereits seit einigen Monaten keine sichtbaren Fortschritte gegeben, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Dienstag. Die Verlängerung des Darlehens sei positiv, und das Risikoprofil bei dem Immobilienunternehmen verbessere sich. Er senkte deshalb seinen Risikoabschlag. HEIDELBERGCEMENT LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat HeidelbergCement in die "Europe Super Ten List" aufgenommen und die Einstufung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 66,00 Euro belassen. Der Zementhersteller überzeuge mit einem ansprechenden Gewinnprofil und einer Fülle an kurzfristigen Kurstreibern, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag. Die Experten verwiesen mit Blick auf ihre für 2015 erwartete EBITDA-Steigerung auf die jüngsten Konjunkturtrends, seine Erwartung sinkender Energiepreise im Jahr 2013, das Selbsthilfe-Potenzial bei den Kosten und den Preisen sowie auf Verbesserungen der Bilanzkennziffern. KPN FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für KPN nach Zahlen für das Schlussquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 4,50 Euro belassen. Zwar habe der Telekomkonzern bei den Erlösen und wichtigen Leistungskennziffern eine gute Entwicklung gezeigt, allerdings sei dies zu Lasten der Profitabilität gegangen, schrieb Analyst Javier Borrachero in einer Studie vom Dienstag. Die aktuell schwachen Trends machten es unsicher, ob dies für eine Trendwende bei den Fundamentaldaten ausreiche. KUKA HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Kuka nach vorläufigen Zahlen für das Schlussquartal von 19,00 auf 25,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Roboterproduzent habe überzeugende Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Dienstag und hob seine Gewinnschätzungen an. Die Bewertung der Aktie liege allerdings auf dem Niveau des deutschen Sektordurchschnitts. MUNICH RE FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Munich Re nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 125,00 Euro belassen. Der Rückversicherer habe schwache Nettoergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt, die aber seinen Schätzungen entsprochen hätten, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Das Kapitalanlageergebnis sowie die höhere Dividende hätten positiv überrascht. Zudem sei die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) im Rückversicherungsgeschäft extrem niedrig ausgefallen - diese Entwicklung dürfte aber nicht aufrecht zu erhalten sein. SWATCH FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Swatch nach Zahlen für 2012 von 550,00 auf 580,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Selected List" belassen. Der Uhrenhersteller habe starke Kennziffern publiziert und einen zuversichtlichen Ausblick für 2013 gegeben, schrieb Analyst Thomas Mesmin in einer Studie vom Dienstag. Damit stünden bei den Schweizern auch im laufenden Jahr ein attraktives Wachstum und eine steigende Profitabilität auf der Agenda. THYSSENKRUPP LONDON - Nomura hat die Einstufung für ThyssenKrupp auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Eine Umfrage unter Investoren habe ergeben, dass im Stahlsektor kurzfristig nur begrenztes Aufwärtspotenzial zu erwarten sei, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Branchenstudie vom Dienstag. Bei ThyssenKrupp rechne mehr als die Hälfte der Befragten damit, dass der Konzern durch die Veräußerung seiner Sparte Steel Americas zwischen zwei und drei Milliarden Euro einnehmen werde. Dies wäre eine Summe unterhalb des Buchwertes, decke sich aber mit jüngsten Presseberichten, wonach der brasilianische Stahlkonzern CSN circa 3,5 Milliarden US-Dollar geboten haben könnte. UBS FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für UBS nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,50 Franken belassen. Die operative Entwicklung der Schweizer Großbank sei schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Christian Stark in einer Studie vom Dienstag. Gute Fortschritte mache die Bank hingegen bei der Umsetzung der angekündigten Umstrukturierung. MITTWOCH ARM LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für ARM nach Zahlen zum vierten Quartal von 540,00 auf 625,00 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Vor dem Hintergrund des schwächeren Umfelds in der Halbleiterbranche habe ARM solide abgeschnitten, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktie sei zwar nach wie vor recht teuer, dürfte aber weiter steigen, solange der Konzern die Erwartungen weiterhin erfülle. BG GROUP LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für BG Group nach Zahlen für das Schlussquartal von 1.560 auf 1.580 Pence angehoben und die Einstufung auf "Conviction Buy" belassen. Der Öl- und Gaskonzern habe die Erwartungen erfüllt, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. 2013 dürfte für das Unternehmen ein Übergangsjahr werden. Allerdings herrsche mit Blick auf wichtige Projekte in der Startphase nun mehr Klarheit. DEUTSCHE BOERSE LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Börse nach vorläufigen Zahlen für 2012 von 41,80 auf 48,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das höhere Ziel spiegele die in den vergangenen Monaten deutlich gestiegene Bewertung der Wettbewerber im Teilsektor für Marktinfrastruktur wider, schrieb Analyst Rae Maile in einer Studie vom Mittwoch. In diesem Teilsektor bleibe die Deutsche Börse sein bevorzugter Wert. Seine Schätzungen für das Dax-Unternehmen habe er aber dennoch reduziert. Angepeilte Kostensenkungen dürften die wegen geplanter Investitionen höheren Ausgaben lediglich etwas abfedern. Von der Höhe der Dividende zeigte sich der Experte enttäuscht. EON LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Eon auf "Underweight" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Der Sektor der europäischen Stromversorger sei wegen des Überangebots an Strom und der niedrigen Strompreise weiterhin unattraktiv, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Maßnahmen der EU zur Steigerung der Energieeffizienz dürften die Nachfrage weiter deckeln. Die Strompreise dürften noch einmal um sieben bis acht Prozent fallen, falls in Europa kein Kompromiss bei den Kohlendioxidemissionen gefunden werde. GEA GROUP FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Gea Group nach vorläufigen Zahlen zunächst auf "Hold" mit einem Kursziel von 22,00 (Kurs: 25,53) Euro belassen. Die Ergebnisse des Maschinenbaukonzerns seien gemischt ausgefallen mit einer leicht negativen Tendenz, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Mittwoch. Die erste Unternehmensprognose für das Jahr 2013 weise auf eine stagnierende Entwicklung bei den Auftragseingängen, ein moderates Umsatzwachstum und ein 16-prozentiges Wachstum beim operativen Gewinn (EBITDA) hin, was relativ wenig inspirierend klinge. METRO FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach der angekündigten Vorstandserweiterung auf "Add" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Mit dem Wechsel von Pieter Haas von der Metro-Tochter Media-Saturn in den Metro-Vorstand dokumentiere der Handelskonzern, dass Media-Saturn zum Kerngeschäft gehöre, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte zweifelt allerdings an unmittelbaren Vorteilen durch die Personalie, da bei Metro auf der zweithöchsten Managementebene bereits hochrangige Manager mit den strategischen Herausforderungen der Elektroniktochter befasst seien. MTU FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für MTU vor Zahlen zum vierten Quartal von 70,00 auf 80,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Accumulate" belassen. Kurzfristig gewinne der schwache US-Dollar für den Triebwerkshersteller wieder an Bedeutung, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Seiner Einschätzung nach gebe es aber einige positive Kurstreiber, so dass die Chancen weiterhin größer seien als die Risiken. Im Zuge der Mitte Februar erwarteten Jahreszahlen dürfte der Unternehmensausblick für das Gesamtjahr 2013 wie gewohnt konservativ ausfallen. MUNICH RE LONDON - JPMorgan hat Munich Re auf "Overweight" mit einem Kursziel von 150,00 Euro belassen. Die Auflösung der Reserven des Rückversicherers dürfte sich fortsetzen, da sie auf einem historisch hohen Stand seien, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Mittwoch. Auch die Dividende sollte weiter wachsen, da der Konzern mit seiner hohen Eigenkapitalrendite und den stabilen bis leicht fallenden Prämien schneller Kapital aufbaue, als er es verbrauche. RWE HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat RWE mit "Sell" und einem Kursziel von 24,70 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Analyst Lawson Steele sieht in einer Branchenstudie vom Mittwoch für europäische Energiekonzerne weiteren Restrukturierungsbedarf. Zudem seien die Gewinnerwartungen des Marktes nach wie vor zu hoch. Die Dividenden sollten allerdings weitgehend stabil bleiben: Lediglich Eon und Verbund dürften diese 2013 senken. Bei trüben Marktperspektiven habe RWE zu viele Schulden und zu wenig Flexibilität. Es gebe aber auch einiges Positives. Seiner Ansicht nach heben sich die Essener durch den Realismus des neuen Managements von den in einer ähnlichen Situation befindlichen Wettbewerbern ab. THYSSENKRUPP LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für ThyssenKrupp vor Quartalszahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Er rechne mit einem operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft von 219 Millionen Euro sowie einem Gewinn je Aktie (EPS) von 0,09 Euro und liege damit über den Konsensschätzungen, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Mittwoch. Der bevorstehende Verkauf der Steel-Americas-Sparte dürfte die Aktie antreiben. Kursschwächen sollten zum Kauf genutzt werden. DONNERSTAG CREDIT SUISSE FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Credit Suisse nach Zahlen zum Schlussquartal 2012 auf "Hold" mit einem Kursziel von 27,00 Franken belassen. Nettogewinn und Kernkapitalquote hätten seine Prognosen verfehlt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Donnerstag. Positiv sei das von der Bank angehobene Einsparziel. DAIMLER FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen für das Schlussquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Der Autobauer habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Die Unternehmensprognosen lägen zwar unter seinen Schätzungen, hätten die Markterwartungen aber erfüllt. Der Experte schätzt den Unternehmensausblick deshalb konservativ ein. Daimler bleibe sein "Top Pick" im Sektor. GEA GROUP FRANKFURT - Die Commerzbank hat Gea Group nach Zahlen für das Schlussquartal von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 28,00 auf 30,00 Euro angehoben. Analyst Sebastian Growe begründete sein neues Votum in einer Studie vom Donnerstag mit dem soliden bereinigten operativen Ergebnis (EBITA) sowie den Auftragseingängen aus der Lebensmittelindustrie. Zwar habe der Markt die Zahlen des Spezialanlagenbauers enttäuscht aufgenommen, doch erschienen die zugrundeliegenden Gewinn- und Cashflow-Treiber intakt. Für zusätzlichen Rückenwind könnte die vom Unternehmen angestrebte Verschlankung des Portfolios sorgen. HEIDELBERGCEMENT FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach Zahlen zum Schlussquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Der Baustoffkonzern habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag. Der Aufwärtstrend bei den bereinigten Gewinnkennziffern sei intakt. Er basiere auf der Erholung des US-Geschäfts, dem Wachstum in den Schwellenländern, sinkenden Energiekosten, steigenden Absatzpreisen sowie Kostensenkungen. HEIDELBERGER DRUCK FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Heidelberger Druck nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 1,90 Euro belassen. Der Druckmaschinenhersteller habe in puncto operativer Profitabilität deutliche Fortschritte gemacht, die Eckdaten für das dritte Geschäftsquartal lägen aber trotzdem unter seiner Erwartung und der des Marktes, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Er hält es aber weiterhin für möglich, dass der Konzern die Erwartungen an das gesamte Geschäftsjahr erfüllt, zumal das Management den Ausblick für das laufende wie für das kommenden Jahr bestätigt habe. Kursrücksetzer nach dem starken Lauf der vergangenen Monate sollten zum Aufbau zusätzlicher Positionen genutzt werden. HHLA FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HHLA nach Eckdaten für 2012 auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Hafenlogistiker habe angesichts des schwierigen Jahresverlaufs solide Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Donnerstag. Diese hätten seine Erwartungen erfüllt und die des Marktes leicht übertroffen. Der Kurs dürfte davon aber weitgehend unberührt bleiben, da Unternehmensprognosen für 2013 erst im März vorgelegt würden und der Anlagehintergrund von der Verzögerung der Elbvertiefung dominiert werde. VODAFONE LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Vodafone nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 220,00 Pence belassen. Organisch sei der Mobilfunkkonzern etwas schwächer gewachsen als gedacht, schrieb Analyst Akhil Dattani in einer Studie vom Donnerstag. Schuld daran seien das Geschäft in Großbritannien, in Italien sowie Vodacom. Positive Währungseffekte und die Verizon-Wireless-Beteiligung hätten dies aber ausgeglichen. VOLVO LONDON - S&P Equity hat das Kursziel für die Aktien von Volvo nach Zahlen von 90,00 auf 95,00 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der bereinigte operative Gewinn des Lkw-Produzenten habe im vierten Quartal deutlich unter seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie vom Mittwoch. Im Gegensatz zur Auffassung des Konzerns gehe er davon aus, dass höhere Entwicklungs- und Anlaufkosten für neue Produkte sowie der geringere Auftragseingang im ersten Halbjahr weiter die Margen belasten dürften. Der Konzern sei im Moment fair bewertet. Die Zielerhöhung reflektiere die gestiegene Branchenbewertung. FREITAG CREDIT SUISSE FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktie der Credit Suisse nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 27,00 auf 29,00 Franken angehoben. Das vierte Quartal sei stark ausgefallen, schrieb Analyst Matt Spick in einer Studie vom Freitag. Die Schweizer Großbank habe seine Prognosen geschlagen und auch die Konkurrenz hinter sich gelassen. Der Spielraum bis zu seinem erhöhten Ziel habe sich mittlerweile aber verringert, begründete der Experte sein gesenktes Votum - trotz der von ihm angehobenen Schätzung für den bereinigten Gewinn je Aktie 2014. DAIMLER LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Daimler nach Zahlen für 2012 von 37,00 auf 48,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Jawahar Hingorani rechnet in einer Studie vom Freitag mit schwachen Erlösen im ersten Halbjahr 2013. Neue Modelle, Kostensenkungen und eine Nachfrageerholung sollten in der zweiten Jahreshälfte aber zu einem Anstieg führen, der sich 2014 fortsetzen dürfte. Der Experte hob seine Gewinnprognosen und Bewertungsmultiplikatoren an. HEIDELBERGCEMENT HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat HeidelbergCement von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber auf 50,00 Euro belassen. Der Kurs nähere sich dem Ziel und das Kurspotenzial durch die künftige Gewinnentwicklung sei mittlerweile begrenzt, schrieb Analyst Robert Muir in einer Studie vom Freitag. HUGO BOSS FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Hugo Boss nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 94,00 Euro belassen. Das vierte Quartal des Modekonzerns sei abgesehen vom Nettogewinn besser als erwartet ausgefallen, auch weil sich das Großhandelsgeschäft kräftig vom schwierigen Vorquartal erholt habe, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Freitag. Es sei zudem eine sehr positive Entwicklung, dass die Lagerbestände um sechs Prozent gefallen seien. Der Experte geht davon aus, dass der Konzern sein zweistelliges Wachstum in diesem Jahr fortsetzen wird. PEUGEOT PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Peugeot nach der Ankündigung milliardenschwerer Abschreibungen auf "Hold" mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Der Markt dürfte diesen Säuberungsschritt begrüßen, genauso wie den optisch günstigen Einfluss auf die Ergebnisse ab dem Gesamtjahr 2013, schrieb Analyst Stephen Reitman in einer Studie vom Freitag. Das Eingeständnis, dass der europäische Automarkt auch über 2015 hinaus schwieriger werde als angenommen, dürfte jedoch Anlass zum Nachdenken geben. TUI TRAVEL FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Tui Travel nach Zahlen von 265,00 auf 275,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das Management habe sich bereits recht früh im Jahr zuversichtlich für das diesjährige Geschäft gezeigt, schrieb Analyst Geof Collyer in einer Studie vom Freitag. Er habe daher seine Schätzungen für den Reiseveranstalter erhöht. VODAFONE LONDON - Die Citigroup hat die Einstufung für Vodafone nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 180,00 Pence belassen. Das dritte Geschäftsquartal des Mobilfunkkonzerns habe den Erwartungen weitgehend entsprochen, sofern das zuvor angekündigte schwächere Wachstum in Südafrika berücksichtigt werde, schrieb Analyst Simon Weeden in einer Studie vom Freitag. Vodafone müsse sich nun besonders um einheitliche Lösungen für die Verbraucher kümmern. WACKER CHEMIE LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Wacker Chemie nach vorläufigen Zahlen für das Schlussquartal von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 53,00 Euro gesenkt. Der Spezialchemiekonzern und Zulieferer für die Solarindustrie habe die Erwartungen nur auf den ersten Blick übertroffen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Freitag. Der Grund dafür seien Einmaleffekte in der Polysiliziumsparte, die insgesamt aber enttäuscht habe. Der wenig zuversichtliche Ausblick auf das erste Quartal sowie die in China anstehende Entscheidung über Einfuhrzölle im Sektor sorgten für weitere Gewinnrisiken.

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Quelle: dpa
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