HelgeHa:
Eine kostensenkende Massnahme sehe ich darin nicht. Solange die Pharma-Industrie hier preislich
machen kann, was sie will, wird dieser wesentliche Kostenbereich 'Medikamente' eher zu Preissteigerungen
führen.
Es muss etwas faul sein, wenn hier Medikamente im Vergleich zu westeuropäischen Nachbarländern
30 und mehr % teurer sind.
Doch es ist kostensenkend. Für die Firmen. Unterschwellig und unter dem Deckmantel der "Initiative neue soziale Marktwirtschaft" versucht dieser Herr Merz die Kosten für Gesundheit allein den Arbeitnehmern aufzubürden. Mit dem Abschied von der 50%igen Finanzierung der Kassenbeiträge wurde eh schon die Kostenbremse gelöst. Die Pharmakonzerne schlagen nun richtig zu. Nun soll dem System gar der Rest gegeben werden. Die von den Firmen eingesparten Mittel würden natürlich direkt an die Aktionäre fließen. Die Mär von dem dann höheren Lohn glaubt dem Menschen ja sowieso keiner.
Wie ernst die Politik es meint, siehtr man schon daran, wie sich die Politiker damit quälen, die Kosten für die Nachbehandlung von Schöheits-Op nicht mehr den Kassen aufzubürden. Warum fängt man nicht erstmal damit an? Nein hier sind die Kassen wieder gut genug.
HelgeHa:
Niemand zeigt den Pharma-Konzernen Schranken auf, niemand setzt sich dafür
ein, dass nicht mehr gebrauchte Medikamente nicht einfach entsorgt werden, sondern bis zur Haltbarkeits-
grenze verabreicht werden oder zurückgegeben werden. Eine Praxis, die in anderen Ländern Standart
ist.
HH
Kein Frosch legt seinen Teich trocken! Schauen sie mal, wo ein großer Teil der Bundestagsabgeordneten im Aufsichtsrat sitzt oder Beratertätigkeiten hat. Die Lobbyverbände leisten zudem saubere Arbeit. Eben korruptes Deutschland.
Übrigens wer bezahlt denn die Gesundheit der Beamten???? Ich denke doch der Steuerzahler. Dort müßte man eher mal ansetzen. Wäre steuernsparend!