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Eishockey National
Streit um 2. Liga: DEL will vermitteln

Im Streit zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) und den abtrünnigen Zweitligisten will die Deutsche Eishockey Liga (DEL) vermitteln.
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Köln (SID) - Im Streit zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) und den abtrünnigen Zweitligisten will die Deutsche Eishockey Liga (DEL) vermitteln. "Es müssen umgehend alle Parteien an einen Tisch. Dafür würden wir uns als Vermittler zur Verfügung stellen", sagte DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold dem SID: "Es kann nicht wahr sein, dass hier Gerichte bemüht werden müssen. Wir sprechen über Sport und nicht über Paragrafen."

Nachdem die neun Klubs ein Ultimatum des DEB verstreichen ließen, plant der Verband die neue Saison komplett ohne 2. Liga. Die Rebellen wollen sich als DEL II der selbstständigen Profiliga anschließen, was der DEB kategorisch ablehnt. Er will ein Eishockey-Unterhaus nur unter seinem Dach zulassen.

Die Klubs aus Crimmitschau, Bietigheim, Heilbronn, Bremerhaven, Rosenheim, Ravensburg, Weißwasser, Dresden und Bad Nauheim forderten daraufhin DEB-Präsident Uwe Harnos auf, eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu unterschreiben. Darin soll er erklären, dass die Zweitligisten keine "wilde Liga", sondern weiter an den nationalen und internationalen Verband angeschlossen sind.

Die DEL unterstützt die Klubs. "Inhaltlich tragen wir das Konzept voll mit", sagte Arnold: "Es ist logisch und schlüssig und entspricht dem, was die überwältigende Mehrheit der Fans will." Als DEL II erhoffen sich die Zweitligisten Synergie-Effekte und größere wirtschaftliche Stabilität sowie eine sportliche Verzahnung mit der ersten Liga. Zuletzt war ein Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der 2. Liga auf sportlichen Weg nicht möglich.

In diversen Internetabstimmungen sprach sich sich eine große Mehrheit der Eishockey-Fans für das neue Konzept aus, das die DEL mitentwickelt hat. Der DEB fürchtet vor allem eine Abschottung der Profiklubs gegenüber der drittklassigen Oberliga.

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