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Muss der Atomausstieg verschoben werden?
Muss der Atomausstieg verschoben werden?
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| Ja, er muss verschoben werden. | 15% |
| Ja, und nicht nur das. Wir müssen an der Atomenergie festhalten. | 57% |
| Nein. | 27% |
In Deutschland droht schon in wenigen Jahren ein massiver Engpass in der Stromproduktion. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Trendresearch hervor. Der Bau neuer Kraftwerke stößt auf immer größere Widerstände. Damit fehlen die notwendigen Kapazitäten, um den beschlossenen Atomausstieg zu kompensieren. Damit droht Deutschland möglicherweise schon bald ein Energieengpass. Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit! Mehr zum Thema lesen Sie » hier. |
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29-01-2008, 11:54 |
Mr.Smith:welche bestätigung für lobbyarbeit?
Sie argumentieren mit sachlich verdrehtem, und geben nun zu, von einem Involvierten Geld bekommen zu haben, als Mitarbeiter, gar im Marketing. Das nennt man Lobbyist, selbst wenn sie nicht in die Lobbby eines Parlaments vorgelassen wurden, sondern nur aus Eigeninteresse das zu schützen glauben, was ihre Firma macht(e). Dabei hat sich ihre ehemalige Firma längst weiterentwickelt.
Mr.Smith:außerdem lieber jonas fällt ihnen wenig ein mir klarzumachen wie man mit windrädern in china bzw. auf der welt erfolgreich den wandel herbeiführt!
Warum sollte ich das auch tun? Sie verkennen als Lobbyist offenbar die Aufgaben der normalen Bürger.
Mr.Smith:wissen sie ich werfe ihnen auch nicht vor, dass sie in der windkraft lobby beispielsweise bei greenpeace arbeiten.
Das wäre ja auch eine falsche Behauptung.
Mr.Smith:ich weisse es nämlich nicht.
Eben.
Mr.Smith:ebenso wissen sie nicht wie sich die kraftwerkssparte bei siemens definiert hat, außer sie haben selbst dort gearbeitet.
Man muß dort nicht gearbeitet haben, um zu wissen, welche Ausrichtung Siemens hatte, als Sie dort noch gearbeitet haben (nämlich pro-Atom) und welche Ausrichtung Siemens heute hat (nämlich pro-Wind seit Übernahme von Bonus-Energy und Abstossung der KKW-Sparte). Ja, auch Siemens ist lernfähig.
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29-01-2008, 12:12 |
Jonas:
Mr.Smith:außerdem lieber jonas fällt ihnen wenig ein mir klarzumachen wie man mit windrädern in china bzw. auf der welt erfolgreich den wandel herbeiführt!
Warum sollte ich das auch tun? Sie verkennen als Lobbyist offenbar die Aufgaben der normalen Bürger.
Warum tun Sie dann in Ihren Beiträgen so, als ob nur in den erneuerbaren Energien das Heil läge? Also scheinen Sie ein Lobbyist zu sein.
Oder sind Sie einer der weiß, was er nicht will, aber nicht weiß, wie das, was er will, realisiert werden soll??
Dann aber sollten Sie mehr auf die Argumente Ihrer Diskussionspartner eingehen und diese weniger beschimpfen.
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29-01-2008, 12:27 |
@jonas
ich arbeite aktuell bei axa/colonia sowohl in frankreich als auch in deutschland, im marekting und das bereits seit 6 jahren!
sie sind wahrscheinlich bezahlter lobbyist der windmühlfraktion.
hehehehehehehehe ihre anschuldigungen in sachen lobbyarbeit sind haarsträubend.
damals als ich bei siemens gearbeitet habe war die kwu längst abgestoßen und ich habe niemals an akw´s als kaufmann gearbeitet.
meine aufgabe war kaufmännischer natur, dem controlling und berichtswesen, steuerung kaufmännischer prozesse. der bereich für den ich tätig war heisst heute pg, power generation.
sie meinen ich wäre nicht lenrfähig. so so anscheinend sind sie es auch nicht werfen mir aber vor bezahlter lobbyist von einer der akw bauer zu sein.
ich war und bin kein lobbyist, reine privatperson wie sie auch.
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29-01-2008, 13:18 |
Kleinhans:Warum tun Sie dann in Ihren Beiträgen so, als ob nur in den erneuerbaren Energien das Heil läge?
Nicht-erneuerbare Energiequellen werden eines Tages versiegen.
Das ist einfach so, unumstösslich.
Sie mögen sagen "Was interessiert mich die Sintflut nach mir?"
Aber das finde ich zu kurz gedacht.
Selbst wenn eine Investition in eine nicht-erneuerbare Energiequelle sich amortisieren mag, selbst wenn ein Kohlekraftwerk oder AKW noch 30 Jahre laufen mag, hinterlassen diese Aktionen Berge nicht-gelöster Probleme für unsere Nachfahren, denen wir erst die Energie weggenommen haben, und dann noch die Folgen aufgehalst haben.
Unsere Enkel müssten uns schon jetzt töten, wenn sie wüssten, wie egozentrisch wir heute mit ihrer Welt umgehen.
Wir hinterlassen ein zerstörtes Klima und strahlende Atommüllberge, bloss damit wir selbst die für uns billigste Art der Energiegewinnung praktizieren konnten, weil wir die wahren Kosten auf unsere Enkel abschieben.
Wir bieten noch nicht mal Lösungsvorschläge, wie man mit der hinterlassenen Katastrophen Herr werden könnte (wenn wir z.B. wirklich wüssten, wie man Klima regelt, hätten wir schon längst Afrika begrünen können)
Nur erneuerbare Energien (in landläufigen Sinne, die Sonne ist real natürlich ebenfalls nicht-erneuerbar) hinterlassen wenigstens eine Infrastruktur, die auch unseren Enkeln noch helfen wird, zu überleben.
Bereits 1969 (wohl auch noch früher) wurde die Endichkeit der Resourcen prognostiziert. Seit Jahrzehnten wird das Problem also ignoriert, selbst heute, wo die Preise des Öls auf Grund der beginnenden Knappheit auf das 40-fache gestiegen sind, gibt es immer noch Betonköpfe, die davor die Augen verschliessen, und mit Desinformation ablenken wollen. Keine Ahnung warum, vermutlich haben sie Ölaktien.
Kleinhans:Dann aber sollten Sie mehr auf die Argumente Ihrer Diskussionspartner eingehen und diese weniger beschimpfen.
Sorry, ich antworte so, wie es in den Wald hineinschallt, und beginne jeden Thread mit einem fachbezogenen sachlichen Beitrag. Wenn mir dann aber jemand ideologsich ans Bein pinkeln will, muss er sich nicht wundern, wenn die Watschen zurückkommt.
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29-01-2008, 14:20 |
Mr.Smith:sie meinen ich wäre nicht lenrfähig
Sie selbst sagten zu für Sie neuen Informationen: "interessiert mich auch nicht!"
Deutlicher können Sie nicht ausdrücken, daß sie nicht lernen wollen,
sondern ihren nachweislich und belegt falschen Aussagen weiter treu bleiben wollen.
Für Sie ist Windkraft "a bisserl nebenbei. nichts ernstes". Mag für Bayern zutreffen
(nur 0,3% Windanteil am Strom), gilt für Schleswig-Holstein (34%), McPom und
Sachsen-Anhalt (25%) sicher nicht. Man sieht, wo der Fortschritt steht.
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29-01-2008, 15:58 |
@jonas
sie argumentieren so wie die betonköpfe der akw lobby gegen die sie so argumentativ schlecht wettern.
ihre nullsätze zwingen sie doch dazu mir die worte im mund herumzudrehen anstatt meine fragen zu beantworten.
erinnert mich an die punker in meiner klasse. mittlerweile sind die punker spießer.
also sie sagen, atomstrom abschalten und durch regenerative energieen ersetzen. nichts neues bei ihrer angewandt schlechten ausdrucksweise!
was passiert wenn wir alle atommeiler heute herunterfahren würden???
erklären sie mir anhand meiner frage die lösung!
außerdem sind die regenerativen energieen in deutschland nicht in der lage unser enegieproblem zu lösen.
wenn die atommeiler heute alle vollständig heruntergefahren werden würden müsste schörders gaszprom gewaltig gas geben!
doch das ist ja in ihrem sinn. atommeiler weg dafür windräder. geothermie und solarzellen spielen bei ihnen keine rolle.
anscheinend sind sie doch ein windkraftlobbyist, hatte ich doch recht dass sie ein verbohrter linker demagoge sind!
ihre prozentualen aussagen sind wischi waschi, wieviel des prozentualen anteils am gesamtstrom in deutschland macht die windkraft aus und ist die windkraft alleine in der lage alle atommeiler zu ersetzen?
da müssten sie ihre heiss favorisierten windparks bauen! dabei helfe ich ihnen sehr gerne, werde ihre windparks versichern.
werde gleich eine abteilungsleitersitzung diesbezüglich einberufen. teilen sie mir bitte ihren fortschritt mit wann die parks stehen.
aus sicheren kreisen weiss ich, dass diese durch greenpeace blockiert werden! fragen sie ihre kampfgenossen ruhig bei der windkraftlobby.
die lachen sie aus mit ihren prozentualen aussagen!
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29-01-2008, 16:46 |
Mr.Smith:also sie sagen, atomstrom abschalten und durch regenerative energieen ersetzen.
nichts neues bei ihrer angewandt schlechten ausdrucksweise!
Hmm, so schlecht wir ihre polemische Verkürzung war meine Ausdrucksweise nicht.
Ich sagte, das AKWs ihre vorgesehene Einsatzzeit ableisten sollen, stelle fest, daß viele bereits länger laufen als ihre Erbauer vorgesehen haben, halte das nur für sinnvoll wenn keine Sicherheitsbedenken bestehen, bemerke aber gleichzeitig massive Zerfallserscheinungen in einigen AKWs, und drücke daher die Daumen, daß ihnen in der politisch zugestandenen Laufzeit keine Katastrophe passiert.
Vielleicht versuchen Sie noch ein mal eine korrekte verkürzte Darstellung.
Mr.Smith:was passiert wenn wir alle atommeiler heute herunterfahren würden???
Was passiert der AXA, wenn heute ein Sturm sämtliche Dächer in Deutschland abdeckt????
Lassen Sie ihre polemischen Platitüden einfach sein, wenn Sie ernsthaft diskutieren möchten.
Mr.Smith:anscheinend sind sie doch ein windkraftlobbyist, hatte ich doch recht dass sie ein verbohrter linker demagoge sind!
Ah, mal ein bischen Schienbeintreten. Sie demonstrieren hier nur, daß sie über mich nichts wissen.
Mr.Smith:ihre prozentualen aussagen sind wischi waschi
So, wie Fakten in Ihren blinden Augen halt wische-waschi sein können. Ich geb Ihnen auch gern die Quelle:
http://www.landtag-mv.de/dokumentenarchiv/drucksachen/4_Wahlperiode/D04-1000/Drs04-1186.pdf
Mr.Smith:wieviel des prozentualen anteils am gesamtstrom in deutschland macht die windkraft aus
siehe oben.
Mr.Smith:und ist die windkraft alleine in der lage alle atommeiler zu ersetzen?
Warum sollte sie?
Mr.Smith:da müssten sie ihre heiss favorisierten windparks bauen!
Wie kommen Sie darauf? Kleine Vorurteile Ihrerseits? Oder leiden Sie unter der falschen Vorstellung, daß Windkraft die einzige nachhaltige Energiequelle sei?
Mr.Smith:dabei helfe ich ihnen sehr gerne, werde ihre windparks versichern.
Versichern Sie mit ihrem neuen Arbeitgeber lieber mal die AKWs ihres ehemaligen Arbeitgebers, an den Prämien ist mehr zu verdienen.
Mr.Smith:aus sicheren kreisen weiss ich, dass diese durch greenpeace blockiert werden!
Sagen Sie das nicht mir, sagen Sie das economist.
Mr.Smith:fragen sie ihre kampfgenossen ruhig bei der windkraftlobby. die lachen sie aus mit ihren prozentualen aussagen!
Hmm, "kampfgenossen", kann es sein daß sie mal wieder ausgleiten auf ihren schleimigen Provokationen?
Ich habe hier im Forum oft genug Möglichkeiten der Energieversorgung dargelegt. Sie sind neu und haben die vielleicht noch nicht gelesen, das ist aber kein Grund für Sie, in irgendwelche haltlosen Unterstellungen abzugleiten.
Neben economist ist noch ein Plätzchen im Kllfile frei, wenn Sie sich bewerben.
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29-01-2008, 19:08 |
@jonas
wenn akw´s veraltert sind bzw. "abgelaufen" sind dann sollten diese durch neue ersetzt werden.
auf atomstrom können wir nicht verzichten, ist viel zu effektiv.
nebenbei können wir gerne den regenerativen energiesektor vorantreiben und mit windrädern zu verschandeln.
warum hat beispielsweise frankreich einen niedrigeren strompreis als deutschland?
das war die gewünschte kurzfassung ohne vorwürfe und ohne polemik.
haltlose unterstellungen die lese ich von ihnen ebenso. wie war das noch gleich bezahlter lobbyist etc. ???
ich habe hier schon mitdiskutiert als dieses forum noch nicht zur verfügung stand. habe abstand genommen weil economist in quasi jeder "frage des tages" sein bestes gab.
nun erwarte ich von ihnen eine klarstellung zum thema vorwürfe, platitüden.
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29-01-2008, 21:25 |
Mr.Smith:wenn akw´s veraltert sind bzw. "abgelaufen" sind dann sollten diese durch neue ersetzt werden.
auf atomstrom können wir nicht verzichten, ist viel zu effektiv.
Hmm, man kann den Eindruck bekommen, Sie hätten die Beiträge der Diskussion nicht gelesen.
Für Sie wiederhole ich noch mal, was schon längst geschrieben wurde:
"Niemand wird heute neue AKWs bauen, denn die (nach aktueller Meinung bei aktuellem
Verbrauch auf 56 Jahre beschränkten wirtschaftlich ausbeutbaren) begrenzten Uranreserven
machen so eine Investition nur für Länder sinnvoll, die die Bombe wollen. Das finnische AKW
wird das Ende der Uranvorräte noch erleben. "
Ich denke, wir sind im Thread schon lange über diese grundlegende Feststellung hinaus,
auch wenn Sie lernresistent "trotz [meiner] ca. Rechnung nicht [ihre] Meinung ändern."
kommen Sie nicht drumrum, dass wir für die 10000 zum Ersatz der Kohle benötigen AKWs
nicht mal ansatzweise genug Uran haben, nicht mal für 10 Jahre, nicht mal zum 10-fachen
Preis.
Erkennen Sie die Realität einfach an.
Mr.Smith:warum hat beispielsweise frankreich einen niedrigeren strompreis als deutschland?
Hmm, auch das hat summerset in diesem Thread bereits beantwortet:
http://www.nzz.ch/2005/09/25/wi/articleD63ZY.html
Man wird den Eindruck nicht los, als ob Sie die Beiträge der Diskussion nicht lesen.
Auch die von China bereitgestellten immensen Investitionssummen werden nicht mal 5% des
Energiebedarfs durch AKWs liefern, ein Faktor, über den unsere Windkraft schon hinaus ist.
Mr.Smith:ich habe hier schon mitdiskutiert als dieses forum noch nicht zur verfügung stand.
Na dann sollten Sie ja mit meinen Vorschlägen zur Energiegewinnung vertraut sein.
Warum Sie dann allerdings mir völlig anderes unterstellen, lässt sich wohl nur durch Vorsatz erklären.
Lesen Sie den Thread der Diskussion einfach noch mal von vorne, und überlegen Sie, ob nicht schon alles
gesagt wurde, oder widerlegen sie begründbar einzelne Punkte.
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29-01-2008, 22:09 |
@Mr Smith,
"warum hat beispielsweise frankreich einen niedrigeren strompreis als deutschland? "
Fragten Sie Jonas an andere Stelle. Weil die im Energiebereich kaum privatwirtschaftlich organsiert sind, das Geld
sowieso an den Staat geht? Windstromeinspeisung kostet bei uns 8 Cent: selbst wenn die kwh
15 Cent kosten würde, bliebe genug übrig und wir wären im bei den Privatkunden ca 4 Cent unter dem
derzeitigen Preis. Kaufen Sie sich EON Aktien, dann sind sie auf der richtigen Spur u. könnten
Kapital schlagen. Oder plädieren Sie besser für die Verstaatlichung der Stromkonzerne, kommt uns
bestimmt billiger- siehe Frankreich.
Steuersenkungen u. Vrienfachungenm bitte für den unteren und mitteleren Bereich, die naderen wurden schon
hoffiert und für kriminelles Gebaren in Millairdenhöhe belohnt (Senkung des Spitzensteuersatze um 11% , Steueramnestie
u. weiter Geschneke für hinterzogene Kohle durch Eichel. Sie sehen, die Sozis waren richtig gut zu
den kapitalisten, nur die sind Heuchler und danken es nicht offen, die fallen noch dene in den Rücken, die Ihnen Geschenke machen, undankbares Pack).
Ihr Hinweis, das in Frankreich die Meschen eher für Ihre Rechte massiv werden ist korrekt. Diese Tradition haben wir leider nicht.
kein Wunder, wenn hier Kaisertreue posten;-)
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30-01-2008, 15:16 |
@ Mr. Smith
Wer nach Frankreichs "niedrigen" Strompreisen fragt, sollte eher über Deutschlands "hohe" Energiepreise klagen. Die Abgabenquote auf Strrom ist in Frankreich ganz erheblich geringer! Die von einigen Foristen behaupteten früheren "Beweise" lese ich nicht mehr, da erfahrungsgemäß diese Foristen Daten nach Gutdünken manipulieren, bis die ideologische Richtung denen gefällt. (Beweise dazu wurden mehrfach geliefert, z.B. im Zusammenhang mit Konjunkturdaten oder Produktivitätszuwächsen).
Zu den Fakten:
Vor allem der Anteil aus Steuern und Abgaben hat sich seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 fast verdoppelt und macht rund 40 Prozent des gesamten Strompreises aus, während die durchschnittlichen Nettopreise der Erzeuger noch unter dem Wert von 1998 liegen. Die Steigerung des Steuer- und Abgabenteils in diesem Zeitraum liegt dagegen bei 78 Prozent.
Mittlerweile ist die nach der Liberalisierung der europäischen Strommärkte zunächst eingetretene Senkung der Preise von dem wachsenden Steueranteil also vollständig aufgezehrt worden. Anfängliche Vorteile für die Kunden sind dahin.
Zu den Steuern und Abgaben zählen
Umsatzsteuer
Stromsteuer (Ökosteuer):
Wurde im April 1999 eingeführt, um einen sparsameren Energieverbrauch zu forcieren. Übrigens: Ende 2006 ist der ermäßigte Steuersatz bei Strom für Nachtspeicherheizungen aufgehoben worden. Inzwischen wird auch in diesem Fall die Stromsteuer in voller Höhe fällig.)
EEG-Umlage:
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind Stromversorger verpflichtet, regenerativ erzeugten Strom, gewonnen aus Wasserkraft, Wind, Sonne und Biomasse, zu einem erhöhten, gesetzlich bestimmten Betrag einzukaufen und in ihr Netz einzuspeisen. Damit soll der Anteil der erneuerbaren Energien im bundesdeutschen Strommix erhöht werden. Die Mehrkosten, die dadurch entstehen, werden über ein Umlageverfahren auf alle Stromverbraucher in Deutschland verteilt.
KWKG-Umlage:
Die Abgabe nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) dient seit 2002 der Förderung der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplungs-Technik und wird ebenfalls über den Strompreis auf alle Haushalte umgelegt.
Konzessionsabgabe:
Die Konzessionsabgabe wird an Städte und Gemeinden bezahlt, als Gegenleistung für die Benutzung des öffentlichen Verkehrsraums, zum Beispiel durch Stromkabel. Sie ist in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) geregelt.
Auch Behauptungen, dass Uran reiche ggf. noch höchstens 10 Jahre (o.ä.) oder nur wer die Bombe wolle, baue AKWs, sind der blanke Unsinn, bar jeder Realität!
Lieber Mr. Smith, lassen Sie sich nicht von den Ultralinken Berufsdisskutanten beirren, der schlechteste Unternehmer ist und bleibt in Deutschland der Staat. Mit ihm als Energiemonopolisten würde vielleich nicht E.ON etc. den Gewinn machen, für den Verbraucher aber könnte es nur noch (!) teuerer werden!
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30-01-2008, 15:19 |
@ Mr. Smith
Ergänzung:
Schöne Tabellen finden Sie z.B. unter anderem hier:
http://www.stadtwerke-stockach.de/index.php?id=148&tx_ttnews%5Btt_news%5D=19&tx_ttnews%5BbackPid%5D=100&cHash=9bb4814598
oder hier:
http://www.stadtwerke-bochum.de/index/privatkunden/energiepreise/steuern.html
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30-01-2008, 15:34 |
@ Mr. Smith
Lassen Sie sich nicht verballhornen:
Strom ist in Frankreich in der Herstellung der Grundlast nicht billiger. Deutschland liegt im europäischen Mittelfeld!
Siehe Grafik auf S. 5 unter dem Link: http://www.stadtwerke-stockach.de/index.php?id=148&tx_ttnews%5Btt_news%5D=19&tx_ttnews%5BbackPid%5D=100&cHash=9bb4814598
Außerdem eine dpa Meldung:
dpa, 22.01.2007 (17:28) Studie: Steuern und Abgaben lassen Strompreise steigen
Berlin - Für die Preissteigerungen der Stromversorger in Deutschland ist einer Studie zufolge die wachsende Belastung durch Steuern und Abgaben verantwortlich. Diese Last habe sich in den vergangenen acht Jahren um 78 Prozent erhöht, heißt es in der Untersuchung des Beratungsunternehmens A.T. Kearney, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Ohne Steuern sei der Strompreis im vergangenen Jahr sogar knapp niedriger gewesen als vor der Liberalisierung des Strommarktes 1998, hieß es.
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30-01-2008, 16:36 |
Realist:Deutschland liegt im europäischen Mittelfeld!
Nur wenn man nach Ihrer gefälschten Statistik geht.
Logisch haben Ihre Stadwerke und die EnBW ein Interesse daran, Sie zu desinformieren.
Sie sollten aber klug genug sein, nicht darauf reinzufallen, sondern selbst zu recherchieren.
Geht man nach unabhängigen Statistiken, sieht das schon anders aus:
Weder 2004 waren wir Mittelfeld
http://www.enerprice.ch/pages/service2_2005_02.html
noch 2006
http://gerhard.stehlik-online.de/Wahl_2008/Strompreise_EU_Statistik_HA061221.pdf
Auch Frankreichs Strom ist nicht billig, und schon gar nicht wegen deren AKWs,
denn wie man an den Strompreistabellen sieht besteht keine Korrelation zwischen
Atomanteil und Strompreis.
Es wäre interessant zu wissen, in welchen Ländern der Strommarkt privat und in
welchen staatlich organisiert ist. Leider fehlen mir dazu die Quellen und aus dem
Kopf weiss ich es nicht.
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30-01-2008, 16:36 |
@Mr Smith
Auch ich rate Ihne nicht denjenigen Glauben zu schenken, die falsche und im Forum widerlegte Behauptungen aufstellen (wie die angeblich seit 2000 aufgrund der Sozialabgaben gesunkenen Nettolöhne) und dafür trotz mehrfacher Nachfrage keine Belege liefern.
Und damit sie dann richtig verwirrt sind, der link der Verbraucherzentrale. Lesen Sie dazu auch dort die Bemerkung über die Gewinne der Energiekonzerne , kann man natürlich auch in den Geschäftsberichten von EON, Vattenfall u. Co nachlesen.
http://www.verbraucherzentrale.de/stromwechsel/hintergrund.php#4
Sie werden nicht umhinkommen, sich Ihr eigenes Bild zu machen, sowieso zu empfeheln hier.
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30-01-2008, 19:44 |
@realist
@beelzebub007
danke für ihre erläuterungen. interessante aussagen, langsam frage ich mich aber wem ich glauben soll :-)
in sachen strompreise und deren genauen zusammenstellung (energiemix) bin ich mehr als laie.
ich habe einen lehrstuhl in politikwisschenschaft/wirtschaftsrecht aber keine naturwissenschaftliche ausbildung, somit fehlt mir in der tat der background. angestellt bin ich bei axa in deutschland, im bereich marketing (außendarstellung, rechtliche fragen)
was mich an gewissen thread´s stört ist diese undurchsichtige und fadenscheinige aussage, dass atomstrom ersetzbar wäre jetzt und heute.
jetzt und heute bei sofortigem abschalten hätten wir ein riesen problem. anerkannte professoren, gerade meine kollegen an der tu in münchen, kommen zu der erkenntnis dass dies nicht möglich wäre.
windräder können gar nicht in der lage sein atommeiler im wirkungsgrad zu ersetzen, ein breit gestreuter energiemix evtl.
nur warum haben wir rekordpreise im einkauf? warum haben wir eine dermaßen hohe abhängigkeit gegenüber gaszprom?
warum werden windparks diskutiert die nur durch subventionen realisierbar sind?
natürlich muss das klientel der grünen und der spd bedient werden. also interessen bedient werden. ich werde hier als lobbyist beschimpft geradezu lächerlich gemacht nur weil ich bei siemens gearbeitet habe und das auch noch im bereich der turbinen (wasserkraft)
natürlich bin ich nicht in der lage naturwissenschaftliche prozesse zu kommentieren geschweige diese einzuordnen, aber ich bin in der lage aus quellen gewisse assoziationen abzugeben. außerdem ist jedem gestattet seine meinung zu sagen, ein demokratisches grundrecht.
diversifikation ist für mich ein grund über den gewisse strukturen in der politik nachdenken sollten.
energie ist ein produkt und hier sollten wir darüber nachdenken wie auf dauer niedrigere preise erzeugt werden können!
geschweige von den tricks der stadtwerke mir glaubhaft darzustellen, dass der gekaufte strom 100% aus erneuerbaren energieen stammt.
wir werden betrogen wo es nur geht, aber man kann sich wehren.
windräder sind meiner meinung nicht in der lage den atomstrom jetzt und heute zu ersetzen.
logisch steigt der uranpreis, doch diesen kann man auch durch wirtschaftliche prozesse künstlich vorübergehend senken. auch die nachfrage anderer länder nach akw´s kann gelöst werden indem ich dort deren akw´s kaufe und diese vor ort betreiben lasse. nur das energiekartell in deutschland hat andere sorgen nämlich die alleinige konkurrenz. das ist auch der grund warum die preise überdurchschnittlich angehoben werden. jeder versucht jeden zu überbieten.
wie auch immer für alles haben die akw gegner argumente nur nicht einen plausibiltätsbericht, einen neutralen und unabhängigen.
links alleine bei google gegoogelt reichen nicht, schon gar nicht irgendwelche veröffentlichungen.
@jonas danke für ihre aussagen ich warte noch auf eine klarstellung ihrerseit bezüglich der vorwürfe mir gegenüber.
ich habe mich klar distanziert von den vorwürfen ihnen gegenüber doch das erwarte ich auch von ihnen.
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30-01-2008, 22:44 |
Mr. Smith,
hier habe ich noch zwei interessante links, mal ganz andere Quellen
als Stromlieferanten u. Verbraucherschutz:.
http://www.gws-os.de/Downloads/gws-paper07-1.pdf
Die Autoren gehen der Bestimmung von Arbeitsplatzuwächsen nach, die
durch niedrigere Strompreise hätten entstehen können und beziffern dabei ein
„verlorenes Wachstumsplus“ um 0,37 bis 0,47%, hätten auf dem deutschen Markt echte
Wettbewerbssituation geherrscht (Zeitraum 2000-2006).
Siehe auch unbedingt Kapitel 2:
Obwohl die staatlichen Ausgaben beim Industriestrom im Vorjahr grade mal um 0,14 Cent höher lagen, hatte sich der Gesamtpreis verdoppelt (betrifft Mittelspannung) Dabei waren Löhne, Kapitalkosten u. Investitionen nicht die Ursache, wie erläutert wird. Aber auch die Brennstoffkosten waren nicht überwiegend verantwortlich
Statt 15% begründeter Preiserhöhung im Zeitraum 2000 bis 2006 kam es zu Preiserhöhung von 45 % im genannten Zeitraum.
U.a. wird angegeben, dass die Stromkonzerne Preissteigerungen der teuerste Kraftwerke, die aber vergleichsweise den kleineren Anteil der Stromproduktion haben „voll auf die Preise aufgeschlagen haben“.
Kompatibel mit dieser Darstellung ist die auf der folgenden Seite, ein internationaler Vergleich über die Strompreis mit Erläuterungen für den gleichen Zeitraum. Dort heißt es unisono, das die Preiserhöhungen überwiegend aus der Anhebung des Grundpreises resultieren, die Steuer also nicht die Verantwortung trägt.
Preise in Kaufkraftstandards sind auch dabei, recht interessant.
http://www.eds-destatis.de/de/downloads/sif/nq_06_11.pdf
Wer sich noch gut an de Preiserhöhungen 2005, u. 2006 erinnern kann, weiß jetzt genauer warum.
Die Angaben der Stadtwerke und vor allem der Stromkonzerne sind höchst manipulativ, kein Wunder, die haben allen Grund, ihre Milliardengewinne der letzten Jahre, das von uns abgezockte Geld, das zu einem erklecklichen Teil in den Taschen der Aktionäre landet, zu legitimieren.
Der böse, böse gierige Staat und die EE. Alles Märchen und Volkverdummung.
Es gibt sogar eine Ökonomen hier, der den Unsinn glaubt und überall weiterbreitet. Naja, wenigstens hält er sich für einen Ökonomen.
Sie sehen, man kann der Sache etwas näher kommen, man muss nur wollenJ
Manche machen es sich sehr bequem, um damit besser Ihre Vorurteile und politischen Scharmützel anheizen zu können.
Naja, es muss auch schlichte Gemüter geben.
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