Muss der Atomausstieg verschoben werden?


Muss der Atomausstieg verschoben werden?

Ja, er muss verschoben werden. 15%
Ja, und nicht nur das. Wir müssen an der Atomenergie festhalten. 57%
Nein. 27%

In Deutschland droht schon in wenigen Jahren ein massiver Engpass in der Stromproduktion. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Trendresearch hervor. Der Bau neuer Kraftwerke stößt auf immer größere Widerstände. Damit fehlen die notwendigen Kapazitäten, um den beschlossenen Atomausstieg zu kompensieren. Damit droht Deutschland möglicherweise schon bald ein Energieengpass. Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit! Mehr zum Thema lesen Sie » hier.

Letzter Beitrag 31-10-2008, 9:10 von HofmannM. 291 Antworten.
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  •  13-10-2008, 15:33 21509 Antwort zu 21446

    Gallikus ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 20:34 Gallikus
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    Aufklärung08:
    [
    ...Finanzkrise ......... Aber dort scheuen sie die
    Konsequenzen hinsichtlich der Zuordnung von Verantwortung. DA kommen keine Namen und politsiche
    Zuordnungen.


    Jedenfalls saß auch Herr Lafontaine im Aufsichtsrat der KfW, als diese der IKB sämtliche Reusen auf "Zustimmung" stellte. Politiker anderer Coleur und reichlich Arbeitnehmervertreter haben natürlich auch mitgemacht. Die sitzen mit in ALLEN Booten, bei allen Banken. Das sollte man bei Schuldzuweisungen bitte nicht vergessen.
  •  13-10-2008, 17:00 21510 Antwort zu 21507

    HofmannM:


    Für euopäischer bzw. deutsche Sparer besteht kein Grund zur Panik. Solange man sein Geld nicht an den Börsen angelegt hat. Der deutsche Steuerzahlter gibt bis dato auch nur Bürgschaftsgarantien. Dies bedeutet, dass er als Sicherheit da ist aber bis dato noch nichts gezahlt hat. Was überhaupt gezahlt wird, muss man abwarten.
    Meiner Meinung nicht viel, da wir gut aufgestellt sind in Deutschland.

    Eine gute Finanzwirtschaft ist genauso für einen Staat wichtig wie eine gute Energiewirtschaft. Bei der Energie gehört auch die Kernkraft zu einer sicheren und kostengünstigen Stromversorgung dazu. Es gibt bestimmte Eckpfleiler in einem sozialmarktwirschaftlichen Staat, die man nicht einreißen darf. Wenn ich daran wackle, dann fällt der Wohlstandsstaat Deutschland auseinander.


    Das könne Sie nicht wissen, ob für den Steuerzahler und Sparer kein Grund zur Panik besteht, da Sie nicht wissen, was an Verbindlichkeitren von den Banken nicht zurückgezahlt werden kann. Die Deutsche Bank hat Verbindlichkeiten
    in Höhe von knapp 90 % des deutschen Bruttosozialprodukts.: jeder "Experte" sagt Ihnen, das niemand weiss, was da noch auf den Tisch kommt. Und die Chefs der HRE haben schon mal angefangen mit der Lügerei, sodass die zunächst in Aussicht gestellten 35 Mrd nicht ausreichen konnten.... .
    Für die IKB haben wir ja wschon abgedrückt, mit dem Geld hätten wir für einige Jahre eine Bildungsinitiative machen können, aber dafür und anderes ist kein Geld da.


    Warum glauben Sie, arbeiten Ackermann und Co mit am Rettungsplan, der mitlerweile fast 500 Mrd Euro umfasst; glauben Sie im Ernst, das man uns die ganze Wahrheits sagt? Im Leben nicht.

    Wir haben keine gute Finanzwirtschaft. Ackermanns DB hat noch vor kurzer Zeit auf den Kleinanleger und
    nornalen Privatkunden gesch... . Stattdessen Invstmentbanking bis zum Abwinken: genau diesr bereich hat
    uns in die Krise gezogen. Und wir sollen dafür bezahlen. Ganz einfach abgezockt.

    Kernenergie und Kohlenergie und Öl sind nicht kostengünstig, wenn Sie alles (Subventionen, Umweltschäden, Kriegsfolgen) zusammentragen. Sie unterliegen da einem schweren Irrtum. Wir werden vo EON und Co abgezockt seit Jahren. Die Energiefirmen gehören verstaatlicht. Damit hat der Staat Einnahmen und die Preise könnten für alle gesenkt werden, statt einigen Aktionären Dividenden auszuschütten.
  •  13-10-2008, 19:31 21516 Antwort zu 21509

    Gallikus:
    ...
    Jedenfalls saß auch Herr Lafontaine im Aufsichtsrat der KfW, als diese der IKB sämtliche Reusen auf "Zustimmung" stellte. Politiker anderer Coleur und reichlich Arbeitnehmervertreter haben natürlich auch mitgemacht. Die sitzen mit in ALLEN Booten, bei allen Banken. Das sollte man bei Schuldzuweisungen bitte nicht vergessen.


    Und gaaaanz zufällig fällt Ihnen jetzt der Name eines Politikers der LINKEN ein. Der hatte übrigens schon länger eine Regulierung der Finanzmärkte gefordert- ob Ihnen das passt oder nicht.

    Machen Sie doch mal einen kritischen Thread auf, in dem Glos oben im Titel steht oder der Name des Bundespräsidenten oder des Bundesbankpräsidenten. Oder nennen Sie andere Namen, die immer am lautesten nach Derugilierung und Privatisierung (ich mein jetzt nicht Realist) geschrien haben. Die sind so merkwürdig ruhig in diesen Tagen und erwarten jetzt vom verwöhnten Bürger, der ja immer so unverschämt nach der staatlichen Rundumversorgung, die Vollkaskoabsicherung ihrer Luftnummerngeschäfte.... .

    Köstlich!!
  •  13-10-2008, 20:46 21521 Antwort zu 21510

    @ Aufklärung08


    Sie wissen meine Meinung zu Ihnen....................(:-((.

    Mehr sog i net
  •  13-10-2008, 21:27 21525 Antwort zu 21521

    @ BäckerBullerjahn

    Linkspoupulist Lafontaine schmiss die Brocken, als er in dem Amt (Finanzminister) war, in dem er massgeblich was an den Regeln des Finanzmarktes hätte ändern können.

    Linkspopulist Lafontaine ist gut dotierter Aufsichtsrat der KfW, in der entscheidenden Aufsichtsratessitzung der Bankenkrise aber, geht er lieber zur einer seiner neokommunistischen Wahlkampveranstaltungen und nimmt seine Pflichten nicht wahr.

    Linkspopulist und Millionär Lanfontaine: Der will was zur Bankrise erzählen? Da lachen ja die Hühner! Ich gehe jede Wette ein, dass der selber fleissig mitgezockt hat, mit Heuschrecken-Papieren und Ähnlichem. Vermutlich ist der deshalb jetzt so auf Krawall gebürstet, weil seine Lehman-Zertifikate gerade mit Null bewertet wurden.

    Na, das sind genau die Typen, die wir brauchen! Ausser linkspopulistischer Hetze ist von denen nichts zu erwarten.
  •  14-10-2008, 9:21 21527 Antwort zu 21510

    HofmannM ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 15:40 HofmannM
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    Verstaatlichung heitßt Eintöingkeit. Unterdrückung von Einigkeit, Recht und Freiheit.

    Privatisierung heißt Vielfältigkeit, Innovation, Freiheit, Recht bei den richtigen politischen Rahmbedinungen auch Einigkeit für die Richtigkeit dieses Systems. In der Finanzwirtschaft hatten wir bis dato noch keine funkionierenten Rahmenbedinungen.
  •  14-10-2008, 10:07 21529 Antwort zu 21527

    HofmannM:
    Verstaatlichung heitßt Eintöingkeit. Unterdrückung von Einigkeit, Recht und Freiheit.

    Privatisierung heißt Vielfältigkeit, Innovation, Freiheit, Recht bei den richtigen politischen Rahmbedinungen auch Einigkeit für die Richtigkeit dieses Systems. In der Finanzwirtschaft hatten wir bis dato noch keine funkionierenten Rahmenbedinungen.


    Engere Rahmebedingungen waren auch NICHT GEWOLLT, insbesondere von den Amis und den Briten. Es "lebe" das angelsächsische Prinzip, viel Freiheit, wenig Recht,, viel Verarsch... .

    Und weil die Privatinstitute so toll funktioniert haben, werden sie jetzt reihenweise verstaatlicht oder über staatliche Massnahmen mit Kohle, Kohle und nochmals Kohle versorgt.: meinem Geld, IHREM Geld.

    SIE bürgen mit Ihrem Spargroschenn für die Unfähigkeit und Gier durchgeknallter Bankenfuzzies..
    Oder haben Sie so viele (Banken-)Aktien? Egal, kommt aufs Gleiche raus, bezahlen Sie halt nochmal..


  •  14-10-2008, 10:38 21532 Antwort zu 21527

    Jonas ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 19:57 Jonas
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    HofmannM:
    Verstaatlichung heitßt Eintöingkeit. Unterdrückung von Einigkeit, Recht und Freiheit.

    Privatisierung heißt Vielfältigkeit, Innovation, Freiheit, Recht bei den richtigen politischen Rahmbedinungen auch Einigkeit für die Richtigkeit dieses Systems. In der Finanzwirtschaft hatten wir bis dato noch keine funkionierenten Rahmenbedinungen.

    Wow!
    Haben sie Orwell gelesen ?
    Genau dieselben monotonen Beschwörungsformeln.
    So weit ist es schon gekommen.

    Zu Ihrer Erinnerung:
    Die Finanzwirtschaft teilte sich in 2 Bereiche: Dem Bankensektor in staatlichen Regularien (Stichwort Basel II).
    Und den unregulierten Bankensektor nach amerikanischem Vorbild, Stichwort Hedge Fonds, private equity.
    Die dummen dummen deutschen Poitlker habe sich den gierigen Bankern gebeugt, und auch in Europa Abspaltungen bei Banken erlaubt, die ausserhalb der etablierten Regularien agieren konnten.
    Dort, wo der Kapitalismus lebt, nur der Markt sollte regulieren.
    Genau dieser Bereich des erzkapitalistischen Investmentbanking ist Ursache der Weltwirtschaftskrise.
    Der Kapitalismus ist (erneut, nach 1900) total gescheitert und ohne Sozialismus (=Staat) nicht überlebensfähig.
    Unter Basel II wäre der Zusammenbruch nicht gekommen, es gab in Europa die Regularien, die Sie einfordern. Nur die USA haben daran ncht teilgenomen, und deswegen kurzfristig höhere Renditen ("Blasen") gehabt. Die Gier der deutschen Banker hat dann dazu geführt, daß wir im Zusammenbruch involviert waren.

    Bei Beckmann wurde gestern zu recht gefragt, wer denn die Kosten trägt. Nach aktueller Vorgabe der Bürger. Es wurde deutlich und lautstark darauf hingewiesen, daß die Verursacher, diejenigen, die von den kurzfristigen Gewinnen profitiert haben, die Rechnung begleichen müssen, sonst wird das Volk eben jene lynchen und die Politiker gleich dazu. Wir hatten das alles schon um 1900, als der Kapitalismus das erste mal seine Unmenschlichkeit bewies. Die Kapitalisten haben offenbar seit dem nichts dazugelernt.
  •  14-10-2008, 13:14 21535 Antwort zu 21527

    @ HofmannM

    Wie im Strassenverkehr der Staat die Regeln vorgibt und Verstösse ahndet, so muß er im Bankenverkehr ebenfalls die Regeln vorgeben und bei Verstoss gegen diese Regeln ahnden.

    "Freie Fahrt für freie Bürger" kann es ebenso wenig geben, wie "Unkontrollierte Bankgeschäfte für freie Banker".

    So einfach sollte das sein.

    Wenn Banken Kreditderivate schaffen und bei Verkauf von Krediten diese aus der eigenen Eigenkapitalsicherung nehmen können, ist das eine Umgehung der staatlichen Vorschriften, daß Kredite zu einem gewissen Prozentsatz mit Eigenkapital der Bank abgesichert sein müssen.

    Also sollten Kreditverkäufe kriminelle Handlungen sein. Oder sehe ich da etwas falsch?
  •  14-10-2008, 13:26 21536 Antwort zu 21535

    HofmannM ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 15:40 HofmannM
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    Die Kreditvergabe hat erstmal sehr viel mit Vertrauen zu tun. Der Kreditnehmer muss sich den Kredit leisten können. Also keine Wucherzinsen. Dann kann der Kreditgeber auch darauf vertrauen, dass er seine Raten pünklich bezahlt bekommt.
    Es ist ein vertauenvolles Geben und Nehmen. Ist dieses Vertrauen verspielt kommt es zu einem Vertrauensverlust der sich zur Krise ausweiten kann.
    Übrigends ist Vertrauen die Basis für jedes menschlichen Handelns. Sei es in der Wirtschaft, im Fianzellen, im Privatleben. Wird dieses Vertrauen verspielt, wird man in der Zukunft Regeln schaffen, damit so etwas nicht mehr passieren wird.
  •  14-10-2008, 13:44 21538 Antwort zu 21536

    Jonas ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 19:57 Jonas
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    HofmannM:
    Übrigends ist Vertrauen die Basis für jedes menschlichen Handelns.

    Nein, Betrug.

    Egal wo, ob bei der Bank die ihnen 4% gibt und 14% nimmt,
    oder im Lebensmittelgeschäft wo es die leckere Melaninmilch gibt (bei uns die leckeren Pestizidpaprika im geschmacksverstärkten Junkfood),
    oder bei der Landtagswahl wo die nächste Partei alles besser macht,
    oder bei den abgeblich gerechfertigten Entlohnungen der Investmentbanker die ja so viel Gewinn für die Bank erwirtschaftet haben, dass sie davon auch ein paar hundert Millionen als Jahressalär bekommen müssten,
    egal wo: Die Basis des Handelns ist Betrug.

    Wenn jemand von Ihnen ihr Vertrauen will, Vertrauen in die Bank, Vertrauen in die Qualität der Lebensmittel, Vertrauen in die nächste Landespolitik, so will er sie über den Tisch ziehen, er will nur, daß sie nicht nachfragen und sich selber schlau machen.

    Wie sagte jemand: Soziale Kompetenz ist, wenn sie jemanden so schnell über den Tisch ziehen könne, daß er die Reibungswärme als Nestwärme empfindet.

    Und wenn jemand Rating-Agenturen glaubt, so glaubt er auch der Werbung im Fernsehen zum Haarwuchsmittel, denn jeder Banker hätte wissen müssen, dass AAA für Schrottkredite ein Gefälligkeitsrating ist, und keine Wahrheit.
  •  14-10-2008, 15:39 21543 Antwort zu 21536

    HofmannM:
    Die Kreditvergabe hat erstmal sehr viel mit Vertrauen zu tun. Der Kreditnehmer muss sich den Kredit leisten können. Also keine Wucherzinsen. Dann kann der Kreditgeber auch darauf vertrauen, dass er seine Raten pünklich bezahlt bekommt.
    Es ist ein vertauenvolles Geben und Nehmen. Ist dieses Vertrauen verspielt kommt es zu einem Vertrauensverlust der sich zur Krise ausweiten kann.
    Übrigends ist Vertrauen die Basis für jedes menschlichen Handelns. Sei es in der Wirtschaft, im Fianzellen, im Privatleben. Wird dieses Vertrauen verspielt, wird man in der Zukunft Regeln schaffen, damit so etwas nicht mehr passieren wird.


    Ich les hier mindestens 5 mal das Wort Vertrauen: das erinnert mich stark an diese salbungsvolle Beschwichtigungsrhetorik die jetzt durch die Medien schwappt.. Ausgerechnet diejenigen erwarten Vertrauen, die besch...habe auf Teufel komm raus. Riskante Geschäfte, Auslagerungen aus den Bilanzen, Kunden manipulieren (es wird massig Klagen geben): jetzt jammern sie und nehmen den Steuerzahler in Regress: der bezahlt glech 2 mal für die Spekulationen: oder 3 mal, wenn er seinen Job verliert infolge einer Rezession verliert:. Erste Meldungen gibt es schon (Automobilbranche): zeitversetzt wird das in ein paar Monaten durchschlagen . Und an der Börse wird vorher schon kräftig Kasse gemacht und gezockt: Merkel und Steuerzahler alias Hans Wurst sei Dank- dier halte ihren Allerwertesten dafür hin.

    Soviel zum Vertrauen.


  •  14-10-2008, 20:34 21549 Antwort zu 21538

    Und Sie verlangen vollstes Vertrauen in den "DDR"-Sozialismus à la Gysi und dem La Fontaine = Pisser aus dem Saarland?

    Der "DDR"-Sozialismus ist grandios gescheitert.
  •  14-10-2008, 21:08 21550 Antwort zu 21549

    @ economist

    "Der "DDR"-Sozialismus ist grandios gescheitert."

    Vollkommen richtig. Und nicht nur in der "DDR", sondern überall, wo er praktiziert worden ist, war das Ergebnis IMMER:

    - Armut für alle (bis auf ein paar wenige Bonzen)
    - total verpestete Umwelt
    - Diktatur und Militarismus
    - Unfreiheit und Meinungsunterdrückung
    - Verweigerung von Reisefreiheit der Bürger

    Und deshalb konnten all diese Regime ihre Macht auch nur durch Gewalt aufrecht erhalten.

    Die letzten Versuche, die es hier noch gibt sind Nordkorea und Kuba. Wie es den Menschen dort geht, ist allgemein bekannt. Die anderen, die versuchen, eine kommunistische Diktatur mit der "Marktwirtschaft" zu kombinieren, sind z.B. Russland und China. Was wir da sehen, sind - um nur ein Beispiel zu nennen - hundertfache Todesurteile (China) oder etwa die extremste "Schere zwischen Arm und Reich" (Russland).

    Aber genau diese (wirklich vollkommen) gescheiterten Ideologien werden uns jetzt die Linkspopulisten und Millionäre a la Gysi und La Fontaine als weisse Salbe verkaufen wollen. Und das dumme Volk wird - genau wie vor 80 Jahren - wieder auf diese Demagogen hereinfallen.

  •  15-10-2008, 12:07 21565 Antwort zu 21543

    HofmannM ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 15:40 HofmannM
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    Aufklärung08

    Der Steuerzahler und Staat hat bis dato noch keinen Verlust gehabt. Es haben nur diejenigen Geld verloren, die auf spekulative Anlagen gesetzt haben. Und sollten Ihr Risiko kennen, dass Sie mit Aktien bzw. Aktienfonds eingehen. Es sollte auch jeder das Risiko kennen, wenn er an den Börsen mitspielen will, dass er sein eingesetztes Kapital verlieren kann.
    Diese Krise wird auf den normalen Sparbuchanleger nicht durchschlagen. Dieser kann sein Geld weithin dort belassen. Sie können natürlich auch Ihr Geld abheben und in der vertrauensvollen Linkspartei spenden in der Hoffnung das die ein besseres System haben als das bestehenden. Dies bezweifel ich jedoch sehr stark! Weil das einzige System, was bei denen funktioniert ist das Angst- und Raffgiersystem.
  •  15-10-2008, 12:26 21568 Antwort zu 21565

    HofmannM:
    Aufklärung08

    Der Steuerzahler und Staat hat bis dato noch keinen Verlust gehabt. Es haben nur diejenigen Geld verloren, die auf spekulative Anlagen gesetzt haben. Und sollten Ihr Risiko kennen, dass Sie mit Aktien bzw. Aktienfonds eingehen. Es sollte auch jeder das Risiko kennen, wenn er an den Börsen mitspielen will, dass er sein eingesetztes Kapital verlieren kann.
    Diese Krise wird auf den normalen Sparbuchanleger nicht durchschlagen. Dieser kann sein Geld weithin dort belassen. Sie können natürlich auch Ihr Geld abheben und in der vertrauensvollen Linkspartei spenden in der Hoffnung das die ein besseres System haben als das bestehenden. Dies bezweifel ich jedoch sehr stark! Weil das einzige System, was bei denen funktioniert ist das Angst- und Raffgiersystem.


    Das gegenwärtige Angst und Raffgiersystem ist das des Banken-und AG -Kapitalismus. Das verdrängen Sie
    komplett. IKB etc. mussten von Staatsbanken aufgefangen werden. Wem fehlt das Geld dann wohl? Fragen Sie mal den Kredit-benötigenden Miteltstand. Aber der braucht bald nicht mehr so viel Kredite, weil er weniger oder gar keine Aufräge mehr bekommt infolge der durch die Zocker verursachten Rezession. Weil Banker gezockt haben und Sie und mich jetzt in Regress nehmen. KAPITALISTEN un NEOLIBERALISTEN waren das, nicht irgendwelche Verteter von Parteien, die in DE gar nix zu sagen haben.

    Willkommen in der Realität
  •  15-10-2008, 12:55 21575 Antwort zu 21565

    Jonas ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 19:57 Jonas
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    HofmannM:
    Diese Krise wird auf den normalen Sparbuchanleger nicht durchschlagen.

    Leider doch.
    Sie tut es schon seit Jahren.
    Weil nämlich der Anleger auf dem Sparbuch letztendlich Geld verliert.
    Er bekommt seit Jahren keine Zinsen oberhalb der Inflation mehr.
    Weil niemand sein Geld will.
    Weil neues Geld billiger ist.
    In den USA 2003 von der FED zu 1%.
    Die Krise ist, daß die Finanzmärkte schon lange nicht mehr funktionieren,
    weil die Finanzierung des US-Staatshaushaltes (Krieg im Irak) nicht mit Steuern,
    sondern neuem Geld erfolgt.

    Der ganze Rest,
    dass sich dadurch durch Aufnahme von spottbilligen Krediten ein Profit vergrössern liess, der "Hebel",
    dass diese gehebelten Profite der Finanzbranche um ein Vielfaches über den Profiten der Realwirtschaft lagen,
    dass damit die Einkommen der Investmentbanker um ein dutzendfaches über den Einkommen der Arbeiter lagen,
    dass mit ehrlicher Arbeit kein Geld mehr zu verdienen war, sondern nur mit Zockerspielchen an der Börse,
    das war alles bereits eine Folge des Problems,
    und das alles traf die Bevölkerung schon seit Jahren.

    Sie wusste, dass etwas falsch war.

    Sie wusste, dass der Investmentbanker keine Werte schafft,
    und empfanden es zu Recht als ungerecht, wenn er für seine
    Zockerspielchen fürstlich entlohnt wurde, aber der Arbeiter
    von seinem Lohn nicht mehr leben konnte.

    Und sie ärgerte sich, wenn die Zinsen des Sparbuchs nach
    Abzug der Steuern zu einem Wertverlust des Kontos führten,
    wobei Banken Milliardengewinne einfuhren.

    Der Steuerzahler hat schon seinen Verlust gehabt, er hat die Bankenkrise
    schon bezahlt, nämlich in den Jahren vor der Krise.

    Leider sieht es danach aus, als ob es nach der Krise genau so weitergeht.
    Man hat ja eine gute Melkkuh gefunden.
    Der Arbeiter erwirtschaftet ja dem Ackermann sein Geld, und keiner steht auf.
  •  15-10-2008, 14:16 21578 Antwort zu 21565

    Gallikus ist nicht online. Letztmals aktiv: 02-12-2008, 20:34 Gallikus
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 20-11-2007 Beiträge 168
    Mir scheint, für Manchen ist das gesamte Leben auf die "Tags" Finanzfuzzi und Abzocke beschränkt. Wie lange sollte man diese Begriffe, seit Jahren im Forum ausgelutscht, eingentlich noch aufgreifen? Die in der SBZ gebliebenen Nostalgiker wird man nicht vom Irrweg abbringen können. Das DLF-Interview mit dem BP-Kandidaten heute um 6:50 Uhr war ausgesprochen lustig. Ich bezweifele seither, dass es im Osten je zu einem Aufschwung über kommen kann, der über das abzocken (!) der Subventionen hinausgeht. Weitere Begriffe des Wirtschaftslebens scheinen dort nur beschränkt verbreitet zu sein.

    Apropos Beschränkung: Anleger aller Coleur rufen angesichts drohender Verluste nach dem Staat. Ich habe noch von keinem gehört, der seine exorbitanten Anlageerträge freiwillig mit dem Staat teilen will. Auch kenne ich keinen, der einen Anlageberater für gute Anlagestrategien gelobt hätte.
  •  15-10-2008, 14:41 21582 Antwort zu 21550