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Europa League: Schalke trifft das Tor nicht

Von seiner Abenteuerreise nach Transsilvanien hat DFB-Pokalsieger Schalke 04 nur einen Punkt mit nach Hause genommen. Zum Auftakt der Gruppenphase in der Europa League mussten sich die Königsblauen in Cluj in der rumänischen Provinz mit einem 0:0 gegen Steaua Bukarest begnügen.

Auch Farfan brach den Torbann nicht. Quelle: SID
Auch Farfan brach den Torbann nicht. Quelle: SID

ClujDrei Tage vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Tabellenführer Bayern München war der Uefa-Cup-Sieger von 1997 zwar über weite Strecken die bessere Mannschaft und hatte auch die klareren Torchancen. Doch zu einem Sieg gegen den rumänischen Rekordmeister vor 18.000 Zuschauern in Siebenbürgen fehlten Tempo und Durchschlagskraft. Pech hatte Torjäger Klaas-Jan Huntelaar mit einem Lattenschuss (65.).

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"Wir haben defensiv sehr gut gestanden. Von den Chancen die wir hatten, hätten wir gerne einmal getroffen", sagte Trainer Ralf Rangnick. "Es war nicht einfach durchzukommen. Wir hatten ein, zwei gute Chancen. Wir haben das Spiel total kontrolliert. Jetzt geht es um die Erholung. Gegen die Bayern wird das ein ganz anderes Spiel."

Stammtorhüter Ralf Fährmann biss in der Heimat der Vampire auf die Zähne. Der 22-Jährige spielte trotz eines Bänder- und Kapselanrisses im rechten Sprunggelenk. Nach einem Belastungstest hatte der lädierte Knöchel des Nachfolgers von Manuel Neuer am Morgen keine Reaktion gezeigt. Fährmann blieb weitgehend beschäftigungslos. Steaua, Europapokalsieger der Landesmeister 1986, war in der Offensive erschreckend harmlos.

Die Königsblauen hatten zunächst schnell die Spielkontrolle übernommen. Die erste Chance hatte Ciprian Marica. Der Rumäne, der erstmals in der Schalker Startelf stand, verfehlte nach Zuspiel von Jefferson Fárfan allerdings aus zwölf Metern das Tor (8.). Der 25-Jährige war in seiner Heimat für den 17-jährigen Julian Draxler ins Team gerückt. In bisher 54 Einsatzminuten in vier Bundesligaspielen für die Königsblauen hatte der Ex-Stuttgarter seine Qualitäten noch nicht zeigen können.

Der DFB-Pokalsieger hatte zwar viel Ballbesitz, der finale Pass in die Spitze kam jedoch meist nicht an. Auch fehlte den Ballstafetten mit zunehmender Spielzeit immer mehr das Tempo. So dauerte es bis zur 35. Minute, ehe Raúl mit einem Kopfball die zweite Chance hatte.

Auch nach der Pause ließen die Gäste den Ball laufen - meist allerdings weiter langsam und quer. Die Rumänen gingen jetzt aggressiver in die Zweikämpfe, sahen den Schalkern bei ihren Kombinationen nicht mehr nur zu. Selbst brachte Steaua allerdings weiterhin wenig Konstruktives zustande.

Das Spiel war nach Cluj verlegt worden, weil im Bukarester Nationalstadion der neu verlegte Rasen unbespielbar war. 200 Schalker Fans erreichten nach einer neunstündigen Busfahrt über die 400 Kilometer von Bukarest erst 45 Minuten vor dem Anstoß das Dr.-Constantin-Radulescu-Stadion.

Quelle: SID
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