BERLINZudem sei ein "umfassendes Programm für Wachstum und Konsolidierung" zumindest für Europa erforderlich. Dies sollte in erster Linie über eine "Finanztransaktionssteuer finanziert werden, damit nicht neue Schulden entstehen", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende weiter. "Ohne Wachstum sind die Verschuldungsprobleme nicht zu lösen."
Poß betonte: "Die Finanzmärkte sind irrational. Die Politik muss eigentlich die Finanzmärkte führen. Die Politik muss klare Signale geben." Diese klaren Signale der Politik habe es in den USA nicht gegeben, sagte Poß und kritisierte hierbei vor allem das Vorgehen der nach seinen Worten "rechtsradikalen Teaparty-Bewegung". Aber auch in Europa handelten die Akteure "nicht so geschlossen, wie es notwendig ist, um diese Irritationen aus den Märkten zu nehmen".