Der Konzern ist in einem lukrativen Markt tätig, sein Vorstandsvositzender expandiert zielstrebig im Ausland (Russland, England) und die Renditen sind insgesamt sehr gut.
Gerade in ökonomisch "unsicheren Zeiten" müssten Versorgungsunternehmen wie RWE und Eon permanent in ihren Kursen steigen.
Aber die Aktie von RWE ist eher etwas antizyklisch - Eon ist im börsenwert besser positioniert.
Woran liegt dies Ihrer Meinung?
a) Verändert sich die Aktienstruktur elementar? Verkaufen soviele Kommunen ihre "Eiserne Reserve" - die RWE-Aktie vielleicht gleichzeitig?
b) Man vertraut dem Management nicht - obwohl es erst seit Herbst 2007 in Amt und Würden ist?
c) RWE muss die meisten Immissionszertifikate - wg. Kohlekraftwerken in Deutschland kaufen - dies hat der Markt bei der zukünftigen Entwicklung schon eingepreist. Alternativenergiegewinnung - Müll-, Biomasse, Wind-, Wasser-, Gas- und Atomerzeugung wird nicht zielstrebig genug betrieben. Damit wäre RWE in einigen Jahren in der Zwickmühle.
d) Die Außendarstellung von RWE ist einfach nicht so professionell wie bei Eon - damit traut man dem Marktführer in Deutschland einfach mehr zu. Investoren konzentrieren sich auf Eon und nicht auf RWE.
e) Diese Kursverluste sind lediglich eine Tageserscheinung - in den nächsten 3 Monaten steigt der Kurs wieder überdimensional.
f) Ich habe eine andere Erklärung, und zwar ....
g) Keine Ahnung.
Lieber3103