Parteiausschlussverfahren gegen Frau Ypsilanti statt gegen Herrn Clement

Letzter Beitrag 05-08-2008, 21:38 von yahel. 5 Antworten.
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  •  02-08-2008, 12:13 19978

    Allzeit ist nicht online. Letztmals aktiv: 01-12-2008, 11:11 Allzeit
    Top 200 Mitwirkender Registriert am 22-05-2008 Beiträge 6
    Wenn jemand sich ein Parteiausschlussverfahren innerhalb der SPD verdient hat, dann ist es ja wohl Frau Ypsilanti selbst! Sie hat mit Ihrem Wortbruch gegenüber den Wählern und ihrer Selbstherrlichkeit und Ignoranz gegen Frau Metzger nicht nur sich selbst unwählbar, sondern auch die SPD als Ganzes unglaubwürdig und lächerlich gemacht!!

    Nicht nur, dass sie massiv dass Grundrecht von Frau Metzger der freien Gewissensentscheidung durch Nötigung und Drohungen Ihrem und dem Machtanspruch Ihrer Fraktion unterzuordnen versuchte, sie hat selbst auch aktiv und massiv am Parteiausschluss-Beschluss gegen Herrn Clement mitgewirkt. Da wäre als mittelbar Betroffene ja wohl ein neutrales Verhalten angemessen gewesen. Eine solche Person die weder hier, noch gegenüber Frau Metzger ein moralisch integres Verhalten gezeigt hat als Ministerpräsidentin?? Undenkbar für mich.

    Durch Sie und ihr Verhalten wurde die SPD zu einer Partei, die man nicht mehr ernst nehmen kann! Und das für lange!

    Ein parteischädigenderes Verhalten kann ich mir nicht vorstellen! Ich bin kein SPD-Mitglied, kann also einen solchen Antrag nicht selbst auf den Weg bringen. Aber vielleicht finden sich einige SPD-Mitglieder, die sich noch einen Rest an Anstand und Vernunft bewahrt haben, die das für mich tun.

    MfG
  •  04-08-2008, 18:59 20020 Antwort zu 19978

    Wu-Fu ist nicht online. Letztmals aktiv: 04-12-2008, 19:18 Wu-Fu
    Top 25 Mitwirkender Registriert am 05-03-2008 Beiträge 307
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ypsilanti-ignoriert-alle-warnungen;2018982

    Frau Ypsilanti ist alle andere als clever. Ein 2.Mal den Anlauf zu probieren hat nur Risiken und keine Vorteile:

    a) Klappt es, wird der Rest von SPD aufgehetzt
    b) Her Koch bekommt richtig Munition in die Hand gedrückt
    c) Wenn scheitert, ist es Frau Ypsilanti's politisches Todesurteil

    Mit so einem schlechten Blatt wartet man einfach ab und setzt nicht alles auf eine Karte.

    Die SPD in Hessen hätte es so einfach haben können. Wäre Frau Ypsilanti und ihre Berater nicht so machtgierig, dann hätten die Herrn Koch so übel auflaufen lassen können, dass der sich frewillig in die Klapse hätte einliefern lassen. Herr Koch kann sich nur freuen bei all' diesen Geschenken.... Verzockt, Frau Ypsilanti!

    Der Selbstzerfleischungsprozess der SPD geht in die nächste Runde.
  •  04-08-2008, 20:47 20022 Antwort zu 20020

    JES ist nicht online. Letztmals aktiv: 04-08-2008, 20:47 JES
    Nicht gereiht Registriert am 04-08-2008 Beiträge 1
    Besser kan man es nicht formulieren!

    Frau Y. Schämen Sie sich. Ich würde Sie niemals wählen!

    MfG. JES
  •  04-08-2008, 23:48 20025 Antwort zu 19978

    @ Allzeit

    Na ich wüsste jemand, der noch weit mehr als Frau Ypsilanti einen Parteiausschluß verdient hätte.
    Ein "Politclown" in Hessen namens Scheer, der auf allen EE-Gebieten Preise gründet, die dann an ihn selber verliehen werden. Ein Politclown, der auf jeden hessischen Berg ein Pumpspeicherwerk bauen will, um seine Windinvestitionen rechtfertigen zu können.
    Kein Medium macht auf diese Ungeheuerlichkeit eines eher in eine Kl..smühle, denn in ein Parlament gehörenden Politclowns aufmerksam.
    Dafür wird ein ehrenwerter Abgeordneter der CDU namens Hohmann gezielt mißinterpretiert, um ihn mit Antisemitismusvorwürfen demontieren zu können. Und die "demokratischen Parteien" sehen seelenruhig zu.

    Wer solche Parteifreunde hat, braucht keine Feinde.

  •  05-08-2008, 19:13 20045 Antwort zu 20025

    Auch wenn es manchen hier überraschen wird,....ich würde die SPD auch nie wählen.

    Dies habe ich dann schon mit einem früheren, jetzt von einer Säuberung stalinistischer Prägung bedrohten "Superminister" gemeinsam, der i.Ü. (Achtung meine Herrschaften in einer ansonsten völlig unbedeutenden Vorortgliederung in Bochum) genau DAS gesagt hat--- und nichts Anderes!
    Im Zweifelsfall hat doch ER versucht, den (Image-)Schaden von "seiner" Partei abzuwenden und nicht diejenigen, welche ihm jetzt parteischädigendes Verhalten und fehlende Solidarität vorwerfen!

    Wer hier die SPD meint, versteht darunter wohl in einer Art von nostalgischer Rückblende (oder auch rückwärtsgewandter Selbstverblendung) noch die Partei früherer Zeiten, eines Herrn Brandt, Wehner etc.
    Der heutige Wählerbetrugsverein SPD bewegt sich in eine Richtung außerhalb des demokratischen Spektrums, die einzigartig in der langen Geschichte dieser Partei ist.
    Kurz gesagt:
    Wer dagegenhält wie Herr Clement, wird ausgeschlossen,
    wer die Menschen belügt und betrügt, der macht dort Karriere!

  •  05-08-2008, 21:38 20048 Antwort zu 20025

    yahel ist nicht online. Letztmals aktiv: 05-12-2008, 14:05 yahel
    Top 10 Mitwirkender Registriert am 15-05-2007 Beiträge 1.326
    @ Baeckerbullerjahn

    „Kein Medium macht auf diese Ungeheuerlichkeit eines eher in eine Kl..smühle, denn in ein Parlament gehörenden Politclowns aufmerksam.“

    Das können die sich auch nicht mehr leisten, denn die EE-Branche schaltet auch in den Onlinebereichen Werbung für Beteiligungsmodelle. Keine Redaktion wird diese Einnahmequelle zuschütten und mit Beiträgen auffallen, die diese Art der Energiegewinnung kritisch betrachtet.
    Kritiker, wo immer sie auch zu finden sind, müssen mundtot gemacht werden, denn es geht um viel Geld, das den Kunden über ein Gesetz aus den Taschen geholt wird.
    Scheer läßt sich auch noch als Wissenschaftsautor feiern.

    „Und die "demokratischen Parteien" sehen seelenruhig zu.“

    Parteiausschlüsse treffen eher erfahrene als unerfahrene Politiker. Wenn nun ein alter Hase von der eigenen Partei abgeschossen werden soll, wie jetzt im Fall Clement, werden die anderen „Demokraten“ keinen Finger rühren um ihm beizustehen, sondern abwarten und Munition sammeln. So ein Ausschluß könnte für das eigene Fortkommen nützlich sein und sei es nur, um der anderen Seite bei passender Gelegenheit undemokratisches Verhalten vorwerfen zu können.

    jens.muche@t-online.de