Tabelle: Die Top-100 Auslandsökonomen (Lebenswerk)

Letzter Beitrag 15-05-2008, 0:24 von Wu-Fu. 1 Antworten.
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  •  06-05-2008, 14:47 17053

    Tabelle: Die Top-100 Auslandsökonomen (Lebenswerk)



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  •  15-05-2008, 0:24 17406 Antwort zu 17053

    Wu-Fu ist online. Letztmals aktiv: 24-07-2008, 21:46 Wu-Fu
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 05-03-2008 Beiträge 176
    Ja der Artikel sagt es doch deutlich was die Anreize für Forscher sind:

    - forschen und nicht "unterrichten"
    - viel herrausfordernde Interaktion mit anderen Wissensträgern
    - keine Zeit für Projektanträge verplempern

    Ja, was soll man dazu noch groß sagen? Ist doch klar verständlich oder nicht...

    Ich denke, dass es nix Schlimmes ist, wenn deutsche Forscher in anderen Ländern tätig sind. Und insbesondere, wenn es sehr förderlich für deren eigene Fortentwicklung ist. Aber ich denke, dass es vielleicht ein halbes Dutzend (von den 250 Hochschulen) in Deutschland gibt, die "irgendwann" mal (vielleicht) in der Wirtschaftsforschung mit den anglo-amerikanischen Hochschulen mithalten können. Konkret würde ich mal auf folgende tippen: Mannheim, und eventuell HU Berlin und Köln (über andere potentielle Hochschulen will ich mich nicht äußern; Und ich weiß es auch nicht was die wirklich wollen). Es kommt nunmal darauf an, welche Hochschulen sich klar positionieren und auch ein klares backup mit eindeutigen finanziellen commitments ihrer Landesregierung erhalten. (In diesem Zusammenhang, halte ich nur bedingt etwas von BMBF und DFG-Leckerlis, weil das nur kurzfristige Naschereien sind, die viel Verwaltungsmüll erfordern; Es ist schlicht Aufgabe der Bundesländer sich um ihre Hochschulen zu kümmern und mit denen einen langfristigen Plan zu entwickeln)

    Man muss sich eventuell auch von der Vorstellung lösen, dass ein sehr guter Forscher unbedint auf Teufel komm raus einen "Lehrstuhl" (im Sinne von Massenbetriebs-Vorlesungen abstottern) verpasst kriegen muss nur weil man diesen dann auch eine schmackhafte Besoldungsgruppe zuweisen kann. Man muss sich vielleicht auch mal fragen, was ein "Professor" denn eigentlich sein soll. Reicht es nicht aus, wenn ein "Professor" hauptsächlich forscht und ab und zu dabei einen neuen "Forscher" ausbildet?

    Aber naja die deutschen Unis die sich etablieren "wollen", werden das schon schaukeln. Wo ein Wille ist, ist auch Weg. Aber bis auch ausländische Spitzenforscher im Bereich der Wirtschaftswissenschaften sich für die eine oder andere deutsche Unis zu interessieren wird es noch ein sehr sehr sehr sehr sehr ... langer langer langer ... Weg. Aber es wird sich sicher lohnen...