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Die Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel werfen ein schlechtes Licht auf den Betreiber Vattenfall. Soll er die Lizenz entzogen bekommen?
Die Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel werfen ein schlechtes Licht auf den Betreiber Vattenfall. Soll er die Lizenz entzogen bekommen?
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Letzter Beitrag 08-02-2008, 15:21 von economist. 150 Antworten.
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17-07-2007, 11:10 |
"Tja, AKWs laufen durch, und produzieren Nachts Strom, den man nicht braucht."
Sie wissen sehr Viel von ganz Wenig. Da im Netz immer ein totaler Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage zur Frequenzstabilisierung notwendig ist, der nachfragegesteuert stattfindet, ist Ihre Behauptung technisch und ökonomisch gesehen Unfug. Was die Pumpspeicherkraftwerke betrifft, so dienen die der Netzstabilisierung und der Gewährleistung der Ausfallsicherheit und der Abdeckung kurzfristigen Spitzenbedarfs.
"Das verschweigen Sie natürlich, es passt nicht in ihre Weltanschauung, weils den Kosten/Nutzenfaktor des AKW drastisch reduziert."
Ich halte das wie Kopper: "Peanuts" (geringe Summen wie z.B. Handwerkerrechnungen) interessieren nicht. Und Wikipedia ist prinzipiell nicht zitierfähig, da nicht "gereviewt".
Was die Unterstellung einer ideologischen Weltanschauung betrifft, so weise ich Sie darauf hin, daß Wissenschaft ideologiefrei ist, sonst wäre sie keine Wissenschaft.
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17-07-2007, 11:36 |
economist: summerset:"0,56 Cent machte 2005 das EEG am Strompreis (Angabe nach VDEW/VDW aus, bei einem Gesamtpreis von knap 19 Cent /Kilowattstunde
Sowas kommt natürlich raus, wenn man nicht gelernt hat korrekt zu Bilanzieren, also Kostenarten miteinader vermengt.
Summerset zeigt auf, daß von dem durchschnittlichen Preis, den Privtahaushalte für Strom zahlen müssen, nämlich 19ct, nur 0.56ct aufgewendet werden müssen, um das EEG zu finanzieren, also nicht mal 3% Aufschlag. Die Zahl selbst finde ich zwar nicht, aber es gibt viele Zahlen zum EEG: http://www.vdn-berlin.de/eeg.asp
Interessant ist das Urteil zum Kohlepfennig http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlepfennig was eigentlich Auswirkungen auf das EEG haben sollte.
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17-07-2007, 12:17 |
economist:daß Wissenschaft ideologiefrei ist, sonst wäre sie keine Wissenschaft.
Und Sie sind wie Sie hier öffentlich mehrmals zeigten kein Wissenschaftler, sondern ein Ideologe, der nur so tut.
Jemand der mit solchen Sätzen kommt "Wikipedia ist prinzipiell nicht zitierfähig" sagt ganz laut: "Komm mir nicht mit Fakten, meine Theorie ist fertig.". Lächerlicher economist. Kindergartenniveau.
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17-07-2007, 13:46 |
"Und Sie sind wie Sie hier öffentlich mehrmals zeigten kein Wissenschaftler, sondern ein Ideologe, der nur so tut."
Sie haben da ein grundsätzliches Problem, wie jeder Ideologe oder Theologe, der Glaubenssätze verbreitet: Sie können das, was (von mir und anderen) wissenschaftlich geprüft präsentiert wird, nicht widerlegen. Wie wissenschaftliche Thesen zu widerlegen sind, ist genau festgelegt, mit obigem Satz geben Sie sich der Lächerlichkeit preis.
"Jemand der mit solchen Sätzen kommt "Wikipedia ist prinzipiell nicht zitierfähig" sagt ganz laut: "Komm mir nicht mit Fakten, meine Theorie ist fertig.". Lächerlicher economist. Kindergartenniveau."
Da jedermann in dem Lexikon ungeprüft jedweden Unfug schreiben kann, ist Wikipedia prinzipiell nicht wissenschaftstauglich. Für Lieschen Müller mag das reichen, was da steht, wer ernsthaft Wissenschaft betreiben will, sollte die Finger davon lassen und andere Quellen suchen und benennen.
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17-07-2007, 14:10 |
economist:Sie können das, was (von mir und anderen) wissenschaftlich geprüft präsentiert wird, nicht widerlegen.
Es ist bereits widerlegt worden, mehrfach, in diesem Forum. Sie sind der Einzige, der sich weigert, es zur Kenntnis zu nehmen.
economist:Da jedermann in dem Lexikon ungeprüft jedweden Unfug schreiben kann
Dadurch unterscheidet es sich nicht von anderen wissenschaftlichen Abhandlungen. Unfug ist in denen statistisch wohl sogra häufiger vertreten, als in Enzyklopädien.
economist:andere Quellen suchen und benennen.
Dazu enthält Wikipedia wie jedes wissenschaftstaugliche Werk netterweise Quellenverweise. Sie müssten ihnen nur folgen, falls sie Zweifel haben.
Da Sie aber bereits durch die Zusammenfassung im Wikipedia Artikel Angst bekommen, daß die Quellen Ihre Ideologie nicht stützen, kann ich mir schon vorstellen, warum sie die Quellen ignorieren. Die Psychologie sagt uns, wie schwer es bei mangelndem Selbstbewusstsein ist, eigene Fehler zuzugeben, und Ihre Idologie verhindert es, nach Wahrheit überhaupt erst zu suchen.
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17-07-2007, 14:13 |
"Summerset zeigt auf, daß von dem durchschnittlichen Preis, den Privtahaushalte für Strom zahlen müssen, nämlich 19ct, nur 0.56ct aufgewendet werden müssen, um das EEG zu finanzieren, also nicht mal 3% Aufschlag."
Ihr Satz zeigt, daß Sie von Betriebswirtschaft (korrekte verursachungsgerechte Bilanzierung), Volkswirtschaft und der Umweltökonomie keine Ahnung haben.
Die EEG-Stromrechnung = Subventionen für ein nicht marktfähiges Produkt zahlt nicht nur derjenige, der Strom verbraucht, sondern alle Verbraucher von deutschen Gütern. In ner Klausur gäbs für die Berechnung von summerset Null Punkte.
"Interessant ist das Urteil zum Kohlepfennig http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlepfennig was eigentlich Auswirkungen auf das EEG haben sollte.2
Das Problem mit Klagen gegen das EEG ist der geringe Streitwert für den Einzelnen. Außerdem braucht man unabhängige Gutachter, die unbedarften Juristen klar machen können, daß die Subventionierung von Windstrom ökologisch und ökonomisch Unfug ist.
Bei den Abwassergebühren haben Richter um 12% höhere Preise zugelassen, als sich rechnerisch für die tatsächliche Regenwasserentsorgung für Einzelhaushalte ergeben. Juristen sind halt keine Ökonomen, denn sonst wüßten die, daß die Berechnungsmethode gerade die subventioniert, die die größten Verursacher von Öberflächenversiegelung sind.
"Die Zahl selbst finde ich zwar nicht, aber es gibt viele Zahlen zum EEG: http://www.vdn-berlin.de/eeg.asp "
Es gibt nur eine, die relevant ist:
Für effektiv 3000 MW-Nennleistung wurden in D 20 Milliarden € investiert und der Verbraucher wird gezwungen diese energiiewirtschaftlich- und umweltpolitisch unsinnige Investition zu subventionieren, obwohl es billigere (Faktor 10 bis 20) und effektivere Möglichkeiten zur CO2-Emmisionsreduktion gibt.
Interessant ist natürlich auch die:
Die Investition in 5000 Offshore-Gigantwindmühlen führt zu einem jährlichen Mehrausstoß von 30 Millionen CO2 gegenüber dem Referenzszenario (Ohne AKW-Strom) und zu Mehrkosten von mindestens 6 Millirden € jährlich. Bei Gesamtkosten für die Stromerzeugung von 20 Milliarden € sind das wahrscheinlich in Ihren Augen "Peanuts"?
Dümmer gehts nimmer!
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18-07-2007, 11:26 |
economist:Subventionen für ein nicht marktfähiges Produkt zahlt nicht nur derjenige, der Strom verbraucht, sondern alle Verbraucher von deutschen Gütern.
Da wir ein Exportland sind auch viele Ausländer. Ach economist, selbst wenn wir nicht nur den in Privathaushalten verbrauchten Strom nehmen, sondern den Industriestrom hinzu, ist der Aufschlag, den das EEG bewirkt, gering im Vergleich zu den anderen Stromkosten (Gestehung, Netzentgelt, Steuer, Kohlesubvention, Atomsubvention, Gewinne). Das hat summerset ausreichend dokumentiert.
economist:Für effektiv 3000 MW-Nennleistung wurden in D 20 Milliarden € investiert
Cool, so wenig? Da sind ja schon die Windkraftwerksfirmen, die dadurch entstanden sind, mehr wert, wie man am Verkauf von RePower (an Fankreichs Atomkonzern) sehen kann. Das war also eine Investition, die sich zu 100% lohnte. Toll.
economist:Die Investition in 5000 Offshore-Gigantwindmühlen führt zu einem jährlichen Mehrausstoß von 30 Millionen CO2
Natürlich nicht. Doch Sie haben ihre Rechnung inzwischen oft genug genannt: Nur wenn die 6 Mrd EUR in Nachrüstung von Kohlekraftwerken gesteckt werden. Was kein Mensch tun würde, wie sie selber wissen lohnt Windkraft derzeit nur durch Subvention. Ich hab Sie übrigens ncht jammern hören, als AKWs subventioniert wurden.
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18-07-2007, 15:36 |
"ist der Aufschlag, den das EEG bewirkt, gering im Vergleich zu den anderen Stromkosten (Gestehung, Netzentgelt, Steuer, Kohlesubvention, Atomsubvention, Gewinne)."
Im Gegensatz zu den anderen Kostenanteilen ist der EEG-Anteil ökologisch und ökonomisch überflüssig und sogar klimaschädlich, von den Arbeitsplatzverlusten mal abgesehen. Es kommt nicht darauf an, daß etwas gering ist (im Vergleich zu nicht Vergleichbarem), sondern obs nützlich ist. BTW: Atomstrom wird im Gegensatz zum sog. "Ökostrom" nicht subventioniert.
"Ich hab Sie übrigens ncht jammern hören, als AKWs subventioniert wurden."
Der Betrieb von AKW ist m.W. nie subventioniert worden. Wozu auch, wenn der Strom da billiger produziert werden konnte als mit Kohle oder Öl (Ölkrise ab Mitte der Siebziger).
"Nur wenn die 6 Mrd EUR in Nachrüstung von Kohlekraftwerken gesteckt werden." Nachrüstung? Wer spricht Nachrüstung". Übrigens geht es um 67 Milliarden + X, die falsch investiert werden sollen.
Das Sondergutachten des Umweltrates weist aus, daß selbst Biosprit etc., hochgepriesen von Lobbyisten und der EU, Quatsch ist und die Verstromung (Verbrennung, kein Biogas) von Biorestmasse und Nutzung zur Wärmeerzeugung die Methode der Wahl ist.
Wo Öko draufgeschrieben (von Lobbyisten auf der Jagd nach unauffälligen Subventionen) wird ist garantiert Öko nicht drin.
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18-07-2007, 15:43 |
"Es ist bereits widerlegt worden, mehrfach, in diesem Forum."
Unsubstantiierte Behauptung.
"Unfug ist in denen statistisch wohl sogra häufiger vertreten, als in Enzyklopädien."
Ich frag mich, wozu man sich als Reviewer die Mühe macht genau das zu verhindern und wozu Verlage überhaupt Reviewer beauftragen, wenn Hinz und Kunz weniger Fehler macht, als wissenschaftlich höchstqualifizierte Leute?
"nach Wahrheit überhaupt erst zu suchen."
Bestimmt nicht über Wikipedia, wo meist der Autor und die Co-Autoren nicht bekannt ist. Wikipedia ist graue Literatur. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
"Die Psychologie sagt uns,"
Ist das ne Wissenschaft?
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19-07-2007, 8:45 |
@economist.
Ich wüde nicht bei Ihnen durchfallen, weil ich mich vorher entschieden hätte bei seriösen
Dozenten mit Weitblick, Selbstkritik und umfänglicher Bildung zu studieren.
"Atomkraft wird nicht subventioniert"
Falsch, was beweist wie kurzsichtig sie sind, ideologisch verbrämt und letztlich unseriös
in Ihrer Darstellung. Auf die Schnelle ein paar Anmerkungen, ausführlicher(ein letztes mal
zu diesem Thema) am WE). Man kann ja den Unsinn den sie schreiben so nicht stehen lassen.
Uran ist z.B. ebenso von der Steuer befreit wie etwa die Rückstellungen für Atommüll,
und weil Atommeiler nicht versicherbar sind, entfällt die Haftpflichtversicherung.
Wenn man die verschiedenen Privilegien zusammennimmt, ist Atomstrom sogar teurer als Solarstrom
aus Photovoltaik-Anlagen. Das Schweizer Prognos-Institut ermittelte einen Preis von zwei Euro pro
Kilowattstunde Atomstrom.
Allein damit können sie sich Ihre Märchen vom "günstigen Atomstrom , der nicht subventuioniert wird"
begraben.
Da sie bewusst in der Präsensform schreiben (...wird..) wollen sie mal wieder mit einem billigen Rhethorischen
Trick verheimlichen, das die Atomenergie SEHR wohl auch DIREKTE staatliche Unterstützung bekommen hat.
Genaue Angaben sind zwar schwierig zu finden aber im Netz finden sich am häufigsten Zahlen von 30 Mrd bis 100 Mrd
auf D bezogen weltweit in die Billionen gehend.
Aber bleiben wir mal in D.
Und das geld wurde zu einem beachtlichen Teil gezahlt, OHNE das ein einziges kw Strom "geflossen" war.
Da lob ich doch den Windstrom, den gibt es nur für konkrete Einsspesung.
Dann noch zu Ihren Zahlen: ..3000 MW efektive Nennleistung für "20 Mrd Eur...die einzig relevante Zahl
Ihre Meinung nach.
Sowietz ic wiess gibte ses de auf Windenrge bezogen keine effektive Nennleistung . Es gibt nur Nennleistung auf
der einen Seite (was die Anlage theoretisch leisten könnte) und die tatsächlich produzierte bzw. Strommenge auf
der anderen.
Und für die "30 Mrd Subvention zu den 30000 MW" hätte ich gerne die Quelle.
Und: der EON -Konzern hat 8,3 Mrd Gewinn vor Steuern erwitschaftet, erwähn ich nur
weil sie es offenbar nicht finden können.
Und: nein, EON hat nicht gesagt, wie hoch der Anteil des Atomstroms dabei ist,.
Aber sie werden mir jetzt wohl nicht weissmachen wollen,
der sei marginal. Das passt nämlich nicht zu Ihrer Gesamtargumentation.
(Wundern tät mich das allerdings auch nicht)
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19-07-2007, 16:29 |
""Atomkraft wird nicht subventioniert"
Falsch,"
"Uran ist z.B. ebenso von der Steuer befreit wie etwa die Rückstellungen für Atommüll,"
Keine Steuern auf ein Wirtschaftsgut zu erheben ist keine Subvention. Steuermittel für die Verwendung bestimmter Güter oder die Anwendung einer Technologie zu verwenden ist Subventionierung. Gleiches gilt, wenn Leute gezwungen werden ein bestimmtes Gut, hier Strom, zu überhöhten Preisen zu kaufen.
Die Nichterhebung von Steuern auf Rückstellungen ist m.E. verfassungsrechtlich geboten, denn es sind Aufwendungen (für zukünftige zweckbestimmte Verwendung) und keine Gewinne.
"Das Schweizer Prognos-Institut ermittelte einen Preis von zwei Euro pro
Kilowattstunde Atomstrom. "
Die haben vor Jahren auch behauptet, daß für Offshore-Windstrom aus der Nordsee die Subventionierung über das EEG bzw. Einspeisegesetz gesenkt werden könne und im Jahre 2010 der Strom dort billiger als mit einem GuD-Kraftwerk produziert werden könne. Nun fordern die Subventionsempfänger 14 Cent pro kWh. Die nimmt doch keiner, der BWL studiert hat, ernst.
"Genaue Angaben sind zwar schwierig zu finden"
Die brauchen Sie aber. Stehen in den Bilanzen der Firmen. Ist allerdings ziemlich mühselig die zu finden, da nicht jeder Bilanzen erstellen und lesen kann. Steuerberater, BWLer etc. müssen das können, gehört zu deren Handwerkszeug.
"aber im Netz finden sich am häufigsten Zahlen von 30 Mrd bis 100 Mrd
auf D bezogen"
Könnten es auch 10 Mrd. sein oder Nix? Was soll das: Was Genaues weiß ich nicht, aber es ist kräftig subventioniert worden. --------->>
" Ich wüde nicht bei Ihnen durchfallen, weil ich mich vorher entschieden hätte bei seriösen
Dozenten mit Weitblick, Selbstkritik und umfänglicher Bildung zu studieren." ----->
Mit solch einer Argumentation rasseln Sie bei jedem durch, nur nicht bei dem, der ohne Prüfung Einsen verteilt haben soll.
"Sowietz ic wiess gibte ses de auf Windenrge bezogen keine effektive Nennleistung ."
Selbstverständlich gibt es die: Nennleistung mal 8760(8766 mit Schaltjahr) dividiert durch erzeugte Energie. Ist allerdings keine Konstante, sondern variabel (von Standort und Witterung etc.) abhängig. BTW: Als Wissenschaftler steht mir das Recht zu, etwas selbst zu benennen. :-;
"Und: der EON -Konzern hat 8,3 Mrd Gewinn vor Steuern erwitschaftet, erwähn ich nur
weil sie es offenbar nicht finden können. "
Ja und? Kann man in deren veröffentlichter Bilanz nachlesen (finde ich garantiert in der HWWI-Biliothek). Übrigens auch, wie die das gemacht haben. Und wenn was was von BWL versteht, kann man auch noch in gewissen Grenzen zurückrechnen, in welchen Sparten was verdient wurde.
"Aber sie werden mir jetzt wohl nicht weissmachen wollen,
der sei marginal."
Ob das so ist, müßte ich wissen, wie hoch die Gesamt- und Eigenkapitalrenditen sind. Aktionäre schauen erst mal auf die Eigenkapitalrendite, wenn sie schlau sind, dann auf die Gesamtkapitalrendite und den Quotienten aus realem Wert und Börsenwert. Sehr viel kann plötzlich ganz wenig sein. Z.B. Repower, wenn das EEG gestrichen würde und keine Subventionen aus den Taschen der Verbraucher in die der Windmüller, Banken (verdienen prächtig an den Subventionen) und Mühlenbauer fließen würden.
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20-07-2007, 14:01 |
@economist
"Keine Steuern auf ein Wirtschaftsgut zu erheben ist keine Subvention."
Das der eine für die Mittel zur Produktion keine Steuen zahlt, der ander aber doch soll also keine Form der Subvention für Ersteren sein?
Es gibt keine feststehende Definition von Subvention und ich finde es durchaus sinnvoll bei der Wortbedeutung des lateinischen Subvenire = zur Hilfe kommen anzusetzen. Demnach ist dann auch die Einspeisvergütung eine Subvention und mit dieser Ausgangsbasis habe auch ich kein Problem.
Es ist in der Volkswirtschaft anerkannt, Steuermäßigung oder Steuerbefreiung als eine Form der Subvention zu betrachten. Macht ja auch Sinn und ist erst mal wertfrei.
"Die Nichterhebung von Steuern auf Rückstellungen ist m.E. verfassungsrechtlich geboten, denn es sind Aufwendungen (für zukünftige zweckbestimmte Verwendung) und keine Gewinne. "
Aber nicht die Zinsen auf die Rückstellungen, die sind Einnahmen und müssten entsprechend versteuert werden. Bei 35 Mrd Rückstellungen der Atomindustrie kommt da auch schön was zusammen.
"Steuermittel für die Verwendung bestimmter Güter oder die Anwendung einer Technologie zu verwenden ist Subventionierung. Gleiches gilt, wenn Leute gezwungen werden ein bestimmtes Gut, hier Strom, zu überhöhten Preisen zu kaufen."
Mit diesen 2 Sätzen kann ich leben.
""Das Schweizer Prognos-Institut...."" "Die haben vor Jahren auch behauptet, daß für Offshore-Windstrom aus der Nordsee die Subventionierung über das EEG bzw. Einspeisegesetz gesenkt werden könne und im Jahre 2010 der Strom dort billiger als mit einem GuD-Kraftwerk produziert werden könne. Nun fordern die Subventionsempfänger 14 Cent pro kWh. Die nimmt doch keiner, der BWL studiert hat, ernst. "
14 Cent/kwh werden die nicht kriegen, im Gegenteil die Einspeisevergütung sinkt um 2% pro Jahr.
Weisen sie mir ansatzweise nach, das das Prognos Institut mit seiner Berchnung für eine angemsseen versicherung falsch liegt.
Können sie nicht. Als bleibts dabei. Das Risko in Md-höhe wird auf den Bürger abgewälzt.
"Genaue Angaben......" brauchen Sie aber. Stehen in den Bilanzen der Firmen. Ist allerdings ziemlich mühselig die zu finden, da nicht jeder Bilanzen erstellen und lesen kann. Steuerberater, BWLer etc. müssen das können, gehört zu deren Handwerkszeug. "
Ja dann auf gehts economist, dann müsste sie sich ja berufen fühlen auf der Atomseite Butter bei die Fische zu legen
ud nicht nur bei den EE hin und herzurechnen. Das ist NICHT wissenschfatlich.
Fange sie in den 50 er Jahre an. Da gings ja bekannermassen los.
"Könnten es auch 10 Mrd. sein oder Nix? Was soll das: Was Genaues weiß ich nicht, aber es ist kräftig subventioniert worden. "
Bringen sie mal die Quelle zu den angeblich 20 Mrd Euro für 3000 MW Nennleistung (effektiv oder sonstwas)
"Mit solch einer Argumentation rasseln Sie bei jedem durch, nur nicht bei dem, der ohne Prüfung Einsen verteilt haben soll."
Geben sie zu, den kennen sie gut:-P
" Als Wissenschaftler steht mir das Recht zu, etwas selbst zu benennen. :-; "
Dann habe ich als Forumsteilnehmer dann noch viel mehr Rechte:-P
"Ja und? Kann man in deren veröffentlichter Bilanz nachlesen (finde ich garantiert in der HWWI-Biliothek). Übrigens auch, wie die das gemacht haben. Und wenn was was von BWL versteht, kann man auch noch in gewissen Grenzen zurückrechnen, in welchen Sparten was verdient wurde."
Die im Internet stehende Bianz von EON habe ich. Da wird bei Strom nicht nach Erzeugungsart unterschieden.
Ich habe eine andere mehrseitige Quelle auf der Web-Sseite gefunden, da steht was drinn. wede ich mir nochmal anschuen, wird aber auch nur Annäherungen geben.
Wie schön, das die Kosten für den Winstrom so klar auszurechne sind :-P
"...Banke(verdienen prächtig an den Subventionen) ..."
Sicher, da tun sie aber immer, wenn viel über deren Konten fließt. So auch bei den Rückstellungen der Atomnergie, die zinsbringend angelegt werden.
" ...aus den Taschen der Verbraucher in die der Windmüller, ... und Mühlenbauer fließen..."
Ein Atommanager ist bestimmt notleidend... . Das war aber nicht der Grund warum Klaus Traube aus der Branche ausgestiegen ist.
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22-07-2007, 12:36 |
"Und für die "30 Mrd Subvention zu den 30000 MW" hätte ich gerne die Quelle."
Wo habe ich diese Relation hergestellt?
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22-07-2007, 13:24 |
"Das der eine für die Mittel zur Produktion keine Steuen zahlt, der ander aber doch soll also keine Form der Subvention für Ersteren sein?
Ist keine. Wäre es nur dann, wenn der eine für Uran (zur Stromproduktion) Steuern zahlen müßte und der andere nicht.
"Es gibt keine feststehende Definition von Subvention"
Die gibt es (ökonomisch) schon:
Wenn per Gesetz aus dem einen Topf (z.B. Steuersäckel oder Privatvermögen, -einkommen) Gelder an einen Produzenten (oder Dienstleister) fließen, um dessen überteuertes Gut "marktfähig" zu machen.
"Es ist in der Volkswirtschaft anerkannt, Steuermäßigung oder Steuerbefreiung als eine Form der Subvention zu betrachten."
Steuern sind in der Wirtschaft Durchlaufposten. Sie werden wohl kaum einen Ökonomen finden, der das nicht weiß.
"Aber nicht die Zinsen auf die Rückstellungen, die sind Einnahmen und müssten entsprechend versteuert werden. Bei 35 Mrd Rückstellungen der Atomindustrie kommt da auch schön was zusammen."
Dies zeigt, daß Sie von ökonomischen Zusammenhängen und der Bildung und Bilanzierung von Rücklagen keine Ahnung haben. Die Zinsen werden natürlich thesauriert, um den Wert der Rücklagen zumindest zu erhalten, wenn nicht zu erhöhen, oder ganz genau gesagt, um im prognostizierten Zeitpunkt genau die notwendigen Mittel zur Verfügung zu haben. Sie denken irgendwie, so deucht es mir, wie ein "Kneipier", der die Tageseinnahmen mit Gewinn verwechselt.
"14 Cent/kwh werden die nicht kriegen, im Gegenteil die Einspeisevergütung sinkt um 2% pro Jahr. "
Sie sind nicht up-to-date. Für die jetzigen 9,1 Cent7kWh baut niemand in der Nordsee auch nur einen kommerziellen Windpark. Gabriel hat übrigens schon die Erhöhung zugesagt und die Kabel müssen auch nicht mehr die Windmühlenbetreiber bezahlen und warten etc. .
"Weisen sie mir ansatzweise nach, das das Prognos Institut mit seiner Berchnung für eine angemsseen versicherung falsch liegt."
Dazu müßte ich erst einmal die von Ihnen benannte Studie kennen. Kenn ich aber nicht, da Sie sie bisher nicht genannt haben.
"Ja dann auf gehts economist, dann müsste sie sich ja berufen fühlen auf der Atomseite Butter bei die Fische zu legen "
Haben Sie schon mal den Begriff "Negativbeweis" gehört? Ich soll also beweisen, daß der Bau, Betrieb ... von AKW nicht subventioniert wurde? Geht nicht. Sie sind der "Ankläger" und sie müssen beweisen. Wo Sie die Zahlen finden können, wenn es die gibt, habe ich Ihnen geschrieben.
"Bringen sie mal die Quelle zu den angeblich 20 Mrd Euro für 3000 MW Nennleistung (effektiv oder sonstwas) "
Statistisches Bundesamt. Man muß die entsprechenden Zahlen dann nur noch aus den Statistiken generieren. Können Sie aber wohl nicht.
"Geben sie zu, den kennen sie gut:-P "
ROFL
"So auch bei den Rückstellungen der Atomnergie, die zinsbringend angelegt werden."
Zeigt wiederum, daß Sie von der Materie keine Ahnung haben. Rückstellungen müssen mündelsicher sein.
"Das war aber nicht der Grund warum Klaus Traube aus der Branche ausgestiegen ist."
Hatte wohl was mit der RAF und dem Verfassungsschutz zu tun.
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22-07-2007, 18:26 |
@economist:
Ok, Vertipper von mir:
Es hätte heissen müssen "20" Mrd und "3000 MW".
Jetzt wieder im Bilde?
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22-07-2007, 21:39 |
""Das der eine für die Mittel zur Produktion keine Steuen zahlt, der ander aber doch soll also keine Form der Subvention für Ersteren sein? ""
"Ist keine. Wäre es nur dann, wenn der eine für Uran (zur Stromproduktion) Steuern zahlen müßte und der andere nicht. "
Sie haben es nicht so mit Logik, ist mir schon aufgefallen. ÖL und Gas wurden bis 2006 besteuert. Uran und Kohle nicht.
Alle Stoffe dienen zur Energiegewinnung. Wo sind die Gründe für die Nichtbesteurung des Urans?
"Die gibt es (ökonomisch) schon:
Wenn per Gesetz aus dem einen Topf (z.B. Steuersäckel oder Privatvermögen, -einkommen) Gelder an einen Produzenten (oder Dienstleister) fließen, um dessen überteuertes Gut "marktfähig" zu machen. "
Sehr wissenschaftlich, aber pfeiff rauf.
"Es ist in der Volkswirtschaft anerkannt, Steuermäßigung oder Steuerbefreiung als eine Form der Subvention zu betrachten."
"Steuern sind in der Wirtschaft Durchlaufposten. Sie werden wohl kaum einen Ökonomen finden, der das nicht weiß."
Wenn interssiert das? Wenn die Atomindustrie, die Zinsen bzw. Rückstellunge für Kostensenkung benutzt oder für Firmenkäufe, wie sie das offensichtlich tut- hat sie dadurch einen Wetbewerbsvorteil gegenüber anderen, die ihre Gelder aus Einnahmen versteuern muss.
"Dies zeigt, daß Sie von ökonomischen Zusammenhängen und der Bildung und Bilanzierung von Rücklagen keine Ahnung haben. Die Zinsen werden natürlich thesauriert, um den Wert der Rücklagen zumindest zu erhalten, wenn nicht zu erhöhen, oder ganz genau gesagt, um im prognostizierten Zeitpunkt genau die notwendigen Mittel zur Verfügung zu haben. Sie denken irgendwie, so deucht es mir, wie ein "Kneipier", der die Tageseinnahmen mit Gewinn verwechselt. "
Antwort: siehe Antwort zuvor.
"..... Gabriel hat übrigens schon die Erhöhung zugesagt ..."
Auf 14 Cent/kwh also, Quelle?
"Dazu müßte ich erst einmal die von Ihnen benannte Studie kennen. Kenn ich aber nicht, da Sie sie bisher nicht genannt haben. "
Kriegen sie den Hinweis, im Ggensatz zu Ihne belege ich meine Infos und Aussagen gerne. Sie belegen mir dann die falsche Prognostizierung des Instituts, die sie genant haben.
""Ja dann auf gehts economist, dann müsste sie sich ja berufen fühlen auf der Atomseite Butter bei die Fische zu legen "
Haben Sie schon mal den Begriff "Negativbeweis" gehört? Ich soll also beweisen, daß der Bau, Betrieb ... von AKW nicht subventioniert wurde? Geht nicht. Sie sind der "Ankläger" und sie müssen beweisen. Wo Sie die Zahlen finden können, wenn es die gibt, habe ich Ihnen geschrieben. "
Sie sollen keine Negativbeweis führen, sie sollen sich überhaupt mal informieren. Die Quelle die ich ihne jetzt poste weist mehr als 40 Mrd Subventionen auf, mit weiter Hnweisn auf Quellen
http://www.bee-ev.de/uploads/Subventionen%20Atomenergie%20Kohle_Quellen.pdf
Das sie keinen Schimmer von dem haben was sie in bezug auf die Atomsubverntion postulieren, zeigt wie seriös sie Ihre Behauptungen untermauern. Alles Propaganda-Getöse. Was machen sie da eigentlich an der Uni: Legenden in die Welt setzen? Ich hoffe am Fachbereich Germanistik.
"Statistisches Bundesamt. Man muß die entsprechenden Zahlen dann nur noch aus den Statistiken generieren. Können Sie aber wohl nicht."
Ne, kan ich nicht, weil es quatsch ist. Und sie habe mal wieder einfach Käse geposted.
"... mündelsicher..."
So wie Ihre Märchen?
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24-07-2007, 16:22 |
"ÖL und Gas wurden bis 2006 besteuert. Uran und Kohle nicht."
Mit Öl wurde nur marginal Strom produziert. Der Kohlebergbau wird direkt subventioniert.
"Alle Stoffe dienen zur Energiegewinnung. Wo sind die Gründe für die Nichtbesteurung des Urans? "
Das Problem erkennen Sie nicht mangels Basiswissen. Strom ist nicht Strom, jedenfalls nicht auf der Produktionsseite. Es gibt da Grundlaststrom, Mittellaststrom, Spitzenlaststrom, Regelenergie ... .
Mit Uran wird Grundlaststrom produziert. Mit Braunkohle auch. Wird Braunkohle besteuert?
"Auf 14 Cent/kwh also, Quelle? " FAZ.
"http://www.bee-ev.de/uploads/Subventionen%20Atomenergie%20Kohle_Quellen.pdf "
Schau ich mir demnächst an.
"Das sie keinen Schimmer von dem haben was sie in bezug auf die Atomsubverntion postulieren,"
Ich weiß sehr genau, was ich postuliere und aus welchen sachlichen Gründen.
"Ne, kan ich nicht, weil es quatsch ist."
Dreisatz, 5. Klasse Gymnasium, ist also Quatsch?
Aufgabe: In der BRD sind 20 000 Windmühlen mit einer maximalen Leistung von 1 MW installiert. Es wurden im Jahr damit 26 mal 10^9 kWh Strom erzeugt. Wieviele Stunden unter Vollast hätten die Windmühlen laufen müssen, um diese Menge Strom zu erzeugen. Und wieviel betrug ihre mittlere Nennleistung.
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